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Jose Mourinho gewann mit dem FC Porto die Champions League und den UEFA-Cup © getty

Inter Mailands Startrainer will nach England zurück. Spaniens Rekordmeister Real Madrid wird nicht von einem Scheich übernommen.

München - Der ehemalige Chelsea-Teammanager Jose Mourinho hat seinen Wunsch nach einer Rückkehr in die Premier League bekräftigt.

"Ich will nach England zurück. Ich bin nicht der Typ, der seine Gefühle versteckt. Ich liebe es hier", sagte der Trainer des italienischen Meisters Inter Mailand am Rande des 2:1-Sieges seines Ex-Klubs gegen den FC Fulham der Boulevardzeitung "The Sun".

Keine Liebe zu Italien

Bereits vor zwei Tagen hatte Mourinho Gerüchte über seinen Abschied aus Italien genährt, als er der portugiesischen Tageszeitung "Publico" gesagt hatte.

"Meine Liebe zu Italien ist nicht wie einige Leute behaupten beendet - es hat sie nie gegeben."

Gleichzeitig hatte er jedoch darauf verwiesen, dass er in Mailand einen Vertrag bis 2012 unterschrieben habe.

Erfolge mit den Blues

Mourinho gewann mit Chelsea 2005 und 2006 die englische Meisterschaft und holte mit den Londonern zudem 2007 den FA-Cup

Im Achtelfinale der Champions League trifft der Portugiese mit seinem derzeitigen Klub auf das Team um den deutschen Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack.

Sport1.de fasst weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammen:

Susic neuer bosnischer Nationaltrainer

Der Verband von Bosnien-Herzegowina hat Safet Susic zum neuen Nationaltrainer bestimmt. Der 54-Jährige tritt die Nachfolge von Miroslav Blazevic an, der vor gut zwei Wochen seinen Rücktritt erklärt hatte.

Susic, einer der besten bosnischen Spieler aller Zeiten, war als Coach bereits beim französischen Klub AS Cannes sowie in der Türkei und Saudi-Arabien tätig.

Als Aktiver stand er in Diensten von Paris St. Germain und bestritt für das ehemalige Jugoslawien mehr als 50 Länderspiele.

"Mir ist der Job schon häufiger offeriert worden, aber nun, da Bosnien ein so starkes Team hat, ist es eine große Ehre für mich. Deshalb habe ich das Angebot angenommen", sagte Susic in einem Radio-Interview.

Bosnien-Herzegowina war in den Playoff-Spielen zur WM 2010 in Südafrika mit den Bundesliga-Profis Zvjezdan Misimovic, Edin Dzeko (beide VfL Wolfsburg), Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic (beide 1899 Hoffenheim) an Portugal gescheitert.

Scheich Mansour: Kein Interesse an Real

Das Milliarden-Übernahmeangebot für den spanischen Rekordmeister Real hat sich als Ente entpuppt. Scheich Mansour Bin Zayed al Nahyan ließ Berichte über sein angebliches Interesse am Kauf der Königlichen offiziell dementieren.

"Die Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage und haben deswegen auch keinerlei Glaubwürdigkeit", hieß es in einer Erklärung des Multi-Milliardärs und Besitzers des englischen Premier-League-Klubs Manchester City aus Abu Dhabi.

Die spanische Tageszeitung "As" hatte am Sonntag berichtet, Scheich Mansour wolle Real für eine Milliarde Euro übernehmen. Weiter sollte der Scheich zur Klärung von Einzelheiten für Anfang 2010 schon ein Treffen mit Real-Präsident Florentino Perez in Madrid geplant haben.

Torino-Ultras greifen Präsidenten an

Präsident Urbano Cairo vom italienischen Zweitligisten FC Turin ist am Montagabend Opfer von Übergriffen von Klub-Ultras geworden.

Rund 100 Rowdys stürmten das Vereinsgelände, setzten Tränengas und Knallkörper ein. Cairo hatte eine Pressekonferenz anberaumt, um den neuen Klubmanager Gianluca Petrachi vorzustellen.

Die Ultras forderten lautstark den Rücktritt des Klubchefs. Cairo unterbrach die Pressekonferenz, die Polizei verhinderte Schlimmeres. Die Anhänger beschuldigten den seit 2005 als Präsident amtierenden Verleger, zu wenig in neue Spieler investiert zu haben.

Der Traditionsklub war in der vergangenen Saison aus der Serie A abgestiegen. "Es tut mir leid, doch ich setze meinen Weg fort. Wir arbeiten hart, um die Lage zu bessern", sagte Cairo. Zurzeit belegt Turin nur den zehnten Platz der Serie B.

Gesundheitszustand von Buonanotte verbessert

Der Gesundheitszustand des argentinischen Olympiasiegers Diego Buonanotte hat sich nach Angaben der behandelnden Ärzte verbessert.

Der Mittelfeldspieler von River Plate aus Buenos Aires hatte am vergangenen Samstag bei einem Verkehrsunfall einen Schlüsselbeinbruch und Verletzungen an einem Lungenflügel erlitten.

Derzeit wird der 21-Jährige noch auf der Intensivstation behandelt.

Drei Freunde tödlich verünglückt

Drei Freunde Buonanottes waren bei dem Unfall getötet worden.

Das Quartett befand sich mit dem Auto auf dem Weg in Buonanottes Heimatort Teodolina, als das Fahrzeug bei strömendem Regen gegen einen Baum prallte.

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