vergrößernverkleinern
Daniel Güiza im Fener-Trikot: Der Europameister unterschrieb für vier Jahre © imago

Spaniens Torjäger Daniel Güiza ist schon da, Fernando Meira steht vor einem Wechsel nach Istanbul. Zahlreiche inter- nationale Stars zieht es in die türkische "Süper Lig". Die Istanbuler Klubs rüsten auf.

München - Die Topklubs der Süper Lig rüsten auf. Teil 2:

Für den Kameruner sollen die "Kanarienvögel" bereit sein, 20 Millionen Euro an den FC Barcelona zu überweisen.

Spanier will Spanier

Der spanische Trainer Luis Aragones will zudem noch weitere Landsleute an den Bosporus lotsen. Angeblich ist der ehemalige Coach der "Seleccion" nach dem Wechsel von Mehmet Aurelio zu Betis Sevilla an der Verpflichtung eines Sechsers interessiert.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen Marcos Senna vom FC Villarreal, Xabi Alonso vom FC Liverpool und David Albelda vom FC Valencia.

Letzterer soll bereits eine Offerte ausgeschlagen haben. Der gebürtige Valencianer will nach der Suspendierung unter dem ehemaligen Coach Ronald Koeman wieder in seiner Heimatstadt angreifen. Mehr zum Thema

Problem Ausländerregel

Allerdings hat Fener ein Problem: Derzeit stehen mit dem Uruguayer Diego Lugano, den Brasilianern Roberto Carlos, Edu Dracena, Alex, Deivid, dem Chilenen Claudio Maldonado, dem Spanier Guiza und dem Serben Mateja Kezman bereits acht Ausländer unter Vertrag.

Die Vereine der Süper Lig dürfen nur acht Ausländer im Kader haben, nur sechs dürfen bei einem Punktspiel auflaufen.

Um weitere Ausländer wie Eto'o unter Vertrag nehmen zu können, müsste sich Fener erst von einem der acht trennen.

Hinzu kommt der derzeit ruhende Vertrag des Ghanaers Stephen Appiah, der aufgrund einer komplizierten Verletzung die komplette letzte Saison aussetzte.

Rückkehr von Emre

Deshalb sind bei Fenerbahce nicht nur die ausländischen Stars heißbegehrt. Nationalspieler Emre Belözoglu kehrt nach Abenteuern bei Inter Mailand und Newcastle United in seine Heimat zurück. Der ehemalige Gala-Spieler soll nun gemeinsam mit dem Brasilianer Alex das Spiel beim einst verhassten Rivalen lenken.

Während die Galatasaray und Fenerbahce aufrüsten, sieht die Transferpolitik von Besiktas eher ruhigeres Vorgehen vor.

Die tschechischen Nationalspieler Tomas Sivok und Tomas Zapotocny sind die namhaftesten Zugänge, die der ehemalige Klub von Christoph Daum verzeichnen kann.

Rainer Nachtwey

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel