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Rafael van der Vaart hatte mit vier Pflichtspieltoren einen Klassestart in Madrid © imago

Nur Lob findet Ex-HSVer van der Vaart für seinen neuen Klub Real Madrid. Wut herrscht dagegen bei Espanyol nach dem Derby gegen Barca.

München - Hamburgs ehemaliger Spielmacher Rafael van der Vaar schwärmt von seinem neuen Verein Real Madrid.

Espanyol Barcelona dagegen wettert nach der 1:2-Derby-Pleite gegen den FC Barca über ein "zur Gewalt anstiftendes" Jubel-Verhalten des Gegners.

Ungarn geht seine kommenden WM-Qualifikationsspiele mit fünf Bundesliga-Legionären an.

Sport1.de hat die Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

van der Vaart schwärmt

Nach seinen ersten Wochen im Trikot des spanischen Rekordmeisters Real Madrid hat van der Vaart große Ziele mit seinem neuen Klub formuliert.

"Wir wollen die Champions League gewinnen. Wir wollen alle möglichen Titel holen - ob Meisterschaft oder Copa del Rey. Den Supercup haben wir ja schon", sagte der niederländische Nationalspieler dem "kicker".

Bezüglich seines neuen Arbeitgebers geriet van der Vaart ins Schwärmen. "Hier ist alles viel größer. Unser Stadion ist noch größer, die Liga ist größer und auch besser. Es wird guter Fußball gespielt - kurzum, es ist ein anderes Leben, eine andere Dimension", erklärte der 25-Jährige.

Van der Vaart betonte, dass die Bundesliga für ihn dennoch zu "den besten Ligen in Europa" gehöre.

Der Spielmacher war vor der Saison für rund 15 Millionen Euro vom Hamburger SV zu den Königlichen gewechselt und erzielte für Real in vier Saisoneinsätzen bereits vier Tore.

Espanyol protestiert

Dem FC Barcelona droht wegen des Verhaltens einiger Spieler beim 2:1-Derby-Sieg bei Espanyol ein juristisches Nachspiel. Espanyol will Protest einlegen, weil Barca-Spieler den Siegtreffer vor der radikalen Fangruppe "Boixos Nois" gefeiert hatten. Espanyol empfindet dieses Verhalten als "unsportlich" und "Anstiftung zur Gewalt".

"Wir werden die nationale Anti-Gewalt-Kommission über das Verhalten einiger Barca-Spieler informieren", sagte Espanyol-Sprecher Xavi Andreu. Fotografien sollen zeigen, dass Siegtorschütze Lionel Messi, Samuel Eto'o sowie Thierry Henry dabei waren. Spaniens Anti-Gewalt-Kommission kann Klubs mit Geldstrafen belegen und gegen deren Fans Matchsperren verhängen.

In der 69. Minute war das Spiel beim Stand von 1:0 für die Hausherren unterbrochen worden, weil Anhänger des FC Barcelona die feiernden Espanyol-Fans mit Leuchtraketen beschossen hatten. Nach dem Spiel waren fünf Barca-Fans verhaftet worden.

Erste Einladung für Ilicevic

Gleich mit vier deutschen Legionären geht Kroatien in die kommenden Qualifikationsspiele zur WM 2010 gegen die Ukraine (11. Oktober) und Andorra (15. Oktober). Nationaltrainer Slaven Bilic berief die Stürmer Mladen Petric und Ivica Olic vom Hamburger SV sowie Mittelfeldakteur Ivan Rakitic (Schalke) in den 23-köpfigen Kader.

Seine erste Einladung zur Nationalmannschaft erhielt Ivo Ilicevic von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth. Robert Kovac (Dortmund) ist nach seiner Roten Karte gegen England (1:4) für beide Spiele gesperrt.

Ungarn baut auf Huszti

Fünf Deutschland-Legionäre stehen im Kader der ungarischen Nationalmannschaft für die WM-Qualifikationsspiele gegen Albanien und auf Malta. Der niederländische Trainer Erwin Koeman nominierte die Bundesliga-Profis Szabolcs Huszti (Hannover 96), Tamas Hajnal (Dortmund), Pal Dardai (Hertha BSC Berlin) und Zsolt Löw (Hoffenheim).

Zudem steht Sandor Torghelle von Zweitligist FC Augsburg im Kader des Vize-Weltmeisters von 1954.

Rangelov fit fürs Nationalteam

Die Bundesligaprofis Stanislaw Angelow und der zuletzt verletzte Dimitar Rangelov von Energie Cottbus sowie Chavdar Yankov (Hannover) gehören zum 20-köpfigen Aufgebot der bulgarischen Nationalmannschaft für die WM-Qualifikationsspiele gegen Italien und in Georgien.

Rangelow hatte am Wochenende wegen einer Sprunggelenksverletzung das Derby bei Hertha BSC Berlin verpasst.

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