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Carlo Ancelotti trainiert seit Sommer den FC Chelsea © getty

Den Blues stehen neue Sorgen ins Haus. Die FIFA könnte einen weiteren Transfer untersuchen. Cannavaro verteidigt Italiens Konzept.

München - Dem FC Chelsea droht nach seinem Transferverbot durch die FIFA neuer Ärger:

Nach Medienberichten könnte auch der Transfer des Franzosen Jeremy Boga zu Chelsea von der FIFA untersucht werden.

Der Klub von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hatte im vergangenen Oktober Boga von ASPTT Marseille verpflichtet.

Allerdings soll Boga zum Zeitpunkt des Wechsels erst elf Jahre alt gewesen sein. Dies berichtet der "kicker".

Vertragsstreit um Gael Kakuta

Die FIFA hatte in der vergangenen Woche gegen die Blues ein Transferverbot für ein Jahr verhängt.

Damit dürfen die Blues in den nächsten beiden Transferperioden (Winter 2009/10 und Sommer 2010) keine Spieler aus dem In- und Ausland verpflichten.

Hintergrund für die drastische Strafe war der Vertragsstreit um den Spieler Gael Kakuta, der 2007 von RC Lens zu Chelsea gewechselt war.

Nach Angaben der englischen Tageszeitung "Daily Mail" soll Chelsea auf eine Klärung der Angelegenheit hinarbeiten.

Ancelotti verweist auf Fall Rom

Dabei hofft Trainer Carlo Ancelotti wie im Fall des italienischen Serie-A-Klubs AS Rom auf eine Verringerung der Strafe. Der CAS hatte die Strafe gegen die Roma in einem ähnlichen Fall auf eine Transferperiode verkürzt.

Damit wäre Chelsea in der Lage, in der wichtigeren Transferperiode vor der kommenden Saison Transfers zu tätigen.

Die Zeitung erklärte auf Berufung eines FIFA-Insiders, dass Information aus der Familie Kakutas ausschlaggebend für die Verurteilung des englischen Klubs waren.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Cannavaro verteidigt Italiens Stil

Den italienischen Fans stößt die wenig attraktive Spielweise ihres Nationalteams nach dem 2:0-Sieg in Georgien auf, doch Fabio Cannavaro verteidigt das Defensivkonzept des Weltmeisters von 2006.

"Wir haben noch nie unterhaltsam gespielt", sagte der Abwehrspieler der "Gazzetta dello Sport".

Außerdem habe die "squadra azzurra" Georgien durchaus unter Druck gesetzt. Auch die beiden Eigentore, die Kachaber Kaladse (Milan) erzielte, seien letztlich daraus resultiert.

"Diese Dinge sind passiert, weil wir den Gegner in Bedrängnis gebracht haben. Außerdem hatten wir auch zwei Pfostentreffer", erklärte der Verteidiger von Juventus Turin.

Mit der Abwehr die WM gewonnen

Auf die Denkweise, über die Defensive Spiele gewinnen zu wollen, lässt der 35-Jährige indes nichts kommen.

"Die Abwehr war immer unsere Stärke, auch als wir die WM gewonnen haben."

Im nächsten WM-Qualifikationsgruppe spielen die Italiener am Mittwoch in Turin gegen Bulgarien.

Inter plant eigenes Stadion

Inter Mailand bemüht sich weiter um den Neubau einer eigenen Arena.

Die Lombarden wollen bis 2014 als Herr im eigenen Haus auftreten und haben ein Fachunternehmen mit der Suche nach geeignetem Bauland in Mailand oder im Umkreis der Millionen-Metropole beauftragt.

Die Arena, die Inter-Boss Massimo Moratti ursprünglich schon bis 2013 errichtet haben wollte, soll 60.000 Zuschauern Platz bieten.

Rekordmeister Juventus Turin wird voraussichtlich 2011 nach der Komplettsanierung des Delle-Alpi-Stadions der erste Serie-A-Klub mit einer eigenen Arena sein.

Inters Lokalrivale AC Mailand prüft Pläne für den Kauf des heimischen Giuseppe-Meazza-Stadion, das sich die Mailänder Klubs derzeit noch auf Mietbasis teilen.

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