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Gehen Robinho und Mark Hughes (r.) bald wieder getrennte Wege? © getty

Der Brasilianer von Manchester City flirtet mit einem Wechsel zum Champions-League-Sieger. Seinem aktuellen Verein droht Ärger.

Von Thorsten Mesch

München/Manchester - Nachdem Manchester City in diesem Sommer kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen hat, droht für die kommende Wechselperiode im Winter der Verlust eines Superstars.

Denn Manchesters Flügelstürmer Robinho flirtet öffentlich und ziemlich heftig mit dem FC Barcelona.

Er sei "glücklich" über das Interesse des spanischen Meisters, erklärte der brasilianische Nationalspieler am Rande des WM-Qualifikationsspiels in Argentinien und betonte:

"Ich wollte schon immer in einer Mannschaft wie Barcelona spielen."

Barca sucht Verstärkung für die linke Seite

Barca war schon während der Sommerpause auf der Suche nach einer Verstärkung für die linke Angriffsseite.

Bayern-Star Franck Ribery, der damalige Real-Madrid-Profi Arjen Robben sowie die beiden Valencia-Asse David Silva und Juan Mata standen im Blickfeld der Katalanen - ein Transfer kam jedoch nicht zustande.

Barca-Coach Pep Guardiola hält seine Forderung nach Verstärkungen aufrecht und hält große Stücke auf Robinho.

Und dieser erwidert die Zuneigung: "Barcelona ist eine sehr schöne Stadt und ich mag Spanien sehr", erklärte der ehemalige Angreifer von Real Madrid.

"Ein großartiger Verein"

Barca sei "ein großartiger Verein" und es sei "nicht leicht, nein zu einem Champions-League-Sieger zu sagen", so der 25-Jährige weiter:

"Wer würde nicht gern mit Xavi, Iniesta, Messi oder Ibrahimovic zusammenspielen?"

Robinho war 2008 nach drei Jahren bei Real für mehr als 40 Millionen Euro zu Manchester City gewechselt.

ManCity droht Ärger mit der FIFA

Derweil muss ManCity als dritter Premier-League-Klub mit einer Untersuchung durch den Fußball-Weltverband rechnen.

Der französische Erstligist Stade Rennes beschwerte sich offiziell bei der FIFA über das Zustandekommen des Wechsels des 17-jährigen Jeremy Helan im Jahr 2008. Das berichten verschiedene britische Medien.

Aus Rennes heißt es, der ehemalige Kapitän der französischen U-16-Nationalmannschaft sei trotz eines gültigen Vorvertrags nach Manchester gewechselt, ohne dass es irgendeinen Kontakt zwischen beiden Vereinen gegeben habe.

Manchester City wehrte sich unmittelbar nach Auftreten der Vorwürfe gegen die Anschuldigungen aus Rennes.

"Wir machen uns da keine Sorgen und sind sicher, dass wir uns innerhalb der Regeln bewegt und Jeremy Helan absolut nicht dazu veranlasst haben, seinen Vertrag zu brechen", hieß es in einer Erklärung des Klubs.

Ermittlungen auch gegen United

Neben dem bereits bestraften FC Chelsea wird auch wegen eines ähnlichen Falls gegen Manchester United ermittelt.

Die FIFA hatte in der vergangenen Woche gegen Chelsea ein Transferverbot für ein Jahr verhängt.

Damit dürfen die Londoner in den nächsten beiden Transferperioden (Winter 2009/10 und Sommer 2010) keine Spieler aus dem In- und Ausland verpflichten.

Hintergrund für die drastische Strafe war der Vertragsstreit um den Spieler Gael Kakuta, der 2007 von RC Lens zu Chelsea gewechselt war.

Nach Meinung der FIFA habe Chelsea den Spieler zum Vertragsbruch angehalten. Die Blues aus London haben bereits angekündigt, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die Strafe einzulegen.

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