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Lockt Arsenal-Teammanager Arsene Wenger (l.) David Beckham nach London? © getty

Zwei Londoner Vereine und ein Klub aus Manchester sollen Interesse haben. Mutus Berater dementiert einen Wechsel nach Russland.

München - David Beckham hat nach eigenen Angaben mehrere Angebote aus seiner Heimat für ein Gastspiel in der Premier League nach Abschluss der Saison für Los Angeles Galaxy vorliegen.

"Drei oder vier Vereine haben sich gemeldet, aber ich habe noch Zeit, mich zu entscheiden", sagte der Mittelfeldspieler vor Englands WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch gegen Kroatien.

Für die im November beginnende Spielpause in der amerikanischen Major League Soccer sollen angeblich Manchester City, sowie die Londoner Klubs FC Arsenal und Tottenham Hotspur Interesse signalisiert haben.

Englands Teammanager Fabio Capello hatte Beckham zur Bedingung für eine mögliche Berufung in den WM-Kader gemacht, dass er bei einem Klub aus einer Top-Liga spielen soll.

Zuletzt war "Becks" zwischen den Spielzeiten in der MLS beim AC Mailand aktiv.

Sport1.de fasst weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusamment:

Mutu nicht nach Russland

Adrian Mutu wird nicht vom AC Florenz zu Terek Grosny in die russische Premier Liga wechseln.

"Völliger Blödsinn", kommentierte Mutus Berater Giovanni Becali in der "Republicca".

Über einen möglichen finanziell lohnenden Transfer nach Russland war spekuliert worden, weil Mutu vom höchsten Sportgerichtshof CAS zu einer Strafe von 17,2 Millionen Euro verurteilt worden war.

Treffen mit Chelsea-Führung

Demnach soll der rumänische Nationalspieler diese Summe an seinen ehemaligen Verein FC Chelsea zahlen. Wegen Kokainmissbrauchs habe Mutu Vertragsbruch an den Londonern begangen, so das Urteil.

Becali kündigte an, sich in den nächsten Tagen mit Chelseas Führung unterhalten zu wollen: "Wir wollen sehen, was wir in dieser Sache erreichen können."

Über Terek Grosny sagte er: "Das ist ein mittelmäßiger russischer Klub, bei dem drei Rumänen spielen. Bei uns ist kein Angebot eingegangen. Mutu ist glücklich bei der Fiorentina und hat noch einen langfristigen Vertrag."

Cisse in Griechenland rassistisch beleidigt

Der französische Nationalspieler Djibril Cisse von Panathinaikos Athen wurden eigenen Angaben zufolge bei einem Testspiel beim Zweitligisten Olympiakos Volos (1:2) von Fans rassistisch beleidigt und erwägt nun, diesen Vorfall bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) zu melden.

"Ich bin nicht nach Griechenland gekommen, um rassistischen Attacken ausgesetzt zu sein und bei jedem Ballkontakt Affengeräusche von den Fans zu hören", sagte der 28-Jährige nach dem Spiel am Sonntag, in dem er das Tor für den 19-maligen griechischen Meister erzielte.

"Das ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich so behandelt worden bin. Was mir passiert ist, darf nicht ungestraft bleiben", sagte Cisse weiter.

Mit Flaschen beworfen

Der Stürmer erklärte, dass er nach seinem Tor zu den Fans gegangen sei und ihnen gesagt habe, dass sie damit aufhören sollten. Danach sei er mit Flaschen beworfen worden.

"Da habe ich eine zurückgeworfen", sagte Cisse, der zudem den Schiedsrichter scharf kritisierte, weil dieser nicht eingegriffen habe.

Panathinaikos-Trainer Henk Ten Cate kritisierte seinen Star für diese Unbeherrschtheit. "Das kann ich nicht gutheißen. Ein Panathinakos-Spieler ist ein Profi und darf sich so nicht benehmen, auch wenn er provoziert wird. Allerdings hat er mir gesagt, dass zweimal mit Flaschen nach ihm geworfen worden sei und der Referee nichts dagegen getan hat", meinte Ten Cate.

Sollte Cisse den Vorfall bei der UEFA melden, drohen Olympiakos Volos harte Sanktionen.

Kapitän Ambrosini verlängert beim AC Mailand

Massimo Ambrosini hat seinen Vertrag beim 17-maligen italienischen Meister AC Mailand um ein Jahr bis Juni 2011 verlängert.

Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler hat Paolo Maldini als Kapitän ersetzt, nachdem dieser im vergangenen Mai seine Karriere beendet hatte.

Ambrosini steht seit 1998 bei Milan unter Vertrag.

Torwart für neun Monate gesperrt

Torwart Paddy Kenny vom englischen Zweitligisten Sheffield United ist vom englischen Fußball-Verband FA wegen Dopings für neun Monate für alle Wettbewerbe gesperrt worden.

Dem 31-jährigen Iren sind bei einem Test nach dem Play-off-Aufstiegsspiel zur Championship gegen Preston North End Spuren des verbotenen Stimulans Ephedrin nachgewiesen worden.

Kenny hatte erklärt, dass die Substanz aus einem Produkt aus dem freien Handel stamme, das allerdings nicht zur Leistungssteigerung gedacht war.

Der Verband erklärte, selbst wenn der Sportler beteuert habe, dass er nicht eine Leistungssteigerung im Auge hatte, habe er doch einen Fehler begangen.

"Ein Profisportler hat Sorge dafür zu tragen, dass keine verbotenen Substanzen in seinen Körper gelangen dürfen und er sich über medizinische Produkte, die nicht verschreibungspflichtig sind, zunächst beim Klubarzt informiert", hieß es in der Stellungnahme der FA.

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