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Hat mit seinen 22 Lenzen bereits 198 Premier-League-Spiele auf dem Konto: Wayne Rooney © getty

Dem ManUnited-Star passiert ein peinliches Malheur, Juve muss monatelang auf einen Franzosen verzichten. Internationale Splitter.

München - Auch Top-Stars sind vor dummen Fehlern nicht gefeit, diese bittere Erfahrung musste nun Wayne Rooney von Manchester United machen - und stieg über Nacht zur absoluten Lachnummer auf der Insel auf.

Mit seiner Frau Colleen steuerte der 22-Jährige in einer seiner Edelkarossen, einem Range Rover Sport V8, eine Tankstelle nahe der Stadt Cheshire an, um das 299-PS-Monster mit dem nötigen Sprit zu befüllen.

Anstatt die Luxuskarosse (geschätzer Wert circa 110.000 Euro) aber mit Diesel zu befüllen, tankte Rooney bleifrei.

Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Auf der Autobahn geriet der Bolide mittem im abendlichen Berufsverkehr mächtig ins Stottern und soff schließlich ab.

Rooney manövrierte den Wagen in eine Parkbucht und musste notgedrungen den Abschleppdienst um Hilfe bitten.

Teure Reparatur

Neben den Kosten für die Reparatur des Wagens - mindestens 7.000 Euro - sieht sich Rooney nun Hohn und Spott ausgesetzt.

Immerhin gilt der ManUnited-Star als autovernarrt und soll Karossen für rund zwei Millionen Euro sein Eigen nennen.

Vermutlich verlor er einfach die Übersicht, welches Auto welchen Sprit benötigt.

Sport1.de hat die internationalen Splitter zusammengestellt:

Trezeguet außer Gefecht

David Trezeguet, französischer Torjäger in Diensten von Juventus Turin, fällt nach zwei Knie-Operationen voraussichtlich vier Monate aus.

Als Folge einer Blessur, die sich der Franzose bei dem Champions-League-Spiel gegen Zenit St. Petersburg (1:0) zugezogen hatte, musste der 30-Jährige am rechten Knie operiert werden.

Die Ärzte beschlossen zudem, auch einen Eingriff am linken Knie vorzunehmen, um einige Sehnenprobleme zu beheben.

Rekordstrafe gegen West Ham

Zweitligist Sheffield United vor einem Schiedsgericht des englischen Fußball-Verbandes FA Recht bekommen und nach Medienberichten eine Entschädigung in Höhe von 38 Millionen Euro zugesprochen bekommen.

Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. West Ham kündigte bereits an, notfalls vor den internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne zu ziehen.

Der Londoner Premier-League-Klub soll sich in der Saison 2006/2007 mit dem Einsatz der Argentinier Tevez und Mascherano einen unerlaubten Vorteil verschafft haben. Tevez markierte am letzten Spieltag den 1:0-Siegtreffer für West Ham und besiegelte damit den Abstieg von Sheffield United.

Die Transferrechte des "Gaucho-Duos" lagen seinerzeit zu Teilen bei der Investmentgesellschaft MSI. Nach den Statuten der FA ist dies aber nicht gestattet.

West Ham wurde bereits in der vergangenen Spielzeit aufgrund des Vergehens zu einer Strafe von acht Millionen Euro verurteilt, einen Punktabzug mussten die Londoner aber nicht befürchten.

Anfang Oktober wird das Schiedsgericht Verhandlungen über die genaue Höhe der Strafe aufnehmen, mit einer endgültigen Entscheidung ist erst zu Beginn des neuen Jahres zu rechnen.

ZSKA Sofia will eigenen Verband verklagen

Der bulgarische Meister ZSKA Sofia will wegen des Ausschlusses aus der laufenden Saison der Champions League den nationalen Verband (BFU) verklagen.

Der Renommierklub hatte unter anderem wegen erheblicher Schulden die Lizenzkriterien der UEFA nicht erfüllt und beschuldigt nun die BFU, die Sorgfaltspflicht gegenüber einem Mitglied vernachlässigt zu haben.

"Es ist die Pflicht der BFU, sich um ihre Mitglieder zu kümmern. So einen Fall hätte es in Deutschland nie gegeben", sagte Rechtsanwalt Dr. Thomas Summerer. Der ehemalige Justitiar der DFL vertritt den 31-maligen bulgarischen Meister in diesem Fall.

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