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Emmanuel Adebayor spielt seit 2009 bei Manchester City © imago

Der Stürmer versucht in England an seinen Job als Fußballprofi anzuknüpfen. Essien fällt länger aus. Die internationalen Splitter.

Manchester - Emmanuel Adebayor wird am Wochenende beim Premier-League-Klub Manchester City erwartet.

Der togolesische Nationalspieler hatte sich nach dem tödlichen Terroranschlag auf die Nationalmannschaft seines Landes beim Afrika-Cup eine Auszeit genommen, um die schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten.

"Er wird wohl am Sonntag zurückkommen", sagte City-Trainer Roberto Mancini.

Für das Viertrunden-Spiel im FA-Cup bei Scunthorpe United, das am Sonntag stattfindet, ist der Stürmer aber noch nicht vorgesehen.

Einsatz gegen United?

Erst für das Halbfinal-Rückspiel im Ligapokal am kommenden Mittwoch beim Stadtrivalen Manchester United ist der Stürmer eine Option.

Der togolesische Mannschaftsbus war am 8. Januar bei einem Terroranschlag vor dem Beginn des Turniers in der angolanischen Exklave Cabinda von Rebellen überfallen worden.

Dabei wurden der Pressesprecher und ein Assistenztrainer getötet.

Togo zog seine Mannschaft nach dem tragischen Vorfall aus dem Turnier zurück.

Sport1.de hat weitere internationale Meldungen zusammengefasst:

Chelsea mehrere Wochen ohne Essien

Der FC Chelsea kann mehrere Wochen nicht auf Mittelfeldspieler Michael Essien zurückgreifen.

Der Nationalspieler vom deutschen WM-Vorrundengegner Ghana hat beim Afrika-Cup einen Meniskusriss im Knie erlitten und muss vier bis sechs Wochen pausieren.

Damit fehlt der Teamkollege von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack den `Blues" eventuell auch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League Ende Februar.

Chelsea tritt beim italienischen Meister Inter Mailand mit Ex-Trainer Jose Mourinho an.

Real hilft Haiti

Real Madrid hat nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti finanzielle Hilfe bei dem Wiederaufbau einer zerstörten Schule in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt Port-au-Prince zugesagt.

Zudem soll die vereinseigene Stiftung den Bau einer Fußball-Akademie finanzieren, in der Kinder mit Essen und medizinischer Hilfe versorgt werden sollen.

"Unser Ziel ist es, die Zukunft zu sichern", sagte Real-Präsident Florentino Perez bei der Veranstaltung im Stadion Santiago Bernabeu, bei der auch der haitische Botschafter Yolette Azor-Charles anwesend war.

Medwedew unterstützt WM-Bewerbung

Bei der Bewerbung um die Ausrichtung der WM 2018 erhält der russische Verband Unterstützung von höchster Stelle.

Präsident Dmitri Medwedew hat sich bei einem Treffen mit Joseph S. Blatter, dem Präsidenten des Weltverbandes FIFA, für eine WM im eigenen Land stark gemacht.

"Russland ist ein nördliches Land, und es ist minus 25 Grad kalt. Trotz dieser Temperaturen spielen hier Menschen Fußball", sagte Medwedew bei einem Treffen mit Blatter.

Russland konkurriert unter anderem mit Australien, England, Japan und den USA um die WM in acht Jahren.

Die FIFA entscheidet im Dezember über die Vergabe des Turniers.

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