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Dimitar Berbatov erzielte in 66 Spielen für ManUnited 20 Treffer © getty

Manchester will sich von Dimitar Berbatov trennen. Auch Liverpool muss wohl bald einige Stars abgeben. Internationale Splitter.

München - Bei den englischen Klubs Manchester United und FC Liverpool steht ein großer Ausverkauf bevor.

Laut "Mirror" will ManUniteds Teammanager Alex Ferguson mit dem Verkauf von mehreren Stars ungefähr 90 Millionen Euro gewinnen. Zu den Spielern auf der Abschussliste gehört auch der Ex-Leverkusener Dimitar Berbatov.

Nemanja Vidic, Nani und Anderson sollen ebenfalls gehen.

Die Transfererlöse will Ferguson angeblich dazu nutzen, um seinen Wunschspieler Karim Benezema von Real Madrid loszueisen.

Der französische Stürmer wechselte im Sommer zu den "Königlichen", ist in Madrid aber bislang nicht glücklich.

Müssen Gerrard und Torres gehen?

Auch Liverpool könnte zum Verkauf seiner Top-Stars gezwungen sein, sollten die "Reds" die Qualifikation für die Champions League verpassen. Momentan liegt der Klub auf Rang sieben der Premier-League-Tabelle.

In einem Interview mit dem "Mirror" sagt Trainer Rafal Benitez: "Wenn ein KIub kommt und viel Geld anbietet, geht es darum, was das Beste für den Klub ist."

Er fügt zwar hinzu: "Ich will unsere großen Spieler nicht verkaufen.". Aber wenn der Champions-League-Sieger von 2005 tatsächlich nicht unter die ersten Vier kommt, wird es schwer, Spieler wie Steven Gerrard und Fernando Torres zu halten. (114788Diashow: Die internationale Wechselbörse)

Momentan fehlt trotz der Verkäufe von Andrej Voronin und Andrea Dossena jeglicher Spielraum für Investitionen. Liverpools Schulden liegen laut "Mirror" bei 270 Millionen Euro.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammengefasst:

Hacker-Angriff gegen Balotelli

Der schon mehrfach von gegnerischen Fans rassistisch beleidigte italienische U-21-Nationalspieler Mario Balotelli ist jetzt auch ins Visier von Hackern geraten.

Internet-Piraten verschafften sich Zugang zur Internetseite des italienischen Fußball-Erstligisten Chievo Verona und beschimpften den farbigen Spieler. "Balotelli, stirb!", lautete einer der geschmacklosen Einträge.

Chievo Verona nahm die Internetseite vorübergehend aus dem Netz.

"Null Toleranz" bei Rassismus

Der italienische Innenminister Roberto Maroni fordert "Null Toleranz" im Kampf gegen Rassismus in den Fußball-Stadien. Der Minister rief den italienischen Fußballverband am Sonntag auf, Spiele sofort abzubrechen, sollten farbige Spieler beleidigt werden.

"Es ist schwierig, einen rassistischen Chor von Schmähungen zu unterscheiden, die mit der Zugehörigkeit des Spielers zu einer Mannschaft verbunden sind. Da es schwierig ist, sollte man die Chöre aber nicht unterschätzen. Der Fußballverband sollte sehr strenge Regeln einführen. Sobald es auch nur einen Verdacht auf Rassismus besteht, sollte der Schiedsrichter sofort das Match abbrechen", erklärte Maroni in einem TV-Interview am Sonntag.

Ghana verlangt zuätzliche Sicherheitskräfte

Der deutsche WM-Gruppengegner Ghana hat die Organisatoren des Afrika-Cups nach dem tödlichen Terroranschlag auf die togolesische Mannschaft aufgefordert, seine "Black Stars" besser zu schützen.

"Unser Präsident John-Atta Mills hat zusätzliche Sicherheitskräfte verlangt", teilte Informationsministerin Zita Okaikoi am Sonntag mit und erklärte: "Die Sicherheit aller Spieler steht jetzt klar im Vordergrund."

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