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Dietmar Beiersdorfer bestritt ein Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft © getty

Der ehemalige HSV-Sportdirektor erhält bei seiner neuen Aufgabe große Kompetenzen. Die Stelle führt ihn rund um den Globus.

Salzburg - Dietmar Beiersdorfer wird bei seiner neuen Aufgabe als Sportlicher Leiter von Red Bull Fußball mit großen Kompetenzen ausgestattet.

Neben dem österreichischen Meister Red Bull Salzburg verantwortet der ehemalige Sportchef des Bundesligisten Hamburger SV künftig auch die Geschicke des deutschen Fünftligisten RasenBallsport Leipzig und der Red Bulls New York aus der nordamerikanischen Profiliga MLS.

Zudem koordiniert Beiersdorfer die Nachwuchsakademien in Ghana und Brasilien.

"Dies ist eine sehr reizvolle und auch vielversprechende Aufgabe für mich. Red Bull Salzburg hat mit der Qualifikation für die Europa League einen sehr wichtigen Schritt in seiner Entwicklung getan. Jetzt heißt es, diese Entwicklung auch kontinuierlich fortzusetzen", sagte der 45-Jährige bei seiner Vorstellung in der Mozartstadt.

Größere Aufgabe als beim HSV

Seinen Dienst tritt Beiersdorfer zum 1. November an.

"Ich denke, dass wir gut zusammenpassen. Persönlich und vom Management her ist es eine größere Aufgabe als beim HSV", meinte der Ex-Nationalspieler.

Er unterschrieb einen Vertrag bis 2014: "Ich bin dafür verantwortlich, dass sich am Ende des Tages alle weiterentwickeln. Auch ich werde am Erfolg gemessen. Jetzt gilt es, dass ich mich integriere und alles erst einmal kennen lerne."

Zwei alte Bekannte

In Salzburg wird Beiersdorfer erneut mit Trainer Huub Stevens zusammenarbeiten.

Mit dem Niederländer hatte der Manager bereits bis zu dessen Abschied im Sommer 2008 eineinhalb erfolgreiche Jahre in Hamburg verbracht.

"Ich habe Red Bull Dietmar Beiersdorfer mehr als ans Herz gelegt. Er hat seine Qualitäten schon gezeigt, ist ein ehrlicher Mensch und ein Teamplayer", lobte Stevens seinen neuen Vorgesetzten.

Zwist mit Hoffmann

Vom HSV war Beiersdorfer im vergangenen Juni aufgrund von Meinungsverschiedenheiten und Kompetenzstreitigkeiten mit Klubboss Bernd Hoffmann geschieden.

Zuvor hatte Beiersdorfer knapp sieben Jahre erfolgreich bei den Hanseaten gearbeitet und den Klub unter anderem durch seine gute Transferpolitik zurück in die Spitze der Bundesliga geführt. Sein Posten in Hamburg ist bis heute unbesetzt.

Der HSV will bis zum Winter einen Nachfolger präsentieren.

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