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Ferguson und Mourinho machten die letzten fünf Titel in der Premier League unter sich aus © imago

Der Portugiese liebäugelt mit einem Engagement bei ManUnited. Den Italienern stößt er vor den Kopf. Die internationalen Splitter.

Zusammengestellt von Rainer Nachtwey

München - Jose Mourinhos Spitzen gegen die Einkaufspolitik von Manchester City sind nicht ganz ohne Hintergedanken.

Nicht nur, dass der portugiesische Startrainer von Inter Mailand ein Angebot der Scheichs von ManCity abgelehnt hatte, er hofft dadurch auch in der Gunst der Fans Manchester Uniteds zu steigen.

Denn wie die "Daily Mail" spekuliert, will Mourinho Sir Alex Ferguson bei ManUnited beerben.

Dies hätten Mourinho-nahe Quellen der englischen Zeitung gesteckt.

Mourinho schwärmt von England

Mourinho, dessen Vertrag 2012 bei Inter Mailand endet, hatte in den letzten Wochen immer wieder seine Vorliebe für den englischen Fußball zum Ausdruck gebracht (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Die Stadien sind voller Kinder und Familien. Die Atmosphäre ist einmalig", schwärmt der 46 Jahre alte Exzentriker vom Boxing Day in der Premier League.

"Habe Italien nie geliebt"

Zudem fand Mourinho wenig liebenswerte Worte für Italien und die Serie A: "Meine Liebe zu Italien ist nicht beendet, wie einige Leute behaupten - es hat sie nie gegeben", sagte der Coach der portugiesischen Tageszeitung "Publico".

Dennoch denkt der ehemalige Chelsea-Trainer nicht an einen vorzeitigen Abschied. "Mein Vertrag läuft bis 2012 und ich werde ihn erfüllen." Was danach folge, ließ Mourinho offen.

Differenzen überwunden

Für Ferguson wäre Mourinho trotz anfänglicher Differenzen ein geeigneter Nachfolger. Der Schotte hält nach einer Aussprache große Stücke auf seinen einstigen Feind.

Mourinho war durch seinen wilden Jubel an der Außenlinie nach dem 1:1-Ausgleich in der 90. Minute beim Champions-League-Achtelfinale mit dem FC Porto bei Manchester United, als er im pickfeinen Anzug auf den Knien über das Gras rutschte, in Misskredit geraten.

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"Scheich-City", die Zweite?

Nach Manchester City will Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan sich nun auch bei Real Madrid einkaufen.

Wie die Sporttageszeitung "As" berichtet, soll der Multimilliardär Real-Präsident Florentino Perez eine Milliarde Euro für die "Königlichen" geboten haben.

Allerdings wäre ein Verkauf derzeit nicht möglich, da Real Madrid keine Aktiengesellschaft ist, sondern weiterhin als Verein organisiert ist. Einen Verkauf verbieten daher die Vereinsstatuten.

Zudem verbietet die Uefa, dass zwei Klubs einem Besitzer gehören.

Neuer Besitzer beim AC Siena

Der AC Siena wird verkauft.

Nach Angaben der Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" wird der römische Bauunternehmer Massimo Mezzaroma das Schlusslicht der Serie A übernehmen. Er soll in drei Raten insgesamt zehn Millionen Euro bezahlen und bereits ab dem 15. Januar der starke Mann in der Toskana sein.

Die Fans des Vereins hatten in den vergangenen Wochen demonstriert, um den Besitzerwechsel zu forcieren.

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