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Robin van Persie (r.) bestritt gegen Italien sein 41. Länderspiel für die Niederlande © getty

Der Niederländer lässt seine Verletzung ungewöhnlich behandeln. Rafael Benitez droht Liverpool mit Rücktritt. Internationale Splitter.

Zusammengestellt von Martin van de Flierdt

München - Robin van Persie geht in dem Bemühen, seine Zwangspause nach seiner Bänderverletzung im rechten Knöchel möglichst kurz zu halten, einen ungewöhnlichen Weg.

Am Dienstag flog der niederländische Nationalstürmer, der sich die Blessur im Testspiel in Italien (0:0) zugezogen hatte, nach Serbien, um sich dort in die Hände von Mariana Kovacevic zu begeben.

Die Hausfrau besitzt den Ruf, die Ausfallzeiten derjenigen, die sie behandelt, deutlich zu verkürzen. Zwei niederländische Ärzte hatten van Persie nach dem rustikalen Einsatz von Italiens Verteidiger Giorgio Chiellini eine Pause von sechs Wochen prognostiziert.

Frau Kovacevic besucht der Arsenal-Angreifer nun auf Empfehlung seines ehemaligen Feyenoord-Teamgefährten Danko Lazovic. Der ehemalige Leverkusener war vergangenen Monat mit einer Oberschenkelverletzung bei der Heilerin. Statt der erwarteten fünf musste er nur eine Woche aussetzen.

"Über ihre Methoden sagt sie nicht viel Konkretes", berichtet van Persie. "Aber ich weiß, dass sie die betroffene Stelle zunächst lange mit Gebärmutterflüssigkeit massiert. Es kann nicht schaden, also versuche ich das mal."

Sport1.de hat weitere internationale Splitter:

Benitez droht: Bei Torres-Verkauf trete ich zurück

Teammanager Rafael Benitez hat seine Zukunft beim englischen Rekordmeister FC Liverpool mit der seines Landsmannes und Torjägers Fernando Torres verknüpft. Er werde einem Verkauf des spanischen EM-Helden auf keinen Fall zustimmen.

"Ich bin zuversichtlich, dass dies nicht passiert, sollte es doch passieren, dann trete sich zurück", drohte der Coach. Der Traditionsklub von der Anfield Road ist hochverschuldet.

Die Reds haben einen schwachen Saisonstart in der Premier League erwischt und fünf der zwölf ersten Begegnungen verloren. Auch in der Champions League droht der Benitez-Mannschaft das Aus in der Gruppenphase.

Benitez verteidigte indes seine Transferpolitik, nachdem 19-Millionen-Euro-Einkauf Alberto Aquilani aufgrund einer Knöchelverletzung noch nicht Fuß gefasst hat.

"Die Ärzte haben ihn untersucht, er wird vielleicht ein oder zwei Monate ausfallen. Aber wir haben den Spieler nicht für wenige Wochen, sondern für fünf Jahre unter Vertrag genommen."

Puyol: Kein Platz für Robinho

Carles Puyol, Kapitän von Champions-League-Sieger FC Barcelona, hält eine baldige Verpflichtung von Robinho für unnötig.

"Er ist ein großartiger Spieler, aber wir haben schon tolle Leute wie Thierry Henry oder Andres Iniesta, die seine Position spielen können", sagte Puyol. "Ich denke, unser Kader ist komplett, wie er ist."

Robinho setzt derzeit alles daran, Manchester City im Winter zu verlassen und zu den Katalanen zu stoßen.

Mendieta macht Alkohol für Middlesbrough-Abstieg verantwortlich

Fünf Jahre schnürte Gaizka Mendieta für den FC Middlesbrough die Stiefel in der Premier League. Mit dem Abstieg des Klubs endete auch die Karriere des 40-maligen spanischen Nationalspielers.

"Meine ersten zwei, drei Jahre in Middlesbrough waren sehr gut", sagte Mendieta nun über seine Zeit beim Carling-Cup-Sieger von 2004 und Uefa-Cup-Finalisten von 2006.

"Aber mit dem Trainerwechsel von Steve McClaren zu Gareth Southgate ging es abwärts. Sobald ein Spiel vorbei war, floss in der Kabine schon das Bier."

Am Tag nach den Spielen habe die aktive Erholung der meisten Spieler darin bestanden, erst einen Kaffee zu trinken und sich dann gleich wieder dem Alkohol hinzugeben.

"Sie haben auch Marsriegel und anderer Schokolade gegessen", berichtet der ehemalige Spielmacher des FC Valencia. "Wenn ich dazu etwas gesagt habe, haben sie zurückgeschossen, das Zeug gebe ihnen Energie."

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