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Luke McCormick stand zwischen 2000 und 2008 bei Plymouth Argyle im Tor © getty

Torhüter McCormick verursacht unter Alkohol einen Unfall mit Todesfolge. Krawalle beim Belgrader Derby. Internationale Splitter.

London - Der englische Torhüter Luke McCormick muss für sieben Jahre und vier Monate ins Gefängnis.

Dieses Urteil sprach am Montag ein englisches Strafgericht, nachdem der frühere Schlussmann des Zweitligisten Plymouth Argyle im Juni bei einem Autounfall zwei Kinder getötet hatte.

Der 25-jährige McCormick hatte vor dem Gericht zugegeben, bei der Autofahrt unter starkem Alkoholeinfluss gestanden zu haben, und nahm die Schuld für den Tod der beiden Jungen auf sich.

McCormick war auf der Rückfahrt von der Hochzeit eines Teamkameraden am Steuer eingeschlafen und mit seinem Auto in einen anderen Wagen geknallt, in dem unter anderem das Brüderpaar saß. Seit Juli ist der Torwart vereinslos.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball:

Krawalle nach Belgrader Derby

Die Welle der Gewalt im serbischen Fußball setzt sich fort.

Beim brisanten Belgrader Derby zwischen Roter Stern und Partizan (0:2) wurden am Sonntag bei Ausschreitungen fünf Polizisten sowie eine weitere Person verletzt.

Die serbische Polizei nahm im Zuge der Krawalle insgesamt 24 Personen fest.

Polizisten mit Steinen beworfen

Die gewaltbereiten Anhänger hatten nach dem Spiel in der serbischen Hauptstadt die Polizisten mit Steinen beworfen und zudem zahlreiche Autos demoliert.

Das Derby zwischen den Erzrivalen Roter Stern und Partizan wird bereits seit Jahren von Ausschreitungen überschattet.

Marica für Rumänien

Ciprian Marica vom VfB Stuttgart kehrt wieder in den Kader der rumänischen Nationalmannschaft zurück.

Nachdem der Stürmer das zweite WM-Qualifikationsspiel auf den Färöern wegen einer Oberschenkelprellung verpasste, steht er im Aufgebot für das Spiel gegen Frankreich am nächsten Samstag (11. Oktober).

Rehhagel nominiert vier Liga-"Griechen"

Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel hat für die WM-Qualifikationsspiele gegen Moldawien am Samstag und die Schweiz am 15. Oktober vier Profis aus seiner deutschen Heimat nominiert.

"König Otto", der immer noch auf sieben Europameister von 2004 setzt, berief die beiden Frankfurter Ioannis Amanatidis und Nikolaos Liberopoulos, Theofanis Gekas von Bayer Leverkusen und Angelos Charisteas vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg in sein 22-köpfiges Aufgebot.

Belenenses entlässt Trainer

Der portugiesische Erstligist Belenenses Lissabon hat sich nach nur fünf Spielen von seinem brasilianischen Trainer Casimiro Mior getrennt.

Der Vorjahres-Achte ist in dieser Saison noch ohne Sieg und belegt mit nur zwei Punkten den 14. und damit drittletzten Platz.

Die Trennung von Mior, der sein Amt erst im Juli angetreten hatte, ist die zweite Trainer-Entlassung in Portugal. Bereits nach dem dritten Spieltag hatte Aufsteiger CD Trofense Antonio Conceicao entlassen.

Inselstaat Samoa suspendiert

Wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten hat die Fußball-Konföderation von Ozeanien OFC den Inselstaat Samoa mit sofortiger Wirkung suspendiert.

Die OFC wirft Samoa "ernsthafte und wiederholte Verletzungen ihrer Pflichten" vor.

Als Hauptgrund für die Suspendierung wird angeführt, dass finanzielle Zuwendungen des Weltverbandes FIFA in den vergangenen fünf Jahren in Höhe von 3,7 Millionen Euro versickert seien.

Der aktuelle Schuldenstand des Verbandes von Samoa SFSF beträgt trotz der FIFA-Zuschüsse aktuell 441.000 Euro.

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