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Der Portugiese Jose Mourinho ist seit dieser Saison Trainer bei Inter Mailand © getty

Der Inter-Trainer zog sich mit provokanten Äußerungen nach dem Spiel gegen Catania den Zorn des Gäste-Managers zu.

München - Schon als Trainer des FC Chelsea hat Jose Mourinho mit seiner bisweilen arroganten Art polarisiert. Nun gibt es bei Inter Mailand den ersten Wirbel um den Starcoach.

Am Wochenende hatte Mourinho seinen ersten Sieg in der Serie A gefeiert. Und das äußert glücklich.

Im heimischen San-Siro-Stadion geriet Inter in Rückstand, gewann aber letztlich dank zweier Eigentore der Gäste Catania Calcio mit viel Mühe.

Mourinho hatte aber offenbar ein anderes Spiel gesehen. "Catania hat sein Spiel gespielt, aber ich denke das richtige Ergebnis hätte 5:1 für uns lauten müssen", erklärte der 45-Jährige und setzte noch einen drauf: "So gar mit mir im Tor."

"Monaco wer?"

Diese Äußerung brachte die Gäste auf die Palme, insbesondere deren Manager Pietro Lo Monaco. "Mourinho hat ganz Catania beleidigt. Man muss ihm die Zähne ausschlagen", wurde Monaco mehr als deutlich.

Doch damit nicht genug, setzte Inter-Coach Mourinho zum Konter an und tat unwissend: "Monaco wer? Ich kenne Bayern Monaco (italienisch für München, d. Red.), das Fürstentum, die Mönche (italienisch Monachi) aus Tibet und den Grand Prix von Monaco."

Mourinho unterstellte seinem Gegenüber den Streit mit seiner Person zu Werbezwecken zu nutzen: "Adidas bezahlt mich, dass ich über sie spreche. Wenn dieser Monaco auf das Titelblatt möchte, sollte er wissen, dass ich nicht umsonst für ihn Werbung mache."

Das letzte Wort dürfte in diesem Fall noch nicht gesprochen sein.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Koller bekräftigt Nationalelf-Rücktritt

Der langjährige Bundesliga-Profi Jan Koller hat seinen Rücktritt aus tschechischen Nationalmannschaft bekräftigt. Zuvor hatte der neue Auswahlcoach Petr Rada den 35-Jährigen gebeten, weiterzumachen.

"Die Mannschaft hat gegen England wirklich gut gespielt, es gibt keinen Grund für mich, zurückzukommen", erklärte der ehemalige Dortmunder und Nürnberger Profi, der derzeit für den russischen Erstligisten Krylija Samara spielt.

Koller erzielte in 90 Länderspielen 55 Tore für den Vize-Europameister von 1996. Schon nach dem Vorrunden-Aus bei der EM in Österreich und der Schweiz hatte der 2,02 m große Stürmer seine Demission aus dem Nationalteam verkündet.

In der Bundesliga bestritt der Angreifer 152 Spiele und erzielte dabei 61 Treffer. Nach dem Abstieg des 1. FC Nürnberg verließ er den Club in Richtung Russland.

Porto-Boss erhält Entschädigung

Jorge Nuno Pinto da Costa, Präsident des FC Porto, erhält wegen seiner Festnahme vor knapp vier Jahren eine staatliche Entschädigung von 20 000 Euro. Dies entschied ein Berufungsgericht in Porto.

Der Boss des portugiesischen Meisters warverdächtigt worden, in den Skandal um Schiedsrichter-Bestechungen verwickelt gewesen zu sein. Daher hatte ihn ein Ermittlungsrichter im Dezember 2004 festnehmen lassen. Dies sei zu Unrecht geschehen, entschied das Gericht nun.

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