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David Beckham spielte von 2003 bis 2007 mit Ronaldo und Zidane für Real Madrid © getty

Der Superstar kehrt definitiv in die Serie A zurück. Ein Torwart verliert seinen Job wegen schwulen-feindlicher Sprüche.

Zusammengestellt von Guido Huber

Mailand - Über Mailand nach Südafrika: David Beckham kehrt im Januar zum AC Mailand zurück und will sich mit seinem Gastspiel beim italienischen Ex-Meister einen Platz im englischen Kader für die WM 2010 sichern.

"Wir haben unser Versprechen gehalten. Es ist alles unterzeichnet worden", erklärte Milan-Geschäftsführer Adriano Galliani und bestätigte damit den Wechsel des Mittelfeldspielers von den Los Angeles Galaxy nach Mailand.

"Ich muss für mich die beste Chance suchen, um in den WM-Kader zu kommen. Der Wechsel nach Mailand wird mir helfen, das zu erreichen", sagte Beckham.

Der 34-jährige Beckham wird von Milan bis zum Saisonende ausgeliehen. Dort hatte er bereits im vergangenen Winter ein mehrwöchiges Gastspiel gegeben. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir sind glücklich ihn wieder zu haben"

Zum Saisonbeginn in den USA kehrte Beckham dann wieder vertragsgemäß nach Kalifornien zurück.

"Wir haben in der vergangenen Saison gute Erfahrungen mit ihm gemacht. Das wollen wir fortsetzen. Wir sind sehr glücklich, Beckham wieder im rot-schwarzen Trikot zu sehen", sagte Galliani weiter.

Beckham hatte nach eigenen Angaben auch andere Optionen. Doch schon vor einigen Wochen hatte er erklärt, dass er ein erneutes Gastspiel beim AC Mailand favorisiert.

Galaxy hat Verständnis für Wechsel

"Schon als ich gegangen bin, haben sie gesagt, ich solle schnell zurückkommen. Ich hatte eine wunderbare Zeit hier und das ist ein großer Klub", meinte Beckham.

Auch die Verantwortlichen der LA Galaxy haben Verständnis für den Wechsel.

"Wir haben große Anerkennung dafür, was er mit seiner Nationalmannschaft leistet. Ich möchte, dass er weiß, dass wir ihn unterstützen", sagte Tim Leiweke, Chef der Galaxy-Eigner AEG.

Sex, Footbal and Rock'n'Roll

Schon bei seinem Gastspiel zu Beginn dieses Jahres hatte Beckham in Italien für viel Wirbel gesorgt.

"Der Beckham-Orkan ist in Mailand - Rockstar, Sex und Football'n'Roll", titelte der "Corriere dello Sera" damals. Sein Trikot mit der Nummer 32 entwickelte sich zum Verkaufsschlager.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Sofia suspendiert neun Spieler

Drei Tage vor dem Rückspiel der Europa League beim FC Basel hat der 31-malige bulgarische Fußball-Meister ZSKA Sofia neun Spieler suspendiert.

Den Akteuren, darunter fünf Nationalspieler, wurde nach der 0:2-Heimniederlage vor elf Tagen gegen den Schweizer Klub vorgeworfen, sie hätten mehrfach bis in die Morgenstunden in einem Nachtklub gefeiert, damit die Regeln des Vereins gebrochen und die Atmosphäre im Klub erheblich gestört.

"Wenn wir in den Krieg ziehen, brauche ich Soldaten, mit diesem unprofessionellen Verhalten ist kein Spiel zu gewinnen", kritisierte Trainer Luboslaw Penew.

Liverpool ohne Kapitän Gerrard

Den englischen Rekordmeister FC Liverpool plagen vor dem richtungsweisenden Champions-League-Spiel am Mittwoch (ab 20.15 Uhr LIVE) bei Olympique Lyon große Verletzungssorgen.

Kapitän Steven Gerrard fällt mit einer Leistenverletzung aus, zudem muss Teammanager Rafael Benitez auf die verletzten Albert Riera, Martin Kelly und Martin Skrtel verzichten. Auch Top-Stürmer Fernando Torres ist angeschlagen, wird die Reise nach Frankreich aber antreten.

Die Reds liegen vor dem vierten Spieltag in der Gruppe E mit drei Punkten nur auf Platz drei hinter Lyon (9 Zähler) und dem AC Florenz (6).

Zudem hat Liverpool sechs der vergangenen sieben Pflichtspiele verloren.

Schwulenfeindlicher Torwart entlassen

Torhüter Arek Onyszko (35) haben schwulenfeindliche Sprüche in seinem Buch seinen Job in Dänemark gekostet.

Wie der Erstliga-Club FC Midtjylland mitteilte, wurde Onyszko fristlos gekündigt. Er hatte in dem am selben Tag über sein Leben erschienenen Buch "Fucking Polak" geschrieben: "Ich hasse Schwule, das tu ich wirklich."

Onyszko bezeichnete Homosexuelle als "zum Kotzen". Das sei mit den Grundwerten des Vereins unvereinbar, hieß es in der Mitteilung von Midtjylland.

Der polnische Keeper war zuvor schon in die Schlagzeilen geraten, als ihn ein Gericht in Odense wegen schwerer Misshandlung seiner Ehefrau mit Verletzungsfolge zu drei Monaten Haft verurteilte.

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