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Lionel Messi vom FC Barcelona will sich nicht mit Diego Maradona vergleichen © getty

Diego Maradona kündigt große Taten von Barcas Stümer an, der "beeindruckend fokussiert" sei. Manchester verlängert mit Nani.

München - Argentiniens Nationaltrainer Diego Maradona versprcht für die WM-Endrunde in Südafrika eine große Show seines Superstars Lionel Messi.

"Er muss explodieren - und das wird er ganz sicher", sagte Maradona in einem Radio-Interview: "Und wenn ich unsere Taktik dafür noch mehr nach Messi ausrichten muss, werde ich es tun."

Bei einem Besuch in Barcelona habe er den Weltfußballer "beeindruckend fokussiert" erlebt. (DATENCENTER: Internationaler Fußball)

"Er ist nicht mehr Lio, er ist jetzt wirklich Messi. Er wird die Führung übernehmen. Wir vertrauen ihm bedingungslos", sagte Maradona.

Messi scheut den Vergleich mit Maradona

Messi könne ihn sogar irgendwann übertreffen: "Wenn jemand besser wird als ich, soll er Argentinier sein. Messi kann das schaffen."

Lionel Messi, der für Champions-League-Sieger FC Barcelona bereits 25 Saisontore erzielt hat, revanchierte sich mit einer Lobeshymne auf den Weltmeister von 1986.

"Maradona ist der größte Fußballer aller Zeiten", sagte der 22-Jährige. "In Millionen Jahren würde ich nicht das erreichen, was er erreicht hat. Ich würde mich niemals mit ihm vergleichen."

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Nani verlängert in Manchester

Bayern Münchens Champions-League-Gegner Manchester United hat den Vertrag mit dem portugiesischen Mittelfeldspieler Nani um vier Jahre bis 2014 verlängert.

"Ich freue mich darauf, mit der Mannschaft noch viele Titel zu gewinnen", sagte der 23 Jahre alte Nationalspieler: "Ich spiele hier mit einigen der besten Spieler der Welt zusammen."

Nani wechselte 2007 von Sporting Lissabon zu ManU, das am 30. März in München und am 7. April vor eigenem Publikum seine Viertelfinalspiele gegen die Bayern bestreitet.

In 55 Spielen für Manchester erzielte Nani fünf Tore.

Alvarez neuer Trainer in Sevilla

Antonio Alvarez ist der neue Trainer des spanischen Erstligisten FC Sevilla.

Der bisherige Assistenzcoach rückte nach der Entlassung von Manolo Jimenez auf und erhielt beim UEFA-Cup-Sieger von 2006 und 2007 zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende.

Im Ligaspiel beim FC Villarreal (So., 19 Uhr LIVESCORES) wird Alvarez erstmals als Cheftrainer auf der Bank sitzen.

Sevilla wollte in der Primera Division die Großmächte Real Madrid und FC Barcelona herausfordern, liegt aber nach 28 Spieltagen auf dem fünften Tabellenplatz, 26 Punkte hinter dem

Spitzenduo.

Jimenez war nach einem 1:1 gegen den Tabellenletzten Deportivo Xerez entlassen worden.

Mancini bei Vasco da Gama entlassen

Der viermalige brasilianische Meister Vasco da Gama hat seinen Trainer Vagner Mancini entlassen.

Der ehemalige Copa-Libertadores-Sieger trennte sich von dem 43-Jährigen nach einer Drittrunden-Niederlage gegen Americano in der Rio-Staatsmeisterschaft.

Mancini hatte das Traineramt bei Vasco am 11. Dezember übernommen und den Traditionsklub zurück in die erste Liga geführt.

Er ist der achte Trainer, der von den insgesamt 20 Erstliga-Vereinen seit Jahresbeginn entlassen wurde.

Wettskandal weitet sich aus

Der Wettskandal im türkischen Fußball weitet sich aus. Nachdem die Polizei am Mittwoch bereits 46 Personen, darunter auch den ehemaligen Bundesliga-Profi Fatih Akyel festgenommen hatte, wurden am Freitag acht weitere Personen von der Polizei verhört.

Akyel, der 2005 drei Monate im Kader des Bundesligisten VfL Bochum stand und 2002 mit der türkischen Nationalmannschaft WM-Dritter wurde, werden nach Angaben seines Anwaltes Betrug und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.

Neben dem 32-Jährigen wurden auch ein weiterer Ex-Nationalspieler und ein Stürmer des Erstligisten Buyuksehir Belediyespor festgenommen.

Zehn Spiele verschoben?

Die Tageszeitung "Haberturk" berichtete am Freitag, dass insgesamt 59 Spiele aus der Zeit zwischen 2007 und 2009 auf Wettmanipulation untersucht würden, darunter sollen sich auch zehn Erstligaspiele befinden.

Nach Angaben des türkischen Fußball-Verbandes TFF steht die Polizei-Aktion nicht im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Bochumer Staatsanwaltschaft, die den größten Manipulationsskandal der europäischen Fußballgeschichte aufgedeckt hatte.

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