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Robinho wechselte 2008 für 41 Millionen Euro zu Manchester City © getty

Die Citizens haben in der vergangenen Saison einen Rekordverlust erwirtschaftet. Allerdings übernimmt der Scheich die Zeche.

Manchester - Der vom milliardenschweren Scheich Mansour übernommene Klub Manchester City vermeldet für die vergangene Saison einen englandweiten Rekordverlust von rund 103 Millionen Euro.

Dabei taucht in dieser Summe nicht einmal die Einkaufstour im Sommer mit den Verpflichtungen von Emmanuel Adebayor, Kolo Toure, Carlos Tevez, Roque Santa Cruz und Joleon Lescott für umgerechnet 130 Millionen Euro auf.

Das gab der Klub auf seiner Internetseite bekannt. Die Zahlen umfassen das Geschäftsjahr bis zum 31. Mai 2009.

Darin integriert sind auch die Verpflichtungen der beiden Brasilianer Robinho und Jo im Sommer 2008 für rund 55,7 Millionen Euro.

Das große Minus ist für die Citizens aber nicht weiter tragisch, Scheich Mansour bin Zayed al Nahyan übernimmt wie beim FC Chelsea Roman Abramowitsch die gesamten Schulden.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Mourinho wettert gegen Anstoßzeiten

Trainer Jose Mourinho vom italienischen Meister Inter Mailand fordert auf dem Apennin ein zeitliches Vorziehen der Begegnung und den Anstoß um die Mittagszeit.

Nach dem Beispiel der englischen Premier League will Mourinho auch in der Serie A Meisterschaftsspiele zur Mittagszeit statt nachmittags oder gar abends stattfinden lassen.

Aufgrund der TV-Verträge finden im Land des Weltmeisters etliche Spiele nach 20.00 Uhr statt.

"Ich mag es nicht, so lang auf Spiele warten zu müssen. Wenn man um 9.00 Uhr aufsteht und um 21.00 Uhr spielt, muss man einen ganzen Tag auf das Spiel warten. Es ist besser, wenn man um 12.30 Uhr spielt. Wichtig ist, dass man sofort nach dem Aufstehen in Form ist", sagte Mourinho.

Hochrangige Unterstützung

Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitee von Italien CONI, Gianni Petrucci, steht dem Vorschlag positiv gegenüber.

"Viele andere Sportverbände haben ihre Spielzeiten geändert. Ich glaube, der Vorschlag könnte erfolgreich sein", sagte Petrucci.

Auch die Spielergewerkschaft AIC begrüßt Mourinhos Vorschlag. Schon seit längerer Zeit wehrt sich die Gewerkschaft gegen abendliche Begegnungen vor allem in der Winterzeit.

"Abendspiele während der kalten Jahreszeit sind für die Gesundheit der Spieler sehr gefährlich. Das Spielfeld ist oft vereist, die Gefahr von Verletzungen steigt erheblich", sagte AIC-Präsident Sergio Campana.

Caceres nach Kopfschuss aus Krankenhaus entlassen

Der durch einen Kopfschuss lebensgefährlich verletzte ehemalige argentinische Nationalspieler Fernando Caceres ist zwei Monate nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Der 40-Jährige war Anfang November 2009 in seinem Auto von einer Gruppe Jugendlicher attackiert worden.

Caceres hatte durch den Schuss in den Kopf ein Auge verloren und lag lange Zeit im Koma.

Die Patrone befindet sich immer noch im Kopf des Ex-Profis.

Nach Auskunft der Ärzte grenze es an ein Wunder, dass Caceres überlebt habe.

"Er spricht und isst wieder normal. Er erholt sich immer weiter, auch die Lähmungserscheinungen in der rechten Körperhälfte wurden überwunden", sagte Krankenhaus-Direktor Ramon Castillo.

Caceres, der 1993 mit Argentinien die Copa America gewann, spielte für Argentinos Juniors, River Plate Buenos Aires, Real Saragossa, Boca Juniors Buenos Aires, Celta Vigo und Independiente Buenos Aires.

Der ehemalige Verteidiger nahm 1994 an der WM-Endrunde in den USA teil. Mit dem spanischen Erstligisten Real Saragossa gewann Caceres 1995 den Europapokal der Pokalsieger.

Saison für Odonkor bei Betis beendet

Für den früheren deutschen Nationalspieler David Odonkor vom spanischen Zweitligisten Betis Sevilla ist die Saison beendet.

Der 25-Jährige muss nach einem Knorpelschaden am rechten Knie operiert werden.

Das berichten übereinstimmend mehrere spanische Medien.

Odonkor, WM-Teilnehmer von 2006, steht damit in Sevilla, wo er noch einen Vertrag bis 2011 besitzt, vor einer ungewissen Zukunft.

In der laufenden Saison kam er gerade einmal zu acht Kurzeinsätzen.

Hoffnungen auf eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft hatte er sich ohnehin kaum mehr gemacht, wie er jüngst in einem Interview sagte.

Es gebe keinen Kontakt zu Bundestrainer Joachim Löw. Das sei auch kein Thema. Er müsse erst einmal wieder im Verein Fuß fassen.

Salihamidzic soll wieder für Bosnien spielen

Der neue bosnische Nationaltrainer Safet Susic will den früheren Bundesliga-Profi Hasan Salihamidzic zu einem Comeback in der Nationalmannschaft bewegen.

Der Mittelfeldspieler von Juventus Turin hatte wie weitere Spieler aus Protest gegen die Verbandsspitze die Auswahlmannschaft zuletzt boykottiert.

Susic, der nach der verpassten WM-Qualifikation die Nachfolge von Miroslav Blazevic antrat, will auch Sasa Papac von den Glasgow Rangers zurückholen.

Ex-Dortmunder Berger gibt auf

Der frühere Dortmunder Bundesligaprofi Patrik Berger hat seine Karriere beendet.

Der 36-Jährige begründete den Schritt mit seinem anhaltenden Verletzungspech.

Berger spielte in der Saison 1995/96 für den BVB und gewann dabei mit den Westfalen die Deutsche Meisterschaft.

Im gleichen Jahr stand der 44-malige Nationalspieler auch im EM-Finale, das die Tschechen mit 1:2 per Golden Goal gegen Deutschland verloren hatten.

Dabei hatte der Mittelfeldspieler per Foulelfmeter den Führungstreffer erzielt.

Nach seiner Dortmunder Zeit wechselte Berger nach England und spielte dort für Rekordmeister FC Liverpool (1996 bis 2003), den FC Portsmouth (2003 bis 2005), Aston Villa (2005/06 und 2007/08) sowie Stoke City (2006/07), bevor er zurück nach Tschechien ging.

FC Parma setzt Adler auf Spielfeld ein

Der italienische Erstligist FC Parma setzt einen Adler zum Schutz seines Spielfeldes ein.

Der Greifvogel soll die Spielfläche im Stadion Tardini verteidigen und Krähen verscheuchen.

Die Rabenvögel hatten in den vergangenen Tagen die Folie, mit der der Klub den Rasen vor Schneefällen schützen wollte, durch ihr Picken durchlöchert.

Um die Krähen zu bekämpfen, hat der Klub den Falkner Marco Cavozza engagiert.

Dies berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" am Mittwoch. Die ersten Ergebnissen sind ermutigend.

Seitdem der Adler im Einsatz ist, haben sich die Krähen nicht mehr aufs Spielfeld getraut. Über ein Dutzend Krähen wurden vom Adler verjagt.

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