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Seit 2007 hütet Timo Hildebrand für Valencia das Tor, zuletzt war er vom Glück verlassen © getty

Timo Hildebrand darf im Tor stehen, ist aber unglücklich. Fabio Cannavaro steht Ängste aus. Die internationalen Splitter.

München - Timo Hildebrand darf beim FC Valencia wieder im Tor stehen - allerdings nur in einem Testspiel.

Der Ex-Stuttgarter reagiert frustiert.

Derweil bezweifelt Fabio Cannavaro, ob Italiens berühmte Abwehrmauern auch künftig stabil sind.

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball:

Nur eine Almose für Hildebrand

Nach einer Pause von über sechs Wochen kam Torwart Timo Hildebrand bei seinem spanischen Klub FC Valencia wieder zum Einsatz.

Der 29-Jährige, der trotz seiner Reservistenrolle weiterhin zum erweiterten Kreis der deutschen Nationalelf gehört, durfte beim 4:2-Sieg im Testspiel am Mittwoch gegen den Drittligisten CD Alzira aus Valencia vor 2000 Zuschauern für 45 Minuten zwischen die Pfosten.

Trotz einer soliden Leistung stehen die Zeichen aber weiterhin auf Abschied. Spanische Zeitungen werteten den Einsatz des früheren Keepers vom VfB Stuttgart als eine Art Almose. "Timo Hildebrands Zukunft ist weit weg von Valencia", schrieb "Marca".

Zuvor hatte der deutsche Meister von 2007 sein letztes Spiel am 24. August beim 2:4 gegen Real Madrid im zweiten Supercup-Finale bestritten. Anschließend wurde Hildebrand auf die Tribüne verbannt und kündigte seinen Abschied aus Valencia an.

Gallas fehlt der "Equipe tricolore"

Vize-Weltmeister Frankreich muss im WM-Qualifikationsspiel in Rumänien am Samstag (ab 20.40 Uhr LIVESCORES).auf Abwehrspieler William Gallas verzichten.

Der 31-Jährige vom englischen Premier-League-Klub FC Arsenal fällt mit einer Oberschenkelzerung aus.

Für Gallas rückt Jean-Alain Boumsong vom französischen Meister Olympique Lyon in die Mannschaft.

Nur wenige "neue Cannavaros"

Kapitän Fabio Cannavaro sorgt sich um die Zukunft des Weltmeisters Italien.

Denn der Verteidiger sieht vor allem in der Abwehr künftig Probleme.

"Meine Generation und jene davor hatte großartige Abwehrspieler. Derzeit sehe ich aber nur wenige neue Cannavaros", sagte der 35-Jährige vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Bulgarien in Sofia am Samstag (ab 20.15 Uhr LIVESCORES). Es sei daher sehr wichtig, dass die Nachwuchsarbeit wieder verstärkt gefördert werde.

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