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Jose Mourinho gewann 2004 mit dem FC Porto die Champions League © getty

Der streitbare Inter-Coach erhält nach seinem Ausraster eine Geldstrafe. AS Rom sichert sich eine gute Ausgangslage im Pokal.

München - Nach seiner Entgleisung gegenüber einem Journalisten ist Trainer Jose Mourinho vom italienischen Meister Inter Mailand zu einer Strafe von 13.000 Euro verurteilt worden.

Sein Verein muss zusätzlich 20.000 Euro für das Fehlverhalten seines Trainers zahlen. Das entschied der italienische Fußball-Verband FIGC.

Der streitbare Star-Trainer des Tabellenführers der Serie A hatte nach einem Auswärtsspiel im Dezember bei Atalanta Bergamo (1:1) die Nerven verloren und war auf einen Journalisten des "Corriere dello Sport" losgegangen.

Mourinho begründete sein Verhalten mit dem Hinweis, der Journalist habe sich trotz seiner Proteste seit Monaten immer wieder in der Nähe des Mannschaftsbusses aufgehalten.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Roma gewinnt erstes Halbfinale

Der AS Rom hat das Halbfinal-Hinspiel der Coppa Italia gegen Udinese Calcio mit 2:0 für sich entschieden.

Mit ihren Toren in der ersten Halbzeit brachten Mirko Vucinic (12.) und Philippe Mexes (40.) die Roma bereits früh auf die Siegerstraße.

Der nach wie vor verletzte Ex-Münchner Luca Toni kam nicht zum Einsatz.

Im Hinspiel der anderen Halbfinalbegegnung hatte Inter Mailand den AC Florenz bereits am Mittwoch mit 1:0. Die Halbfinalrückspiele finden in zwei Wochen statt.

Atletico vor Finaleinzug

Atletico Madrid darf für das Finale der Copa del Rey planen. Im Halbfinalhinspiel bezwangen die "Colchoneros" Racing Santander deutlich mit 4:0.

Simao (9.), Jose Antonio Reyes (40.) und zweimal Diego Forlan per Elfmeter (63./72.) schossen eine ideale Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche heraus.

Im ersten Halbfinale hatte der FC Sevilla am Mittwoch den FC Getafe 2:0 bezwungen.

? Ronaldinho: "Keine wilden Partys vor Derby"

Der brasilianische Superstar Ronaldinho vom AC Mailand hat Gerüchte über eine wilde Party vor dem Stadtderby gegen Inter Ende Januar zurückgewiesen.

"Es stimmt zwar, dass ich in einem Mailänder Hotel zu Gast war. Es ist aber nicht wahr, dass ich eine Party organisiert habe", sagte Ronaldinho.

"Ich habe in den letzten Monaten hart gearbeitet, um meine Ziele und die des Vereins zu erreichen. Es ist unfair, mit Hilfe alter Fotos und meiner Liebe zur Musik ein negatives Image von mir kreieren zu wollen", sagte Ronaldino.

Italienische Medien hatten nach dem verlorenen Stadtderby gegen Inter erklärt, Ronaldinhos Leistung sei von den Partynächten beeinflusst worden.

Der Brasilianer scheiterte bei der 0:2-Niederlage mit einem Elfmeter.

FC Portsmouth hat neuen Besitzer

Der englische Erstligist FC Portsmouth hat erneut den Besitzer gewechselt.

Balram Chainrai, ein aus Hongkong stammender Geschäftsmann, ist beim Klub des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers Kevin-Prince Boateng bereits der vierte Eigentümer innerhalb eines Jahres.

Das hochverschuldete Schlusslicht der Premier League war erst seit Oktober im Besitz des saudischen Immobilien-Tycoon Ali al-Faraj.

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