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Robinho wechselte im Dommer des Vorjahres von Real Madrid zu Manchester City © getty

Ein Transfer des Brasilianers zum spanischen Meister wird immer konkreter. Robert Huth bekennt sich nach seiner Tätlichkeit schuldig.

München - Der Transfer des brasilianischen Nationalspielers Robinho von Manchester City zum Champions-League-Sieger FC Barcelona nimmt immer konkretere Formen an.

Nach einem Bericht der spanischen Zeitung "Sport", die dem katalanischen Klub sehr nahe steht, soll der Wechsel in der Winterpause über die Bühne gehen.

Demnach soll Barcelona den Offensivspieler für 3,2 Millionen Euro bis zum Saisonende ausleihen und sich gleichzeitig eine Kaufoption für 35 Millionen Euro sichern.

Robinho hatte zuletzt seinen Wechsel nach Barcelona forciert.

"Es ist nicht leicht, zu einem Klub wie Barcelona nein zu sagen. Er ist europäischer Champion, spielt in einer tollen Stadt, und ich mag Spanien sehr", sagte der 25-Jährige.

"Wollte schon immer bei Barca spielen"

"Ich wollte immer schon bei einem Klub wie Barca spielen", fügte Robinho hinzu, der erst im Sommer des vergangenen Jahres für 42 Millionen Euro vom spanischen Rekordmeister Real Madrid nach England gewechselt war.

Robinhos Vertrag bei den Citizens läuft noch bis 2012. Teammanager Mark Hughes soll einem Wechsel aber bereits zugestimmt haben.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Huth bekennt sich schuldig

Robert Huth hat sich zu einer Tätlichkeit im Spiel seines Klubs Stoke gegen West Ham United (2:1) bekannt und die Untersuchung der FA akzeptiert.

"Stoke City Football Club und Robert Huth akzeptieren die FA-Ermittlungen wegen einer Tätlichkeit und entschuldigen sich für den Vorfall im Britannia Stadium", hieß es in einer offiziellen Mitteilung des Aufsteigers.

Huth wird zur Last gelegt, im Punktspiel gegen West Ham United (2:1) seinem Gegenspieler Matthew Upson einen Schlag ins Gesicht versetzt zu haben, während beide im Strafraum einen Freistoß erwarteten.

Schiedsrichter Martin Atkinson hatte die Szene nicht bemerkt, die TV-Bilder zeigte allerdings deutlich eine Tätlichkeit des Deutschen. Ein Urteil soll die FA am Donnerstag fällen.

Davies verlässt Intensivstation

Der amerikanische Nationalspieler Charlie Davies hat nach seinem schweren Autounfall die Intensivstation wieder verlassen.

Der 23-Jährige hatte in der vergangenen Woche Brüche am Bein, Ellbogen und im Gesichtsbereich erlitten. Bei dem Unfall war eine Person ums Leben gekommen.

Davies, der für den französischen Klub FC Sochaux spielt, wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate pausieren müssen. Damit dürfte er auch für die WM-Endrunde in Südafrika ausfallen.

Auch US-Verteidiger Oguchi Onyewu wird dem US-Team in den nächsten Monaten fehlen.

Der 27-Jährige erlitt im WM-Qualifikationsspiel gegen Costa Rica (2:2) einen Riss der Patellasehne und muss sich nun in Los Angeles einer Operation unterziehen.

Alkmaar bangt um Existenz

Der niederländische Meister AZ Alkmaar muss wieder um seine Existenz bangen.

Vor dem Heimspiel in der Champions League am Dienstag gegen den FC Arsenal erklärte AZ-Eigentümer Dirk Scheringa, dass gegen die Dachgesellschaft DSB-Beheer das Konkursverfahren zum Wochenende eröffnet werde.

Zur Dirk Scheringa-Verwaltungsgesellschaft gehören der Fußballklub, Scheringas Kunstkollektion und dessen Museum.

Zuvor hatte ein Gericht in Amsterdam am Montag die Privatbank von Scheringa, der seit 1993 alleiniger AZ-Besitzer ist, für bankrott erklärt. Von den 2000 Mitarbeitern wurden 1400 fristlos entlassen.

Trikots ohne Werbung

Am Dienstag in der Champions League tritt AZ ohne Werbung auf den Trikots an, da DSB als Sponsor nicht mehr auf den Trikots erscheinen darf.

Zudem ließ der Bauunternehmer Midreth, der das neue Scheringa-Kunstmuseum für 36 Millionen Euro in Opmeer baut, das DSB-Stadion einschließlich der Trainingsfelder vom Konkursrichter als Unterpfand beschlagnahmen.

Ein AZ-Sprecher erklärte aber, dass der Verein Stadion und Gelände von DSB zu einem festen Preis gemietet habe. Der Mietvertrag gelte auch bei veränderten Besitzverhältnissen.

AZ hat ein Budget von 40 Millionen, mindestens fünf Millionen Euro stammen aus Scheringas Kasse. Der Meister sucht dringend einen Käufer, um Spielerverkäufe zugunsten der Gläubiger zu verhindern.

Venlo will in Deutschland spielen

Der niederländische Erstligist VVV Venlo hat seine Deutschland-Pläne noch nicht zu den Akten gelegt.

Wie der niederländische Rundfunksender "L1" am Dienstag berichtete, überlegt der Aufsteiger aus dem Grenzgebiet, ein Heimspiel in Deutschland auszutragen.

Dabei haben die Klubverantwortlichen das Spiel gegen PSV Eindhoven am 28. März 2010 im Auge.

Als mögliche Spielorte wurden Duisburg und Mönchengladbach genannt. Entsprechende Überlegungen laufen, bestätigte Venlos Direktor Marco Bogers.

Neues Stadion bis 2012

In der vergangenen Saison waren entsprechende Bestrebungen am Veto der zuständigen deutschen Politik gescheitert.

Nach dem Wiederaufstieg in die Ehrendivision ist das Venloer Stadion De Koel mit einem Fassungsvermögen von 7500 Zuschauern nahezu immer ausverkauft.

Vor den Toren der Stadt soll bis 2012 ein neues Stadion mit einem Fassungsvermögen von mindestens 15.000 Zuschauern errichtet werden.

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