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Jonathan Zebina (l.) Mauro Camoranesi und Zdenek Grygera © getty

Blanc will der sportlichen Talfahrt seiner Mannschaft nicht länger tatenlos zuschauen. Ein Ex-Cottbus-Coach hat einen neuen Job.

München - Aus Verärgerung über die enttäuschenden Leistungen von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, der nach zwölf Liga-Pleiten in der laufenden Saison auf Tabellenrang sieben abgerutscht ist, hat Klubpräsident Jean-Claude Blanc seinen Spielern mit der Aussetzung der Gehaltszahlung gedroht.

Eine Zahlung soll erst erfolgen, wenn die Mannschaft wieder einen Sieg landet. Dies berichtete die Turiner Tageszeitung La Stampa am Mittwoch. "Unsere Aufgabe, ist die Gehälter zu zahlen, eure Pflicht ist, gut zu spielen", sagte der Präsident den Spielern.

Bei einem Treffen mit der Mannschaft verlangte Blanc "Engagement und professionelles Verhalten".

Blanc unter Polizeischutz

Das Minimalziel für die Saison, der sportlich wie finanziell wichtige Einzug in die Champions League, ist nach dem 0:3-Debakel von Juve in Udine am vergangenen Samstag fast verspielt.

Blanc muss sich auch mit der Enttäuschung der Fans auseinandersetzen. Er wurde unter Polizeischutz gestellt, nachdem ihn einige Hooligans bedroht hatten.

Dabei hatte der Klub auf die entscheidende Wende gehofft, als der unerfahrene Coach Ciro Ferrara Ende Januar gefeuert worden war und vom erfahrenen Alberto Zaccheroni ersetzt wurde.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengefasst:

Prasnikar ist wieder Trainer

Ex-Trainer des Zweitligisten Energie Cottbus, hat einen neuen Job. Der 57-Jährige trainiert bis Saisonende den slowenischen Erstligisten NK Rudar Velenje.(DATENCENTER: Premier League)

Prasnikar hatte beim aktuellen Tabellen-Vierten bereits in der Saison 1995/96 gearbeitet. Unter Prasnikar war Energie Cottbus in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen.

Der Klub hatte die Zusammenarbeit mit dem Slowenen zum Saisonende beendet.(DATENCENTER: Prva Liga)

Serbische Reserve schlägt Japan

Mit einem C-Team hat Serbien ein Länderspiel in Japan souverän für sich entschieden. In Osaka gewann der WM-Vorrunden-Gegner der deutschen Nationalmannschaft verdient mit 3:0 (2:0) gegen die Gastgeber.

Dragan Mrda (15./23.) von Vojvodina Novi Sad und Nemanja Tomic (60.) von Partizan Belgrad trafen vor 46.000 Zuschauern für die Auswahl, die ausschließlich aus Spielern der serbischen Liga bestand.

Den Test gegen WM-Teilnehmer Japan, der zwar nicht an einem FIFA-Termin stattfand, voraussichtlich aber dennoch als offizielles Länderspiel gewertet werden soll, verfolgte Nationalcoach Radomir Antic nur von der Tribüne aus.

WM-Aus für Südafrikas Torwart

Auf der Tribüne muss während der WM im eigenen Land Südafrikas Ersatztorwart Emile Baron verzichten Platz nehmen.

Der 30-Jährige von SuperSport United Pretoria erlitt im Training eine Schulterverletzung und musste operiert werden. Die Ärzte schließen eine Genesung bis zur WM aus.

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