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Roberto Carlos erlebte seine besten Jahre im Trikot von Real Madrid © getty

Roberto Carlos steht kurz vor einer Rückkehr in seine Heimat. Im Sudan wird ein Fußballer wegen Alkoholkonsums hart bestraft.

Sao Paulo - Nach mehr als 14 Jahren auf der großen europäischen Fußballbühne steht der brasilianische Außenverteidiger Roberto Carlos vor einer Rückkehr in die Heimat.

Pokalsieger SC Corinthians aus Sao Paulo habe laut Trainer Mano Menezes bereits eine mündliche Übereinkunft mit dem Weltmeister von 2002 erzielt, der aber auch mit dem FC Santos verhandelt.

Laut Corinthians-Sturmstar Ronaldo habe sich sein Freund, der derzeit bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag steht, schon bei ihm über die Bedingungen vor Ort erkundigt.

"Würde sogar Geld aus meiner Tasche ziehen"

"Ich würde sogar Geld aus meiner Tasche ziehen, um ihn zu verpflichten", erklärte der WM-Rekordtorjäger, der an der Seite von Roberto Carlos 2003 und 2007 mit Real Madrid spanischer Meister wurde.

Roberto Carlos war 1995 von SE Palmeiras zu Inter Mailand nach Italien gewechselt.

Bereits ein Jahr später ging es zu den "Königlichen" nach Madrid, denen er bis zu seinem Weggang 2007 in die Türkei die Treue hielt.

Mit Real feierte der 36-Jährige neben vier Meistertiteln auch die Champions-League-Erfolge 1998, 2000 und 2002.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst:

Stranzl erklärt Rücktritt aus Österreichs Nationalelf

Der ehemalige Bundesliga-Profi Martin Stranzl hat nach seiner Kritik an Cheftrainer Dietmar Constantini seinen Rücktritt aus der österreichischen Nationalmannschaft erklärt.

"Ich bin zu dem Entschluss gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden", teilte Stranzl schriftlich mit. Der 29-Jährige absolvierte 56 Länderspiele und schoss dabei drei Tore.

Stranzl war zuletzt von Constantini nicht nominiert worden und hatte daraufhin dessen Personalpolitik kritisiert. Der ehemalige Profi von 1860 München und des VfB Stuttgart steht derzeit in Russland bei Spartak Moskau unter Vertrag.

Fußballer im Sudan zu 40 Peitschenhieben verurteilt

Ein nigerianischer Fußballer ist im Sudan wegen Alkoholkonsums und Fahrens unter Alkoholeinfluss zu 40 Peitschenhieben verurteilt worden.

Das berichtete die französische Nachrichtenagentur afp mit Berufung auf eine Justizquelle. Der 20-Jährige Stephen Worgu war 2008 zum sudanesischen Erstligisten Al Merreikh gewechselt.

"Es ist nicht 100-prozentig sicher, dass er schuldig ist", sagte ein Vereinsvertreter afp und bestätigte, dass Worgus Anwalt bereits Einspruch gegen das Urteil eingelegt habe.

Im April hatte Worgu in einem Interview mit der BBC über seine Probleme mit der Eingewöhnung in dem afrikanischen Land gesprochen.

"Sie haben die Scharia und das beeinträchtigt mich sehr", sagte Worgu damals: "Man fühlt sich nicht frei, die Dinge zu tun, die man möchte".

?Frankreich benennt Spielstätten der EM-Kandidatur

Der französische Fußball-Verband FFF hat die zwölf Austragungsorte bei einem möglichen Zuschlag für die Europameisterschaft 2016 bekannt gegeben.

Demnach sollen die Spiele der EM, bei der erstmals 24 anstatt 16 Mannschaften teilnehmen werden, in Nizza, Marseille, Toulouse, Bordeaux, Saint-Etienne, Lyon, Lille, Lens, Straßburg, Nancy sowie in den beiden Pariser Stadien Prinzenpark und St. Denis stattfinden.

Die Europäische Fußball-Union UEFA verlangt von den Kandidaten neun Stadien plus drei Ersatzlösungen.

Die UEFA entscheidet am 27. Mai 2010 über die Vergabe. Neben Frankreich bewerben sich Italien, die Türkei und Schweden/Norwegen als Ausrichter.

Die Unterlagen müssen der UEFA bis zum 15. Februar kommenden Jahres übergeben werden.

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