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Winfried Schäfer war 2001 - 2004 Nationaltrainer Kameruns © getty

Der Ex-KSC-Trainer und der Klub aus den Emiraten gehen getrennte Wege. Funchals Trainer Machado fällt nach einer OP ins Koma.

Dubai - Winfried Schäfer ist nicht mehr Trainer des Al Ain Sports Culture Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Einen Tag nach der 0:1-Niederlage im Fußball-Lokalderby gegen Al Wahda einigten sich der Verein und der frühere Bundesliga-Profi und -Trainer auf die vorzeitige Auflösung des noch bis Sommer 2010 gültigen Vertrages.

"Ich habe hier eine gute und erfolgreiche Zeit gehabt. Deshalb bleibe ich zunächt in den Emiraten und werde mal schauen, was sich ergibt", sagte der 59-Jährige.

Der ehemalige Nationalcoach von Kamerun arbeitet bereits seit 2005 in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Von März 2005 bis Februar 2007 trainierte der frühere Gladbacher Profi den Klub Al-Ahli in Dubai, mit dem er auf Anhieb 2006 Meister wurde.

Seit Dezember 2007 war Schäfer Trainer des Al Ain Clubs, mit dem er 2009 den Emirates-Cup, den President-Cup und den UAE-Super-Cup gewann.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Werder-Gegner bangt um Trainer

Beim portugiesischen Erstligisten CD Nacional Funchal, am Donnerstag (ab 18.45 Uhr LIVE) im Weserstadion Gegner des deutschen Pokalsiegers Werder Bremen, bangt man um das Leben von Trainer Manuel Machado.

Nach Komplikationen bei einem operativen Eingriff am Unterleib musste der 53-Jährige in ein künstliches Koma versetzt werden. Der Zustand Machados sei laut eines ärztlichen Bulletin "ernst, aber stabil."

Bei ihrem Gastspiel in der Hansestadt wird die Mannschaft von der Insel Madeira von Assistenz-Coach Jose Augusto betreut. Das Hinspiel der Gruppenphase hatten die Norddeutschen mit 3:2 gewonnen.

Roberto Carlos wechselt zu Corinthians

Der frühere brasilianische Weltmeister Roberto Carlos wird den türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul Ende Dezember verlassen und in seine Heimat zu Corinthians Sao Paulo wechseln.

Bereits in der vorigen Woche hatte der schussgewaltige Linksverteidiger beim Klub des deutschen Trainers Christoph Daum um die vorzeitige Auflösung seines noch bis Sommer 2010 laufenden Vertrages gebeten.

Roberto Carlos zieht es nach mehr als 14 Jahren in Europa zurück in die Heimat, zumal seine Frau schwanger ist und er sich mehr um die Familie kümmern will. Bei Corinthians wird es für ihn ein Wiedersehen mit Ronaldo geben, mit dem er in der Selecao 2002 Weltmeister wurde und lange bei Real Madrid zusammengespielt hat.

Der 33-Jährige spielte in Europa für Inter Mailand, Real und Fenerbahce und gewann dabei mit den Madrilenen dreimal die Champions League (1998, 2000, 2002) und viermal die spanische Meisterschaft (1997, 2001, 2003, 2007).

Wettskandal erreicht Spanien

Der Wettskandal im europäischen Fußball hat endgültig auch das Land des Europameisters erreicht.

Nachdem am Dienstag erste Verdächtigungen in Spanien aufgekommen waren, wurden am Mittwoch konkrete Namen und Zahlen genannt. Demnach ermittelt die spanische Staatsanwaltschaft nach Angaben des nationalen Fußball-Verbandes RFEF gegen sieben Profis, die Spiele manipuliert haben sollen.

Es soll sich dabei um sechs Spieler aus der zweiten und dritten Liga sowie einen Torwart von Erstligist Real Saragossa handeln.

Im Blickpunkt der Ermittlungen steht unter anderem die Zweitliga-Partie zwischen UD Las Palmas und Rayo Vallecano, die am 13. Juni torlos endete und bei der es zu lediglich zwei Torschüssen gekommen sein soll.

Real macht in Damen-Unterwäsche

Auf der Suche nach zusätzlichen Merchandising-Erlösen ist der spanische Fußball-Nobelklub Real Madrid auf eine reizvolle Marktlücke gestoßen:

Damen-Unterwäsche. Die Königlichen lassen nach Angaben der Real nahe stehenden Zeitung Marca derzeit eine von einer Markenfirma eine spezielle Kollektion von Slips und BHs im Real-Look produzieren, die ab März auf dem Markt kommen soll.

Über die erhofften Erlös-Ziele der Madrilenen, die momentan 100 Millionen Euro jährlich aus dem Verkauf von Fan-Artikeln einnehmen, machte Marce keine Angaben.

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