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Lothar Matthäus war von 2006 bis 2007 Co-Trainer beim FC Red Bull Salzburg © getty

Der Österreicher Markus Scharrer kritisiert seinen früheren Salzburg-Coach scharf. Rapid Wien hat Ärger mit Celtic Glasgow.

München - Lothar Matthäus hat sich in seiner Zeit bei Red Bull Salzburg offenbar nicht nur Freunde gemacht.

Der deutsche Rekordnationalspieler wird vom Österreicher Markus Scharrer kritisiert und beschimpft. Der frühere Bayern-Star sei Schuld an dessen frühen Abschied bei den "Bullen".

"Matthäus ist gekommen ohne uns zu kennen und hat bei Salzburg elf Österreicher hinausgeworfen", sagte Scharrer. Matthäus bliebe für ihn immer "der kleine, g'schissene Deutsche".

Der italienische Altmeister Giovanni Trapattoni, der zu jener Zeit das eigentliche Sagen hatte, wird dagegen nicht erwähnt.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Florenz-Präsident Della Valle zurückgetreten

Der Präsident des italienischen Erstligisten AC Florenz, Andrea Della Valle, ist zurückgetreten. Vorübergehend soll er von Vizepräsidenten Mario Cognini ersetzt werden.

Nach Medienangaben war Della Valle wegen Kritik der Fans in Bezug auf seine Transferpolitik verärgert. Mit der Unterstützung seines Bruders hatter er im Jahr 2002 die Fiorentina nach der Pleite übernommen.

Unter seiner Leitung war der Verein von der dritten in die erste Liga aufgestiegen.

Wien sorgt mit roten Trikots für Ärger

Hamburgs Gruppengegner Rapid Wien sorgt in der Europa League mit seiner Trikotwahl für Riesen-Ärger.

Die Österreicher wollen am 2. Spieltag bei Celtic Glasgow ganz in Rot antreten - so wie 1984 im Achtelfinale des Europapokals der Pokalsieger.

Celtics Stürmer-Legende Frank McGarvey: "Das ist völlig respektlos gegenüber den Celtic-Fans."

Grund für den Unmut: Damals besiegte Rapid die Schotten in einem dritten Spiel in Manchester mit 1:0. Im Rückspiel in Glasgow (3:0 für Celtic/Hinspiel 3:1 für Rapid) war Rapids Rudi Weinhofer angeblich von einer Flasche getroffen worden, die Schotten witterten Schauspielerei.

Nach einem Spiel auf neutralem Boden schied Celtic damals aus.

Madrid will mehr China-Präsenz

Der spanische Rekordmeister Real Madrid will auch in China Geld verdienen und fordert deshalb eine frühere Anstoßzeit für Punktspiele in der Primera Division.

Real und auch andere Topklubs wie der FC Barcelona spielen in der Liga häufig erst um 22.00 Uhr und damit um 04.00 Uhr nachts in Peking.

"Wir glauben, dass es der spanischen Liga im Wettbewerb sehr gut tun würde, wenn wir die Möglichkeit hätten, zu einer angemessenen Ortszeit in China spielen zu können", sagte Reals Klubdirektor Emilio Butragueno.

Brasilien und England testen in Doha

Die bereits für die WM-Endrunde 2010 in Südafrika qualifizierten Teams von Brasilien und England treten am 14. November in Katars Hauptstadt Doha zu einem Länderspiel an.

Beim letzten Aufeinandertreffen hatten die Ex-Weltmeister mit einem 1:1 im Juni 2007 das neue Wembley-Stadion von London eingeweiht.

Fünf Bundesliga-Stars im Kroatien-Aufgebot

Kroatiens Nationaltrainer Slaven Bilic vertraut im Rennen um die Qualifikation für die WM-Endrunde 2010 in Südafrika weiter vor allem auf Bundesliga-Stars.

Für das Länderspiel gegen Katar und das WM-Qualifikationsspiel in Kasachstan berief Bilic die Stürmer Ivica Olic (Bayern München) und Mladen Petric (Hamburger SV), Mittelfeldspieler Ivan Rakitic (Schalke 04) sowie die Abwehrspieler Danijel Pranjic (Bayern München) und Josip Simunic (1899 Hoffenheim) in das Aufgebot.

KNVB untersucht Transfers

Der königlich-niederländische Verband KNVB setzt eine Untersuchungskommission ein, die dubiose Transfers in den niederländischen Profi-Ligen unter die Lupe nehmen soll.

Mit der Einrichtung der Untersuchungskommission reagiert der KNVB auf die Gerüchte über Geldwäsche im internationalen Fußball.

Ein KNVB-Sprecher erklärte, dass der Verband nicht damit rechne, dass niederländische Klubs in illegale Aktivitäten verwickelt seien. Die Untersuchung werde aber durchgeführt, um den Fußball sauber zu halten.

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