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Milan-Präsident Adriano Galliani (l.) und Coach Leonardo freuen sich über den Sponsor © getty

Die "Rossoneri" dürfen sich offenbar über einen arabischen Geldsegen freuen. Deutschland ist für Lippi kein WM-Favorit.

Mailand - Die Geldspritze eines Scheichs und Besitzers einer großen arabischen Fluggesellschaft soll dem AC Mailand den Erwerb neuer Spieler für die kommende Saison ermöglichen.

Milan steht vor dem Abschluss eines vierjährigen Sponsorenvertrages mit der Airline "Fly Emirates" unter Kontrolle des Scheichs Ahmed bin Saed Al Maktoum.

Insgesamt werden laut "Corriere dello Sport" rund 60 Millionen Euro in die Kasse des Serie A-Klubs fließen.

Die Fluggesellschaft wird als Trikotsponsor den Sportwetten-Anbieter "bwin" ersetzen. Darüber hinaus wird Milan im Gegenzug im kommenden Dezember während der Weihnachtszeit in Dubai, dem Sitz der Fluggesellschaft, ein Trainingslager beziehen.

Dzeko weiter im Milan-Visier

Mit den arabischen Millionen wollen sich die Lombarden personell verstärken. Im Visier der Mailänder steht weiterhin Stürmer Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg.

Milan buhlt bereits seit Monaten um den bosnischen Nationalspieler, der seinerseits Interesse an einem Wechsel zu den Rossoneri bekundet hat.

Dzeko besitzt in Wolfsburg allerdings einen Vertrag bis 2013. Angeblich beinhaltet der Kontrakt eine Ausstiegsklausel, wonach Dzeko für eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro wechseln darf.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Lippi wünscht sich WM-Finale Italien gegen England

Italiens Weltmeister-Trainer Marcello Lippi träumt von einem WM-Finale gegen England.

"Ich würde mir ein schönes Finale zwischen Italien und England wünschen", sagte Lippi, der besonders auf das Verhalten von Englands italienischem Trainer Fabio Capello gespannt wäre:

"Ich würde es gerne sehen, wie er reagiert, wenn die italienische Hymne gespielt wird. Das würde mir wirklich gefallen."

Favorit auf den Titel bei der Endrunde in Südafrika ist laut Lippi aber Brasilien. Weitere Anwärter seien Spanien, Frankreich, die Niederlande, Italien, England und Argentinien. Deutschland nannte er nicht.

"Easy Rider" Tschigrinskij sorgt für Ärger

Seine Leidenschaft für Motorräder könnte den ukrainischen Nationalspieler Dimitri Tschigrinskij vom FC Barcelona teuer zu stehen kommen. Der 23-Jährige hat sich den Unmut von Trainer Pep Guardiola zugezogen, weil er keinen Auto-, sondern nur einen Motorrad-Führerschein machen will.

"Wir werden es nicht dulden, dass Dimitri mit dem Zweirad zum Training kommt. Er muss ein Taxi nehmen oder sich fahren lassen", forderte Guardiola von seinem angehenden "Easy Rider".

Konsequenzen wollte der Barca-Coach nicht ausschließen.

Champions-League-Sieger Barcelona hatte Tschigrinskij im vergangenen Sommer für 25 Millionen Euro von Schachtjor Donezk verpflichtet.

Der Abwehrspieler, dessen Ablösesumme auf 100 Millionen Euro festgeschrieben wurde, steht bei den Katalanen bis 2014 unter Vertrag.

Deco will Karriere nach WM beenden

Der portugiesische Mittelfeldstar Deco will seine Karriere in der Nationalmannschaft nach der WM beenden.

"Wegen meines Alters und weil ich müde bin", sagte der 32-Jährige in "Globo".

Der Mannschaftskollege von Michael Ballack beim FC Chelsea hatte 2003 die portugiesische Staatsbürgerschaft angenommen und mit dem Siegtor zum 2:1 gegen sein Geburtsland Brasilien ein erfolgreiches Debüt gefeiert.

Bei der WM 2006 unterlag Deco, der 2011 bei einem brasilianischen Klub seine Vereinskarriere ausklingen lassen will, mit den Portugiesen Deutschland im Spiel um Platz drei (1:3).

Nach Platz zwei bei der EM 2004 im eigenen Land scheiterte er mit den Portugiesen bei der EM 2008 an Deutschland. Im Viertelfinale war nach einem 2:3 Endstation.

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