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Marcello Lippi trainiert derzeit die italienische Nationalmannschaft © getty

Italiens Nationaltrainer winkt nach der WM der Präsidenten-Posten bei seinem ehemaligen Klub. Die internationalen Splitter.

München - Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi winkt nach Ende der Weltmeisterschaft in Südafrika im Juli der Präsidenten-Posten bei seinem ehemaligen Klub Juventus Turin.

Nach Angaben der Mailänder Tageszeitung "Il Giornale" will Juves Geschäftsführer Jean Claude-Blanc dem 61-jährigen Lippi die Präsidentschaft des Turiner Vereins anbieten.

Lippi hatte Juventus von 1994 bis 1999 und von 2001 bis 2004 trainiert. Der Weltmeister-Coach von 2006 war nach dem Erfolg der Italiener in Deutschland und einer zweijährigen Pause im vergangenen Jahr wieder zum Trainer der Squadra Azzurra ernannt worden.

Bettega als Technischer Direktor

Geschäftsführer Blanc hatte vor Weihnachten schon den italienischen Ex-Manager und Ex-Profi Roberto Bettega zu Juve zurückgeholt. Bettega übernahm das Amt des Technischen Direktors bei der "Alten Dame".

Bettega hatte Juventus vor dreieinhalb Jahren im Zuge des Manipulationsskandals verlassen, der den damaligen Geschäftsführer Antonio Giraudo und den umstrittenen Sportdirektor Luciano Moggi zum Rücktritt gezwungen hatte.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Vieira bei Inter vor dem Abschied

Patrick Vieira steht beim italienischen Meister Inter Mailand vor dem Abschied. Startrainer Jose Mourinho machte dem 33 Jahre alten französischen Nationalspieler am Dienstag wenig Hoffnung auf einen Stammplatz beim Spitzenreiter der Serie A.

Auf die Frage, wie groß die Chancen auf einen Verbleib Vieiras bei Inter seien, antwortete Mourinho auf einer Pressekonferenz: "Sehr gering. Aber solange er bei uns ist, vertraue ich auf seine professionelle Haltung."

Vieira, der noch auf den Zug zur WM in Südafrika aufspringen will, wird derzeit mit Manchester City und dem ehemaligen französischen Serienmeister Olympique Lyon in Verbindung gebracht. Bei der EM in der Schweiz und Österreich 2008 war Vieira angeschlagen und hatte kaum ins Geschehen eingreifen können.

Mourinho betonte indes seinen Vertrag bei Inter Mailand auf jeden Fall erfüllen zu wollen. "Ich habe niemals eine Arbeit unvollendet gelassen. Mein Vertrag bei Inter läuft bis 2012", antwortete Mourinho auf die Frage eines Journalisten in Mailand, der wissen wollte, ob er wieder in der Premier League trainieren wird.

Capello wird am Knie operiert

Englands Nationaltrainer Fabio Capello muss sich ein halbes Jahr vor der WM in Südafrika offenbar einer Knie-Operation unterziehen.

Das berichten das britische Massenblatt "The Sun" sowie die "Times" in ihrer Internetausgabe. Demnach wird sich Capello in seinem Heimatland Italien in den nächsten Tagen die Kniescheibe richten lassen und sechs Wochen ausfallen.

Eine Bestätigung des englischen Fußball-Verbandes (FA) liegt noch nicht vor. Das nächste Länderspiel als Vorbereitung auf die Endrunde in Südafrika bestreitet England im März im Wembley-Stadion gegen Ägypten.

Napoli-Fans wollen Maradonas Ohrring ersteigern

Die Fans des italienischen Erstligisten SSC Neapel wollen den Ohrring ihres einstigen Idols Diego Maradona ersteigern. Der Ohrring, der im September von den italienischen Steuerbehörden beschlagnahmt worden war, kommt in der kommenden Woche für den Ausrufungspreis von 4000 Euro unter den Hammer.

"Lasst uns dafür Geld sammeln", stand auf einer Fan-Website. Mit dem Ohrring soll ein Teil von Maradonas Steuerschulden beglichen werden, die aus dessen aktiver Zeit beim SSC Neapel (1984 und 1991) stammen.

Die Versteigerung ist für den 14. Jannuar geplant. Der Ohrring war im vergangenen September beschlagnahmt worden, als sich der einstige Weltklassespieler zu einer Diät in einer Klinik in Meran aufhielt.

Nach Medienangaben soll Maradona den italienischen Finanzbehörden noch Steuern in Höhe von 37 Millionen Euro schulden.

Bei einem Aufenthalt in Italien vor drei Jahren waren von Maradona bereits zwei Uhren einer Edelmarke und 2005 das Honorar für eine Fernsehshow beschlagnahmt worden.

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