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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Diego Maradona wurde 1986 mit Argentinien Weltmeister © getty

Argentiniens Nationaltrainer muss operiert werden. Der Juventus-Vizedirektor Bettega erhält ein Stadionverbot.

München - Glück im Unglück für Diego Maradona: Argentiniens Nationaltrainer wurde am Dienstag von seinem Hund ins Gesicht gebissen und dabei an der Lippe verletzt.

Nach einem operativen Eingriff konnte Maradona die Klinik jedoch am selben Tag wieder verlassen.

"Es geht ihm gut. Er ist ihn einer guten Verfassung", sagte Nationalmannschafts-Sprecher Fernando Molina zu Reportern.

Die argentinische Fußball-Legende war Dienstagfrüh mit blutender Lippe in das Los-Arcos-Krankenhaus eingeliefert worden. Die Verletzungen stellten sich dort allerdings als nicht allzu schwer heraus.

Maradona hatte bereits im Jahr 2007 einige Zeit in dem Krankenhaus verbracht.

Damals war er im Haus seiner Eltern wegen einer von hohem Alkoholkonsum ausgelösten Hepatitis zusammengebrochen.

Maradona hatte sich bereits 1991 in seiner Zeit beim FC Barcelona mit Hepatitis B angesteckt und leidet seitdem an der chronischen Krankheit.

(DATENCENTER: Internationaler Fußball)

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst.

Stadionverbot für Juve-Vize

Der Vize-Generaldirektor von Juventus Turin, Roberto Bettega, ist wegen Schiedsrichterbeleidigung zu einem einmonatigen Stadionverbot verurteilt worden.

Der 42-malige Nationalspieler soll nach dem Ligaspiel am Sonntag gegen Atalanta Bergamo (2:1) den Unparteiischen in den Katakomben des Olympiastadions beschimpft haben.

Juve will Einspruch gegen die Sperre einlegen.(DATENCENTER: Internationaler Fußball)

AC Florenz soll verkauft werden

Der italienische Traditionsklub AC Florenz steht zum Verkauf.

Nach dem Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München will Präsident Diego Della Valle den früheren Europapokalsieger und zweimaligen Meister, den er 2002 übernommen hatte, abstoßen.

Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Corriere dello Sport" ist Schuhproduzent Della Valle wegen der Kritik der Fans an der Transferpolitik verärgert.

Klub wird dem Boss zu teuer

Er sei unzufrieden, da die Fiorentina nach 31 Spieltagen mit 44 Punkten nur den achten Platz in der Serie-A-Tabelle belegt.

Außerdem wolle sich der Unternehmer mit seinem Bruder Andrea stärker dem Familienunternehmen widmen.

Der Klub sei schlicht zu teuer.

Diego Della Valle (57) hatte mit der Unterstützung seines Bruders im Jahr 2002 die Fiorentina nach der Pleite übernommen.

Unter seiner Leitung war der Verein von der Dritten in die Erste Liga aufgestiegen. Zweimal hatte Florenz die Qualifikation für die Champions League geschafft.

Prag trennt sich von Coach Jarolim

Slavia Prag hat Trainer Karel Jarolim entlassen.

Der Klub reagierte damit auf die anhaltende sportliche Misere in der laufenden Saison.

Mit lediglich acht Siegen nach 22 Spielen hat Slavia auf Platz acht liegend bereits 15 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter und Stadtrivale Sparta Prag.

Nachfolger wird der bisherige Klub-Scout Frantisek Cipro, der nach 1995 und 1999 bereits zum dritten Mal als Chef-Trainer in der Verantwortung steht.

"Wir haben uns erst kürzlich dazu entschlossen, nicht mit Jarolim weiter zu arbeiten. Er ist mental müde", sagte Manager Petr Dolezal.

Der Vater des Hamburger Bundesliga-Profis David Jarolim hatte Slavia 2005 übernommen und den Klub 2008 und 2009 zur Meisterschaft geführt.

Zudem qualifizierte sich Slavia unter seiner Führung 2007 erstmals in der Vereinsgeschichte für die Champions League.

Sofias Trainer hört auf

Ioan Andone hat das Traineramt beim bulgarischen Rekordmeister ZSKA Sofia niedergelegt.

Der Rumäne reichte am Dienstag als zweiter ZSKA-Coach innerhalb von drei Monaten seinen Rücktritt ein und nannte familiäre Probleme als Grund.

Der bisherige Assistent und ehemalige Nationalspieler Adalbert Zafirow wird das Team bis zum Saisonende übernehmen.

Andones Vorgänger Ljuboslaw Penew war im Januar zurückgetreten.

Hohe Prämien für Südkorea

Der südkoreanische Fußball-Verband stellt seiner Nationalmannschaft stattliche WM-Prämien in Aussicht.

Jeder Spieler würde allein für den Achtelfinal-Einzug umgerechnet bis zu 111.400 Euro erhalten.

Das System sieht aber eine Staffelung vor, die jeden Spieler individuell nach seiner Leistung in Südafrika belohnen wird.

Lukrativ wäre für den Nationaltrainer der Einzug ins Viertelfinale: Huh Jung-Moo würde in diesem Fall rund 200.000 Euro kassieren.

Eine Titelprämie wurde nicht vereinbart.

Südkorea trifft bei der WM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) in der Gruppe B auf den früheren Europameister Griechenland mit Trainer Otto Rehhagel, den zweimaligen Weltmeister Argentinien und Nigeria.

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