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Wayne Rooney traf zuletzt im Champions-League-Finale 2009 auf Lionel Messi © getty

Rooney spart nicht mit Lob für Lionel Messi. Panathinaikos hat etwas zu feiern, die Rangers auch. Internationale Splitter.

München - Manchester Uniteds Stürmer-Star Wayne Rooney hat Argentiniens Fußball-"Floh" Lionel Messi allergrößten Respekt gezollt.

"Es ist schön, dass die Leute mich zu dieser Kategorie zählen, aber ich denke, Lionel Messi ist der beste Spieler der Welt. Die Dinge, die er mit dem Ball anstellt, sind unglaublich", sagte Rooney dem United-Klubmagazin.

Mit 34 Pflichtspieltoren ist Rooney zwar auf dem Weg zum dritten Mal zum besten Nachwuchsspieler der Saison in England gekürt zu werden und gilt außerdem als Favorit auf den Titel Fußballer des Jahres des englischen Profispieler-Verbandes PFA, doch weltweit hält der englische Nationalspieler den Stürmer des FC Barcelona für den Besten.

Der ManU-Angreifer musste unterdessen im Training eine schlechte Nachricht verkraften.

Nach einer Leistenverletzung fällt Rooney vorläufig weiter aus, sein Einsatz bei der WM in Südafrika ist jedoch nicht gefährdet.

SPORT1.de fasst weitere Nachrichten aus dem internationalen Fußball zusammen:

Rangers sind Meister

Die Glasgow Rangers haben zum 53. Mal die schottische Meisterschaft gewonnen.

Nach einem 1:0 (1:0)-Sieg bei Hibernian Edinburgh am zweiten Spieltag der Finalrunde haben die Rangers 83 Punkte auf dem Konto und können von Stadtrivale Celtic (72) in den drei ausstehenden Spielen nicht mehr abgefangen werden.

Den Rangers gelang zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder die erfolgreiche Titelverteidigung.

Für Walter Smith war es bereits der neunte Meistertitel als Teammanager des Rekordmeisters, der in Edinburgh durch einen Treffer von Kyle Lafferty (17.) gewann.

Panathinaikos holt Pokal

Schwere Krawalle haben das Pokalfinale in Griechenland überschattet.

Beim 1:0-Erfolg von Meister Panathinaikos Athen gegen Aris Saloniki wurden 18 Polizisten bei den Ausschreitungen verletzt, 34 Hooligans wurden festgenommen.

Sechs der Ordnungshüter mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Das Double ist fix

Die gegnerischen Rowdys hatten sich mit Feuerwerkskörper beschossen und außerdem im Stadion mit Sitzschalen beworfen.

Für Panathinaikos, das vor zwei Wochen bereits Meister geworden war, bedeutete der Finalsieg den 17. Pokalsieg.

Zudem war es das achte Double der Vereingeschichte. Für den entscheidenden Treffer sorgte der Argentinier Sebastian Leto (63.).

Flamengo entlässt Meistertrainer

Nur gut vier Monate nach dem Gewinn der brasilianischen Meisterschaft musste Trainer Jorge Andrade beim Titelträger Flamengo Rio de Janeiro den Hut nehmen.

Als heißester Kandidat auf den vakanten Posten wurde Joel Santana gehandelt, der im Oktober 2009 beim WM-Gastgeber Südafrika entlassen worden war und am vergangenen Wochenende mit dem Stadtrivalen Botafogo in der Rio-Bundesland-Meisterschaft ausgerechnet Flamengo im Finale besiegte.

Allerdings sagte Santana am Samstag ab.

Trotz des Einzugs ins Achtelfinale des Libertadores-Cups kam die Entlassung des 53-jährigen Andrade nach der verpassten Titelverteidigung im Campeonato Carioca nicht überraschend.

Nicht nur Andrade muss gehen

In der südamerikanischen Königsklasse trifft Flamengo, das unter Andrade nach 17 Jahre langem Warten den fünften Meistertitel eingefahren hatte, auf WM-Rekordtorjäger Ronaldo und dessen Klub Corinthians Sao Paulo.

Neben Andrade, der 568 Spiele für Flamengo bestritt und in der Vergangenheit beim früheren Zico-Klub immer wieder als Interimscoach eingesprungen war, setzte Klub-Präsidentin Patricia Amorim auch zwei hochrangige Funktionäre vor die Tür.

Die ehemalige Schwimmerin, Olympiateilnehmerin 1988 in Seoul, plant einen Neuaufbau der Fußball-Abteilung, die ihr auch bei den jüngsten Skandalen der Stars Adriano und Vagner Love zu lasch reagiert hatte.

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