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Eric Abidal wechselte 2007 von Olympique Lyon zu Barca © getty

Der französische Nationalspieler hängt ein weiteres Jahr dran. Roberto Carlos verlässt die Türkei. Juventus wird freigesprochen.

München - Der FC Barcelona hat einen weiteren Leistungsträger an sich gebunden.

Der Champions-League-Sieger verlängerte den Vertrag mit Abwehrspieler Eric Abidal vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2012 (DATENCENTER: Primera Division).

Der 30-jährige französische Außenverteidiger ist nach Yaya Toure, Victor Valdes, Pedro, Lionel Messi und Carles Puyol bereits der sechste Barca-Spieler, der seinen Kontrakt in dieser Saison verlängert hat.

Die Ablösesumme für Abidal wurde auf 90 Millionen Euro festgeschrieben.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Roberto Carlos zurück nach Brasilien

Christoph Daum muss bei Fenerbahce Istanbul künftig ohne den früheren Weltstar Roberto Carlos auskommen.

Der brasilianische Weltmeister von 2002 bat den deutschen Trainer um eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages. Roberto Carlos will nach 14 Jahren in Europa in seine Heimat zurückkehren.

"Mein europäischer Zyklus ist vorbei. Ich habe mit Christoph Daum bereits gesprochen, ich möchte im Winter einen Schlussstrich ziehen", sagte der kleine Außenverteidiger, der 1995 aus Brasilien nach Italien gewechselt war: "Meine Frau ist schwanger und ich will mich mehr um die Familie kümmern."

Er wolle seine Karriere nun in Brasilien ausklingen lassen. "Ich verhandle derzeit mit dem FC Santos und den Corinthians Sao Paulo, sagte er dem spanischen Radiosender Radio Marca.

Bilanzfälschung: Freispruch für Juve

Juventus Turin ist vom Vorwurf der Bilanzfälschung freigesprochen worden.

Der Turiner Richter Dante Cinibel wies die Klage der Staatsanwälte Marco Gianoglio und Antonio Pacileo zurück.

Wie die Zeitung "Tuttosport" berichtete, hatte die Anklage für den früheren Juve-Geschäftsführer Antonio Giraudo und Ex-Manager Luciano Moggi drei Jahre und für Turins Ex-Vizepräsidenten Roberto Bettega zwei Jahre Haft gefordert.

Sie hatte den Funktionären vorgeworfen, die Bilanzen der italienischen Rekordmeisters frisiert zu haben.

Frankreichs Fußball droht Streik

Weil die Regierung ihnen die vollen Kosten der Polizeieinsätze bei Ligaspielen aufdrücken will, drohen Frankreichs Vereine mit Streik.

"Das ist eine Frage von Leben und Tod", sagte Jean-Pierre Louvel, der Präsident des Verbandes der Profivereine UCPF, dem Nachrichtensender "France Info". Die Vereine seien "keine Milchkühe".

Innenminister Brice Hortefeux hatte erklärt, es sei "legitim, dass die Vereine die wahren Kosten der mobilisierten öffentlichen Mittel tragen".

"Im Schnitt werden pro Spieltag elf mobile Polizeieinheiten mobilisiert", sagte Hortefeux. "Bei Spielen mit hohem Risiko wie Marseille-Paris waren es zuletzt 17 Einheiten."

Marseille hat für das Spiel 200.000 Euro für Polizei und Ordner gezahlt und drängt dazu, mit weniger Polizeieinsätzen auszukommen.

Rekordstrafe für Paraguays Meister

Mit einer Rekordgeldbuße ist Paraguays Meister Cerro Porteno für massive Krawalle seiner Fans belegt worden.

Die 30.000 Dollar Strafe (umgerechnet 20.000 Euro) für die Ausschreitungen von Cerro-Anhängern beim Halbfinal-Hinspiel der Copa Sudamericana sind auf südamerikanischer Vereinsebene das höchste jemals verhängte Bußgeld für Krawalle.

Cerro erhielt außerdem für die nächsten vier Heimspiele in einem kontinentalen Wettbewerb eine Platzsperre, nachdem eine vergleichbare Strafe gegen den Verein gerade erst abgelaufen war.

Einheimische Fans hatten nach Cerros 0:1-Heimniederlage gegen den brasilianischen Traditionsklub Fluminense aus Rio de Janeiro zahlreiche Gegenstände auf das Spielfeld geworfen.

Chicago wirft Coach Hamlett raus

Chicago Fire hat sich nach dem Halbfinal-Aus in der US-Meisterschaft von seinem Trainer Denis Hamlett getrennt.

Der Klub teilte seinen Verzicht auf eine Verlängerung des Vertrages mit, nachdem Chicago im Finale der Eastern Conference am späteren Titelgewinner Real Salt Lake gescheitert war.

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