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Der FC Barcelona um Trainer Josep Guardiola ist die erfolgreichste Mannschaft Europas © getty

Barcelona hat ein junges Ausnahmetalent im Visier. Chelsea-Boss Abramowitsch scheitert am Kilimandscharo. Anderlecht will klagen.

München - Champions-League-Sieger FC Barcelona ist nach Angaben der spanischen Sportzeitung "Sport" an einem sieben Jahre alten Ausnahmetalent aus Frankreich interessiert.

Der Knirps Kais, der eine spanische Mutter und einen marokkanischen Vater hat, spielt noch beim FC Gerland in Lyon, einer Filiale des französischen Ex-Meisters Olympique Lyon.

Der Youngster, der im Mai dieses Jahres ein Probetraining in Barcelona absolviert hatte, soll im April 2010 in die Jugendabteilung der Katalanen aufgenommen werden.

Eine Bestätigung von Barca über die Verpflichtung liegt allerdings nicht vor.

Die Eltern wiesen darauf hin, dass natürlich die Schulausbildung ihres Jungen Priorität habe, ehe man an eine Profi-Fußballlaufbahn denken könne.

Neben den zwei Trainingseinheiten pro Woche beim FC Gerland absolviert Kais derzeit noch jeden Tag mit seinem Vater Extraschichten, "wenn es das Wetter zulässt", so der Vater.

Sport1.de fasst weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammen:

Kilimandscharo für Abramowitsch unüberwindbar

Der russische Milliardär Roman Abramowitsch, Boss von Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack beim englischen Fußball-Pokalsieger FC Chelsea, kann sich trotz seines Geldes nicht alle erwünschten Erfolgserlebnisse kaufen.

Der Öl-Magnat musste Angaben der tansanischen Nationalpark-Behörde zufolge die Besteigung des 5893 Meter hohen Kilimandscharo vorzeitig abbrechen, obwohl ihn 113 Träger unterstützt hatten.

Abramowitsch kehrte demnach beim Anstieg zum Gipfel des höchsten Berges in Afrika auf 4600 m wegen Atemproblemen um.

Allerdings soll der Blues-Chef für die nahe Zukunft schon wieder einen neuen Versuch planen, den höchsten Berg auf dem afrikanischen Kontinent zu bezwingen.

Anderlecht erwägt Klage gegen Übeltäter Witsel

Das brutale Foul des belgischen Nationalspielers Axel Witsel von Meister Standard Lüttich an seinem Gegenspieler Marcin Wasilewski vom RSC Anderlecht hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel.

Anderlecht überprüft derzeit, ob gegen Witsel rechtliche Schritte unternommen werden.

"Wir untersuchen die Möglichkeit einer Klage gegen Witsel", sagte RSC-Vorsitzender Roger Vanden Stock der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws".

Medizinisches Gutachten ausschlaggebend

"Es hängt davon ab, wie die medizinische Prognose für Wasilewski ausfällt. Sollte sich herausstellen, dass Marcin nicht mehr auf professioneller Ebene Fußball spielen kann, dann muss das kompensiert werden. Und das geht nur mit einer Klage", so Vanden Stock weiter.

Am 30. August hatte Witsel beim Meisterschaftsspiel gegen Anderlecht (1:1) seinen Gegenspieler Wasilewski mit einem Foul schwer verletzt.

Der polnische Verteidiger hatte dabei einen offenen Bruch des Schien- und Wadenbeins erlitten.

Witsel, belgischer Fußballer des Jahres, beteuerte, Wasilewski nicht mit Absicht verletzt zu haben.

Der belgische Fußballverband KBVB hatte Witsel in zweiter Instanz für acht Spiele gesperrt und eine Geldstrafe von 250 Euro ausgesprochen.

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