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David Beckham steht seit Juli 2007 bei Los Angeles Galaxy unter Vertrag © getty

Der englische Nationalspieler geht seinem Gegenspieler vom FC Dallas an die Kehle. Diego gibt Entwarnung. Adebayor droht Ärger.

München - Bei Englands Star David Beckham liegen die Nerven blank:

Der 34-Jährige ließ sich bei der 3:6-Pleite seines Klubs Los Angeles Galaxy in der nordamerikanischen Major League Soccer gegen den FC Dallas zu einer Würge-Attacke gegen seinen Gegenspieler Daniel Hernandez hinreißen.

Zwar wurde die Aktion von Beckham in der Schlussphase nicht geahndet, trotzdem droht dem "Spice Boy" nachträglich die zweite Sperre innerhalb von einem Monat.

Bereits beim 0:2 von Los Angeles gegen Seattle Sounders hatte Beckham nach einem groben Foul Rot gesehen.

Coach reagiert mit Sarkasmus

LA-Chefcoach Bruce Arena reagierte auf die Aktion von "Becks" mit Sarkasmus.

"Es war schön zu sehen, dass wir am Ende der Partie noch etwas Kampfeslust in uns hatten", sagte Arena:

"Besser wäre es aber gewesen, wenn wir von diesem Einsatz etwas in den 90 Minuten im Spiel gesehen hätten."

Sport1.de fasst weitere Nachrichten aus den internationalen Ligen zusammen:

Diego fehlt "nur" eine Woche

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin muss nur für eine Woche auf den früheren Bremer Diego verzichten.

Dies ist das Ergebnis einer genauen Untersuchung seiner Oberschenkelverletzung (Alle News zum internationalen Fußball).

Damit fehlt der Spielmacher dem Gruppengegner von Bayern München zwar zum Champions-League-Auftakt am Dienstag gegen Girondins Bordeaux (ab 20.15 Uhr LIVE), ursprünglich war jedoch eine längere Zwangspause befürchtet worden.

Adebayor droht Ärger

Manchester Citys Stürmer Emmanuel Adebayor muss sich nach seiner provokativen und hässlichen Attacke im Spiel gegen seinen Ex-Klub FC Arsenal nun gegenüber der FA verantworten.

Der Torjäger hatte nach seinem Treffer vor dem Fanblock der "Gunnes" gejubelt, zudem sich offenbar zu einer Tätlichkeit gegen Robin van Persie hinreißen lassen.

Adebayor hat sich mittlweile für sein Verhalten entschuldigt und geht nicht von einer nachträglichen Bestrafung aus.

"Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe und für was ich bestraft werden soll", sagte der Afrikaner der "Sun".

UEFA hebt Sperre gegen Eduardo auf

Die UEFA hat die Zwei-Spiele-Sperre gegen Stürmer Eduardo da Silva vom 13-maligen englischen Meister FC Arsenal aufgehoben. Der Kroate war wegen einer vom Schiedsrichter nicht geahndeten "Schwalbe" im Rückspiel des Champions-League-Play-offs gegen Celtic Glasgow (3:1) für zwei internationale Vereinsspiele gesperrt worden.

Nach Studium des Video-Materials und der Befragung aller Beteiligten sah es die UEFA nun nicht mehr als erwiesen an, dass der Schiedsrichter vorsätzlich getäuscht wurde.

Liverpool sahnt ab

Der FC Liverpool hat einen Rekord-Trikotwerbevertrag mit einer Bank abgeschlossen.

Laut Medienberichten soll der Klub von der Anfield Road für den Vierjahresvertrag umgerechnet 92 Millionen Euro kassieren.

Der Vertrag tritt im Juli 2010 in Kraft und läuft bis zum Ende der Saison 2013/2014.

Bisheriger Sponsor des 18-maligen englischen Meisters ist seit 1992 eine dänische Brauerei (Carlsberg).

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