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Der Ivorer Didier Drogba wurde in Abidjan geboren ©

Chelsea-Torjäger Didier Drogba startet zusammen mit U2-Frontmann Bono und anderen Stars ein Initiative gegen Aids in Afrika.

U2-Frontmann Bono, UN-Berater Willi Lemke, Chelsea-Star Didier Drogba, die Nationalspieler Sami Khedira und Andreas Beck sowie Werder-Manager Klaus Allofs stehen für "Lace Up. Save Lives" ? Schnürt die Schuhe und rettet Leben.

Im Niketown London wurde die Partnerschaft zwischen der Initiative (RED) und Nike bekanntgegeben. Diese Partnerschaft steht für eine Doppelstrategie im Kampf gegen HIV/AIDS in Afrika.

In London waren neben (RED)-Mitbegründer Bono auch Mark Parker, Präsident und CEO der NIKE, Inc., Stürmerstar Didier Drogba und Fußballer aus aller Welt zugegen, um gemeinsam auf die Notwendigkeit eines weltweiten Engagements gegen HIV/AIDS in Afrika hinzuweisen.

Allofs und Preetz machen sich stark

In Deutschland wird die Kampagne von den Nationalspielern Sami Khedira und Andreas Beck unterstützt.

Die Funktionäre Klaus Allofs und Michael Preetz setzen sich ebenso nachdrücklich für (RED) ein wie Willi Lemke, Sonderberater für Sport der Vereinten Nationen.

Sport als Strahlkraft

(RED) und Nike werden über den Verkauf von speziellen Produkten Mittel für Programme sowohl zur Aufklärung über die Krankheit, als auch für die medizinische Versorgung vor Ort generieren.

Die begleitende Kampagne richtet sich vor allem an Jugendliche und will von der globalen Strahlkraft des Sports profitieren, um die (RED)-Initiative weltweit bekannter zu machen und auf Fußball basierende Community-Programme zur Aufklärung und Bildung in Afrika durchzuführen.

Bono, Mark Parker und Willi Lemke sprechen für (RED)

"Der Kampf gegen AIDS in Afrika braucht starke Marken, die einen engen Dialog mit ihren Kunden pflegen, um Maßnahmen und persönliches Engagement fördern zu können", erklärte Bono als Mitbegründer von (RED):

"Nike ist als globale, kreative Marke ein hervorragender Partner, der sozialen Wandel, Prävention und das Wissen über HIV/AIDS fördern kann. Die Verbindung von Sport und Aufklärung ist ein kraftvolles Werkzeug in diesem dringenden und anhaltenden Kampf."

"Aids ins Bewusstsein rücken"

Nike konnte bereits in der Vergangenheit globale Probleme bei seinen Kunden adressieren und deren Anteilnahme wecken. "Als weltweit bekannte Marke und als kreatives Unternehmen kann Nike eine bedeutende Rolle spielen, um dieses gewaltige Problem ins öffentliche Bewusstsein zu rücken", führte Mark Parker, Präsident und CEO der NIKE, Inc., aus:

"Mit dem Fußball als Katalysator wollen wir den Menschen in der ganzen Welt einen Zugang zu (RED) verschaffen, um gemeinsam gegen HIV/AIDS in Afrika zu kämpfen."

Auch der ehemalige Werder-Manager und Bremer Bildungssenator Willi Lemke bekennt sich zur Wichtigkeit der Initiative: "Alles, was wir tun können, um vor Ort ein Menschenleben zu retten, sei es durch Aufklärung oder durch eine entsprechende medizinische Behandlung, wird von den Vereinten Nationen nachhaltig unterstützt."

Schuhe schnüren und Leben retten

Das Konzept von Nike und (RED) ist einfach. Es lädt die Menschen ein "Die Schuhe zuschnüren und damit Leben zu retten" (Lace Up. Save Lives) - durch den Kauf eines Paares Nike-(RED)-Schnürsenkel.

Den Gewinn aus dem Verkauf jedes Paares (RED)-Schnürsenkel spendet Nike zu 100 Prozent in gleichen Teilen an den (RED)-Partner "The Global Fund?, der HIV/AIDS-Betroffenen medizinische Hilfe zur Verfügung stellt, und an auf Fußball basierende soziale Initiativen, die sich um Aufklärung und Verständnis rund um die HIV/AIDS-Prävention kümmern.

Hohe Opferzahlen

Obwohl bereits Fortschritte bei der Verringerung der HIV/AIDS-Infektionen in Afrika erzielt worden sind - vierzehn Länder melden einen Rückgang in der Verbreitung der Krankheit - bleibt HIV/AIDS eine der größten Herausforderungen, denen sich die Welt heute gegenübersieht.

Täglich sterben schätzungsweise 4.100 Männer, Frauen und Kinder im südlich der Sahara liegenden Teil Afrikas, dazu kommen täglich 6.000 Neuinfektionen unter Männern und Frauen im Alter von 15-24 Jahren.

"Der Bedarf an nachhaltiger Aufklärung und lebenswichtiger medizinischer Versorgung im südlich der Sahara liegenden Teil Afrikas ist heute immer noch so dringlich wie zu Anfang der Epidemie. 68 Prozent aller Menschen, die mit HIV/AIDS leben, sind in dieser Region ansässig", beschreibt Professor Michel D. Kazatchkine, Executive Director des Global Fund, die Situation.

Nike als starker Partner

"Durch die Partnerschaft zwischen Nike und (RED) können wir die Menschen in ihrem sozialen Umfeld durch das gemeinsame Erlebnis des Fußballs erreichen und so Informationen über HIV/AIDS auf nachdrückliche und sinnvolle Weise weitergeben," so Kazatchkine weiter.

Nike-(RED)-Schnürsenkel sind weltweit ab sofort in den Nike Stores und bei wichtigen Handelspartnern sowie im Internet unter nikestore.com zu einem Preis von vier Euro erhältlich.

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