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Wieder zwischen Arsenals Pfosten: Keeper Manuel Almunia © getty

Der Keeper kehrt im Verfolgerduell mit den Spurs zurück ins Arsenal-Tor. Real stellt Metzelder nach der Pokal-Schmach kalt.

Zusammengestellt von Guido Huber

München - Alles ist für den Showdown in London angerichtet. Im Derby zwischen Arsenal und den Tottenham Hotspur (Sa., ab 13.45 Uhr LIVESCORES) kämpfen die "Gunners" um den Anschluss an die Tabellenspitze.

Dem drittplazierten Team von Trainer Arsene Wenger fehlen derzeit fünf Punkte auf Tabellenführer FC Chelsea, Arsenal hat aber ein Spiel weniger als die "Blues" bestritten.

"Das Titelrennen ist eng und völlig offen. Wir haben eine große Chance", sagt Coach Arsene Wenger.

Im Arsenal-Tor steht wieder Manuel Almunia, weil Lukasz Fabianski sich im Carling Cup gegen den FC Liverpool eine Oberschenkel-Verletzung zugezogen hat und laut Wenger drei Wochen ausfällt.

Einst heißes Duell mit Lehmann

Der spanische Torwart hatte sich zu Jens Lehmanns Zeiten bei Arsenal einen harten Zweikampf mit dem Ex-Nationaltorwart um den Stammplatz im Tor geliefert.

Almunias Status als Nummer eins war zuletzt ein wenig ins Wackeln geraten, weil er verletzt pausieren musste und sowohl Fabianski wie auch Vito Mannone in seiner Abwesenheit glänzten.

Nun muss Almunia sich beweisen und um seinen Stammplatz kämpfen.

Keane sieht "Spurs" auf Augenhöhe

Die "Spurs" sind vor dem Match optimistisch. Bei einem Sieg könnte Tottenham sogar mit Manchester United gleichziehen, sollten die "Red Devils" gegen die Blackburn Rovers nicht zu Punkten kommen. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"In den letzten vier, fünf Jahren war Arsenal immer vor uns, aber jetzt sind wir gleich stark", erklärt Tottenham-Kapitän Robbie Keane.

Die Hotspur warten schon seit 19 Partien und fast genau zehn Jahren auf einen Sieg gegen Arsenal.

Sport1.de hat weitere internale Splitter zusammengefasst:

Metzelder wieder Reservist

Rückschlag für Fußball-Nationalspieler Christoph Metzelder: Der Verteidiger ist beim spanischen Rekordmeister Real Madrid zu einem der Sündenböcke für die 0:4-Blamage im Pokal beim Drittligisten Alcorcon erklärt und auf die Tribüne verbannt worden.

Trainer Manuel Pellegrini strich den Ex-Dortmunder ebenso aus dem Kader für das Ligaspiel am Samstag (18 Uhr LIVESCORES) gegen den FC Getafe wie Guti und den Niederländer Royston Drenthe.

Metzelder hat in der laufenden Saison erst ein Spiel in der Primera Division bestritten. Bei der Pokalpleite spielte der 28-Jährige 90 Minuten durch und bot eine schwache Leistung.

Odonkor-Klub plagt die Schweinegrippe

Wegen 13 Schweinegrippe-Erkrankungen wird das Punktspiel des spanischen Zweitligisten Real Betis Sevilla am Sonntag gegen die zweite Mannschaft des Erstligisten FC Villarreal verlegt.

"Zu diesen 13 Fällen muss man noch vier Verletzte addieren. Betis hat nur noch neun Spieler zur Verfügung, das ist der Grund für die Verlegung", erklärte der Klub des früheren deutschen Nationalspielers David Odonkor.

Bereits am Donnerstag war der Trainingsbetrieb bei Real Betis komplett eingestellt worden. Bis zum Montag wird beim Meister von 1935 und zweimaligen Pokalsieger kein Training stattfinden.

Ob Odonkor selbst zu den Erkrankten gehört, ist nicht bekannt.

Wigan feuert King nach Verurteilung

Marlon King ist einen Tag nach seiner Verurteilung zu einer 18-monatigen Haftstrafe von seinem Klub Wigan Athletic entlassen worden.

"Er ist gefeuert. Wir werden Fußballspieler bei uns nicht dulden, die für 18 Monate ins Gefängnis geschickt werden. Junge Menschen schauen zu Fußballern auf. Und wir müssen Standards setzen", erklärte Wigans Präsident Dave Whelan gegenüber "Sky Sports".

Ein Gericht befand den 29-jährigen King für schuldig, im Dezember 2008 eine damals 20 Jahre alte Studentin in einem Nachtklub in London geschlagen und ihr dabei das Nasenbein gebrochen zu haben.

Die Frau sei den Ermittlungen zufolge auf die Annäherungsversuche Kings nicht eingegangen.

Platini gegen Manipulation

UEFA-Präsident Michel Platini hat möglichen Manipulationen in der Champions League und in der Europa League den Kampf angesagt.

Es sei nicht hinnehmbar, "dass manche Vereine, die nicht darauf hoffen können, ganz oben mitzuspielen, versuchen, aus ihrer Teilnahme an den europäischen Wettbewerben mittels illegaler Wetten und Spielabsprachen Profit zu schlagen", sagte Platini.

Die Europäische UEFA untersucht zurzeit 40 Spiele auf mögliche Manipulationen. Dabei handelt es sich auch um Begegnungen der Champions League sowie des damaligen UEFA-Pokals.

Zudem rief Platini die Vereine zu einem verantwortungsbewussten finanziellen Handeln auf: "Es kann nicht sein, dass für einige Klubs die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben zum Muss geworden ist, damit ihr Budget nicht zusammenbricht".

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