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Luis Felipe Scolari wurde 2002 zum Welt-Nationaltrainer gewählt © getty

Brasiliens früherer Nationaltrainer hat seinen Abschied ins Auge gefasst. Ein FIFA-Schiedsrichter zeigt den "Stinkefinger".

München - Brasiliens Startrainer Luis Felipe Scolari plant seinen letzten großen Auftritt als Coach bei der WM-Endrunde in fünf Jahren in seinem Heimatland.

"Mein Wunsch ist es, 2014 eine Nationalelf zu führen und dann meine Karriere am Spielfeldrand zu beenden, um in einen anderen Bereich des Fußballs zu wechseln", verkündete Scolari.

Der 60-Jährige führte die Selecao 2002 zum Weltmeistertitel.

Gegenüber dem Radiosender "Bandeirantes" gab der ehemalige Coach der portugiesischen Nationalelf und vom FC Chelsea zu, dass er sich vorstellen könne, dann die Elf des WM-Gastgebers zu betreuen.

Im Moment leiste Dunga aber eine hervorragende Arbeit, erklärte "Big Phil", dessen Name immer wieder in der Diskussion um die Dunga-Nachfolge fällt.

WM in Südafrika kein Thema

Die WM im nächsten Jahr in Südafrika ist für Scolari kein Ziel, da er noch einen Vertrag bis Ende 2010 bei Bunyodkor Taschkent hat.

Deshalb habe er jüngst auch ein Angebot eines Verbandes aus Europa ausgeschlagen, ohne den Namen zu nennen.

Beim usbekischen Meister und Pokalsieger verdient er laut der spanischen Zeitung "Sport" in 18 Monaten 13 Millionen Euro.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Busacca zeigt Fans den "Stinkefinger"

Der angesehene Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca hat in seiner Heimat für einen Skandal gesorgt. (Alle News zum internationalen Fußball)

Der FIFA-Referee, Leiter mehrerer Europapokal-Endspiele, zeigte den Fans während des Pokalspiels zwischen dem Zweitligisten FC Baden und den Young Boys Bern (1:3) den "Stinkefinger".

Busacca war aus dem Young-Boys-Fanblock mit Sprechchören beleidigt worden.

"Wenn es tatsächlich passiert ist, dass ich den Fans den Finger gezeigt habe, war das eine menschliche Reaktion", sagte Busacca dem "SonntagsBlick".

Die Zeitung hatte einen Schnappschuss veröffentlicht, der die Szene klar belegt.

Bordeaux weiter ungeschlagen

Meister Girondins Bordeaux marschiert in Frankreich. Der Tabellenführer feierte am 6. Spieltag der Ligue 1 mit einem 2:0 bei US Boulogne-sur-Mer den fünften Saisonsieg und bleibt damit seit dem 7. März 2009 ohne Niederlage.

Das 1:0 erzielte Yoan Gouffran (34.) nach einem Eckball, beim 2:0 (65.) half Boulogne-Verteidiger Yoann Lachor, der einen Freistoß vom eine Minute zuvor eingewechselten Yoann Gourcuff ins eigene Tor köpfte. (DATENCENTER: Ligue 1)

Olympique Marseille kletterte mit einem 4:2 (3:0) über den SC Montpellier zumindest vorübergehend auf Platz zwei. Der frühere Serienmeister Olympique Lyon war am Sonntag bei Paris St. Germain gefordert.

Alkmaar muss Niederlage hinnehmen

AZ Alkmaar, ehemaliges Team des jetzigen Bayern-Trainers Louis van Gaal, hat in der Ehrendivision eine weitere schmerzliche Niederlage kassiert. (DATENCENTER: Eredivise)

Der Titelverteidiger unterlag NEC Nijmegen am 7. Spieltag mit 0:1 und verliert damit die Tabellenspitze etwas aus den Augen.

Lorenzo Davids (87.) gelang der Siegtreffer für den Außenseiter.

Rutten mit Eindhoven weiter vor Ajax

Der frühere Schalke-Trainer Fred Rutten bleibt mit PSV Eindhoven indes die Nummer eins in den Niederlanden.

Bei Feyenoord Rotterdam setzte sich der Tabellenführer am Sonntag mit 3:1 (3:1) durch und liegt damit dank der besseren Tordifferenz vor dem punktgleichen Verfolger Twente Enschede.

Ruttens Ex-Klub Enschede siegte 2:0 (1:0) beim SC Heerenveen, dem Gruppengegner von Hertha BSC Berlin in der Europa League.

Rekordmeister Ajax Amsterdam ist dem Spitzenduo auf den Fersen. Nach dem 4:0 (1:0) bei VVV Venlo liegt die Mannschaft des ehemaligen HSV-Coaches Martin Jol weiter nur einen Zähler zurück

Hinkel mit Celtic Spitzenreiter in Schottland

Glenn Loovens hat Celtic Glasgow in der Nachspielzeit an die Spitze der schottischen Premier-League geschossen. (DATENCENTER: Schottland)

Der Niederländer traf am Sonntag per Kopf zum 2:1 (0:1) der Mannschaft des deutschen Nationalspielers Andreas Hinkel gegen Heart of Midlothian.

Der 42-malige Meister Celtic steht in der Tabelle nun mit 13 Punkten zwei Zähler vor Titelverteidiger Glasgow Rangers, der am Samstag nicht über ein 0:0 beim FC Kilmarnock hinauskam.

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