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Robert Huth (M.) droht wegen eines Schlags gegen Matthew Upson (r.) ein Nachspiel © getty

Der Deutsche könnte wegen einer Tätlichkeit gesperrt werden. Schweden will seinen erfolgreichsten Coach als Nationaltrainer.

München - Robert Huth droht in der Premier League eine nachträgliche Sperre. Der Verteidiger von Stoke City schlug beim Spiel gegen West Ham United seinem Gegenspieler Matthew Upson ins Gesicht.

Schiedsrichter Martin Arkinson hatte die Szene nicht gesehen, aber Fernsehbilder zeigen, dass es sich um eine Tätlichkeit handelt. Die FA hat deswegen offiziell Anklage erhoben.

"Offensichtlich hat es der Schiedsrichter nicht gesehen. Das ist die einzige Erklärung, die ich dafür habe", sagte West Hams Teammanager Gianfranco Zola zu der Szene.

Drei Spiele Sperre drohen

"Ich habe mir den Vorfall nochmal in der Aufzeichnung angesehen, und das war definitiv Rot", so Zola.

Huth kann sich bis Dienstag zu den Vorwürfen äußern. Ihm droht im Falle einer Verurteilung eine Sperre bis zu drei Spielen.

Die Verhandlung ist für den 22. Oktober angesetzt.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Eriksson neuer Nationaltrainer in Schweden?

Sven-Göran Eriksson soll die schwedische Nationalmannschaft übernehmen und wieder auf Erfolgskurs bringen.

Laut schwedischen und englischen Medienberichten will der schwedische Verband SFF den 61-Jährigen als Nachfolger von Lars Lagerbäck verpflichten. Lagerbäck war nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation zurückgetreten.

Eriksson ist derzeit als Sportchef beim englischen Viertligisten Notts County unter Vertrag und soll sein Interesse an einem Engagement bereits signalisiert haben. Allerdings könnten die hohen Gehaltsforderungen Erikssons noch im Weg stehen.

Sollten die Verhandlungen mit Eriksson scheitern, gelten seine Hans Backe, Erik Hamren und Jörgen Lennartsson als Alternativen.

FA ermittelt gegen Sir Alex

Die FA hat eine Untersuchung gegen Sir Alex Ferguson eingeleitet.

Der Teammanager von Meister Manchester United hatte nach dem Ligaspiel gegen den FC Sunderland (2:2) am 3. Oktober Schiedsrichter Alan Wiley als "nicht fit genug für ein Spiel dieser Klasse" bezeichnet. Wiley habe ausgesehen, als hätte er zwischendurch eine Atempause gebrauchen können, spottete Ferguson seinerzeit.

Die FA ermittelt jetzt wegen unpassenden Benehmens, berichtet der Nachrichtensender "Sky News". Dem ManUnited-Trainer droht bei einem Schuldspruch eine Geldstrafe oder gar eine Sperre.

Er hatte sich bei Referee Wiley eine Woche nach der Verbalattacke bereits für die Äußerungen entschuldigt.

Kompany verlängert bei ManCity

Der ehemalige Hamburger Vincent Kompany hat seinen Vertrag bei Manchester City um fünf Jahre verlängert.

Der belgische Nationalspieler beendete damit alle Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied von den "Citizens". Zuletzt wurde Kompany immer wieder mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht.

Kompany will davon jedoch nichts wissen: "Ich habe mich niemals an den Spekulationen beteiligt. Aber letztendlich darf man sich davon nicht verrückt machen lassen", so der Abwehrspieler. "Citys Ansprüche sind meine Ansprüche und ich möchte zu einem Leistungsträger in einem sehr großen Team werden."

Italien sauer wegen Ausbootung beim "Goldenen Ball"

Italiens Fußball-Welt ist in Aufruhr: Erstmals seit 24 Jahren gibt es keinen italienischen Kandidaten unter den Anwärtern auf den Goldenen Ball für Europas Fußballer des Jahres, der am 1. Dezember in Paris gekürt wird 164201(DIASHOW: die Kandidaten).

Unter den 30 Kandidaten befinden sich zwar mehrere Stars, die in Italiens Serie A spielen, keiner ist jedoch ein Italiener. "Italien verschwindet vom Goldenen Ball", kritisierte die Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" am Montag.

Kein Italiener könne mit dem Favoriten für den Goldenen Ball, den Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona, konkurrieren. Das italienische Blatt kritisierte den Beschluss der französischen Zeitschrift "France Football", dem Initiator der Wahl, vier Franzosen in die Liste der Kandidaten für die Ehrung aufzunehmen.

"Dabei geht es dem französischen Fußball noch schlechter als unserem", schrieb die "Gazzetta".

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