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Cristiano Ronaldo erzielt für Manchester United in 196 Spielen 84 Tore © getty

Der angeschlagene Weltfußballer soll an Portugals Playoff-Spielen teilnehmen. Die "Königlichen" wollen ihn nicht ziehen lassen.

München - Zwischen Real Madrid und dem portugiesischen Verband ist ein Streit um Superstar Cristiano Ronaldo entbrannt.

Der angeschlagene Weltfußballer, der wochenlang wegen einer Knöchenverletzung gefehlt hat, will selbst und soll auch nach dem Willen des Verbandes an den Playoff-Spielen zur WM-Endrunde 2010 gegen Bosnien-Herzegowina teilnehmen.

Dagegen wehrt sich der spanische Rekordmeister vehement.

"Die Ärzte empfehlen, dass er nicht zur Nationalmannschaft fährt", sagte Real-Sportdirektor Jorge Valdano.

Pellegrini versteht Ronaldo

Und Trainer Manuel Pellegrini meinte auf einer Pressekonferenz: "Ich kann verstehen, dass der Spieler besorgt ist. Es tut mir leid für ihn und Portugal. Aber wenn er gekonnt hätte, hätte er schon längst für uns gespielt."

Verbands-Boss Gilberto Madail hingegen erklärte, dass Ronaldo spielen wolle und deshalb zur Nationalmannschaft stoßen werde.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

LFP verzichtet auf Streik

Der spanische Verband wird trotz der Regierungspläne zur Abschaffung einer Sondersteuer für ausländische Profis auf den angedrohten Streik vorerst verzichten. Diesen Beschluss fasste der Verband bei einer außerordentlichen Sitzung.

"Die Versammlung hat entschieden, keine druckerzeugenden Maßnahmen zu treffen und eine Verhandlungskommission einzusetzen, um schnell effektive Gespräche mit den zuständigen Behörden aufzunehmen", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes, der eine weitere Generalversammlung für den 19. November angesetzt hat.

Am Dienstag hatte die regierende sozialistische Partei Einigkeit mit drei weiteren Parteien über die Abschaffung der Sondersteuer erzielt. Darauf hatte die LFP mit einem Streik gedroht.

Bento erklärt Rücktritt

Paulo Bento hat beim portugiesischen Vizemeister Sporting Lissabon seinen sofortigen Rücktritt erklärt.

Einen Tag nach dem 1:1 im Heimspiel der Europa League gegen den lettischen Klub FK Ventspils gab der 40-Jährige dem Druck der Öffentlichkeit nach und sein Amt beim Europapokal-Gruppengegner von Bundesligist Hertha BSC Berlin nach knapp vier Jahren auf.

Bis auf Weiteres wird Bentos bisheriger Assistent Leonel Pontes den Cheftrainerposten bei Sporting übernehmen. Bento hatte Sporting seit 2005 zu zwei nationalen Pokalsiegen und in der Liga vier Mal in Folge auf Platz zwei geführt.

Maldini will in Mailand Manager werden

Paolo Maldini, der nach 24 Jahren beim AC Mailand im vergangenen Mai seine Spielerkarriere beendet hat, träumt von einem Managerposten bei seinem Ex-Klub.

"Meine Liebe für diesen Verein ist riesig. Sollte ich die Möglichkeit haben, für den Klub etwas Positives zu leisten, stehe ich gerne zur Verfügung - allerdings nicht für eine Image-Rolle", sagte der ehemalige Milan-Kapitän der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

Der italienische Rekordnationalspieler hatte im Juni ein Angebot erhalten, im Trainerstab von Teammanager Carlo Ancelotti beim englischen Spitzenklub FC Chelsea zu arbeiten.

Maldini lehnte ab, weil er eine schöpferische Pause einlegen wollte.

Hiddink wird nicht Aufsichtsrat-Mitglied beim PSV

Guus Hiddink wird nicht Aufsichtsrat-Mitglied beim PSV Eindhoven. Der russische Nationaltrainer lehnte ein Angebot des PSV-Aufsichtsratsvorsitzenden Frits Schuitema ab.

Bis zur Weltmeisterschaft in Südafrika 2010 wolle er sich vollständig auf seine Arbeit mit der russischen Nationalmannschaft konzentrieren, teilte er seinem Ex-Klub mit.

Der ehemalige PSV-Coach und -Spieler erklärte weiter, dass er das Angebot als eine freundliche Geste betrachte.

Bundesliga-Trio für Algerien

Ein Trio aus der Bundesliga, darunter auch der derzeit verletzte Bochumer Anthar Yahia, steht im Aufgebot der algerischen Nationalmannschaft für das entscheidende WM-Qualifikationsspiel in Ägypten.

Nationaltrainer Rabah Saadane nominierte neben Abwehrspieler Yahia, dessen Einsatz wegen eines Muskelfaserisses im Oberschenkel ungewiss ist, aus der Bundesliga noch Stürmer Karim Matmour von Borussia Mönchengladbach und Mittelfeldspieler Karim Ziani vom deutschen Meister VfL Wolfsburg.

Den Algeriern genügt bei Afrikameister Ägypten schon eine knappe Niederlage, um sich für die Endrunde 2010 in Südafrika zu qualifizieren.

Randale bei Genua-Spiel

Am Rande des Europa-League-Spiels zwischen dem FC Genua und OSC Lille am Donnerstag ist es zu Ausschreitungen gekommen.

Eine Gruppe von rund 70 Genua-Fans soll mit Stöcken mehrere Lille-Fans in der Nähe des Bahnhofs angegriffen haben.

Die Franzosen waren zuvor mit dem Zug in Genua eingetroffen. Bei den Gewalttätigkeiten wurden sechs Personen verletzt.

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