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Zwei Jahre in Folge führt er seinen neuen Arbeitgeber zu Meisterehren
Christoph Daum wechselte im Sommer vom 1. FC Köln in die Türkei © getty

Neben dem sportlichen Absturz gibt es beim Klub nun auch noch einen Sex-Skandal. Christoph Daum versucht sich als Detektiv.

Istanbul - Drei Niederlagen in Folge, der Absturz von der Tabellenspitze - und nun auch noch ein Sex-Skandal:

Der 17-malige türkische Meister Fenerbahce Istanbul kommt nicht aus den Schlagzeilen.

Der deutsche Fener-Coach Christoph Daum reagierte am Donnerstag mit Fassungslosigkeit, nachdem er vier seiner Profis in Eigenregie überführt hatte.

"Es stimmt leider alles. Ich bin schockiert. Ich hätte es mir in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass Fener-Profis so was tun. Aber die Sex-Orgien hat es wirklich gegeben", sagte Daum der "Bild".

Daum als Detektiv aktiv

Daum wurde sogar selbst als Detektiv aktiv und recherchierte bei Hotel-Angestellten und Restaurant-Mitarbeitern nach: "Und dabei kam die ganze Wahrheit auf den Tisch".

Die Spieler hatten zuvor noch jegliche Beteiligung an Sex-Orgien abgestritten.

Doch die Fenerbahce-Spieler Fabio Bilica, Colin Kazim-Richards, Vederson und Santos feierten nach Angaben der Hotel-Angestellten in Istanbuler Nobel-Hotels ausschweifende Partys. Die vier Profis sollen nun im Winter verkauft werden.

Orgien mit Sex-Spielzeug

Kazim-Richards soll nach Bild-Angaben für die Sex-Spiele Suiten für 1500 Euro pro Nacht angemietet haben.

Bei den Orgien sollen unter anderem Handschellen als Sex-Spielzeug eingesetzt worden sein.

Daum glaubt, dass die Partys ein Grund für den Absturz Fenerbahces in den letzten Wochen sind.

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