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Jürgen Klinsmann wurde 1990 als Spieler Weltmeister © getty

Der Ex-Trainer des FC Bayern möchte sich auf keine "Abenteuer" in Deutschland mehr einlassen. Geht er 2010 zum FC Liverpool?

München - Jürgen Klinsmann hat einen neuen Job.

Bei der WM 2010 in Südafrika wird er beim einem Fernsehsender als Experte fungieren.

Auf die Bundesliga-Bühne wird der 45-Jährige hingegen nie mehr zurückkehren.

"Das kann ich mir generell nicht vorstellen", wird der Coach in der "Bild" zitiert.

"Ich werde hier kein Trainer-Engagement mehr in Angriff nehmen", fügt er an.

Er habe aus seiner Zeit beim FC Bayern, der ihn bereits nach zehn Monaten feuerte, viel gelernt. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen)

Seine detaillierten Erkenntnisse behält er für sich: "Deckel drauf, erledigt."

"Für uns ist relativ klar, dass wir uns auf ein neues Abenteuer Bundesliga nicht einlassen werden", betont Klinsmann.

Dass die Bayern auch nach seinem Scheitern lange nicht auf Touren kamen, bewertet er neutral.

"Ich vergleiche nicht"

"Das ändert ja nichts, ich vergleiche auch nicht. Wir haben die Zielvorgabe Champions-League-Achtelfinale erfüllt. In der Liga standen wir drei Punkte hinter dem Spitzenreiter", erinnert er sich.

"Aber die Vereinsführung hat nun einmal so entschieden, das ist ihr gutes Recht. Wir hatten einfach gegensätzliche Meinungen im Klub. Deshalb ist es besser, man geht dann auch getrennte Wege."

Möglicherweise kehrt er aber nach der WM zurück in den Trainer-Job. Eine Option wäre dabei sicherlich der FC Liverpool, wo aktuell Rafael Benitez hart in der Kritik steht.

Mit England verbindet Klinsmann viel Positives, auch die Leute schätzen und kennen ihn noch aus seiner Zeit bei den Tottenham Hotspur.

Job in Liverpool?

Zu Spekulationen möchte sich Klinsmann nicht äußern. "Gerüchte gibt's immer", sagt er nur.

Bis etwas konkret wird, beschäftigt er sich auch noch mit der Nationalmannschaft. Der Crew von Bundestrainer Joachim Löw traut er den Titelgewinn durchaus zu.

"Wenn die Mannschaft bereit ist, über ihr Limit zu gehen, sich für den Erfolg komplett hinzugeben. Das können wir Deutschen einfach."

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