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Robin van Persie (r.) verletzte sich beim 0:0 am Samstag gegen Italien © getty

Die Zwangspause des niederländischen Nationalstürmers ist kürzer als befürchtet. Vieri steht vor dem Comeback in Brasilien. Splitter.

München - Robin van Persie von Arsenal London hat sich beim Länderspiel der niederländischen Nationalmannschaft gegen Italien (0:0) eine Bänderverletzung im Knöchel zugezogen und fällt damit mehrere Wochen aus.

Die Verletzung zog sich der Stürmer bereits in der achten Minute nach einem Zweikampf mit Giorgio Chiellini zu.

Die Verantwortlichen bei Arsenal waren dennoch erleichtert, da anfangs sogar mit einem mehrmonatigem Ausfall des Londer Stürmers gerechnet worden war.

Auch Bendtner verletzt

Van Persie wird damit die beiden letzten Partien von Arsenal in der Gruppe H der UEFA Champions League verpassen.

Die Gunners benötigen aus diesen beiden Spielen nur noch einen Punkt zum Einzug ins Achtelfinale.

Stürmer Nicklas Bendtner unterzog sich am letzten Dienstag in Deutschland einer Leistenoperation, er fällt rund drei bis vier Wochen aus.

Sport1.de hat weitere internationale Splitter zusammengefasst.

Vieri vor Wechsel nach Rio

Der ehemalige italienische Nationalstürmer Christian Vieri steht offenbar vor einer Vertragsunterschrift beim brasilianischen Drittligisten Boavista aus Rio de Janeiro.

Obwohl der 37-Jährige erst kürzlich sein Karriereende angekündigt hatte, steht er nun vor der Unterzeichnung eines Sechs-Monats-Vertrages beim brasilianischen Klub.

Vieri soll ein Gehalt von monatlich 33.000 Euro kassieren. Dies berichtet "Tuttosport".

Vieri, der in der vergangenen Saison noch bei Atalanta Bergamo unter Vertrag gestanden war, soll ab Januar in der brasilianischen Meisterschaft spielen.

Mexikanischer Nationalspieler gestorben

Der mexikanische Nationalspieler Antonio De Nigris ist im Alter von nur 31 Jahren gestorben.

Der Stürmer des griechischen Erstligisten Larissa erlag nach Angaben des Klubs vermutlich den Folgen eines Herzinfarktes.

De Nigris, der seine Frau und eine fünfjährige Tochter hinterlässt, war in der Nacht zum Montag in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

In der Klinik konnten die Ärzte allerdings nur noch seinen Tod feststellen. Eine Autopsie soll die genaue Todesursache des 16-maligen Nationalspielers bestimmen.

Tottenham-Keeper Cudicini ohne bleibende Schäden

Der schwer verletzte italienische Fußball-Torhüter Carlo Cudicini vom englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur wird voraussichtlich keine bleibenden Schäden davontragen.

Dies teilte sein Verein am Sonntagabend mit. Cudicini war am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und einen Tag später in einem privaten Krankenhaus operiert worden.

"Er wird wieder komplett gesund werden", sagte Kevin Bond, Mitglied der Geschäftsführung des Londoner Klubs:

"Das ist erst einmal das Wichtigste. Wir sind alle sehr glücklich, dass er gesund wird. Hoffentlich kann er in nicht allzu ferner Zukunft wieder seine Handschuhe anziehen."

Der 36-jährige Cudicini erlitt bei einem Zusammenstoß mit seinem Motorrad und einem Auto in Walthamstow Brüche an beiden Handgelenken.

Italien: Reisen zu zwei Auswärtsspielen verboten

Das italienische Innenministerium hat Fan-Reisen zu zwei Auswärtsspielen für die am 29. November terminierten Meisterschaftsspiele Atalanta Bergamo-AS Rom am 29. November und SSC Neapel-AS Bari am 6. Dezember beschlossen.

Beide Begegnungen werden wegen der Gefahr von Ausschreitungen als besonders heikel bewertet.

Fanklubs kritisierten die Maßnahme. Man dürfe die Tifosi nicht kriminalisieren.

Innenminister Roberto Maroni wies die Einwände zurück: "Es gibt keinen Grund, die Regeln zu ändern." Der Kampf gegen die Gewalt im Fußball sei immer noch nicht gewonnen.

Tausende von Anhängern hatten am Samstag in Rom gegen die Einführung der sogenannten Fankarte protestiert.

Mit der Karte, die den Zugang der Tifosi zu den Stadien regeln soll, will die Regierung die Gewalt rund um die Stadien bekämpfen.

Salomonen: Fußball-Zentrale niedergebrannt

Bei Krawallen auf den Salomonen ist die Zentrale des Verbandes bis auf die Grundmauern niedergebrannt worden.

Fans des Klubs von der Insel Malaita zündeten das Gebäude nach dem Gastspiel beim Hauptstadt-Verein aus Honiara an, weil die Gäste-Anhänger ihre Mannschaft in der Begegnung vom Schiedsrichter benachteiligt sahen.

Außerdem plünderten die Randalierer einen Einkaufsmarkt in Honiaras Chinatwon.

Schon im Spielverlauf hatten Zuschauer aus Malaita aus Verärgerung über Entscheidungen des Referees Steine auf das Spielfeld geworfen.

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