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Roque Santa Cruz erzielte in der vergangenen Saison 19 Tore für Blackburn © getty

Der frühere Bayern-Stürmer will unbedingt mit Robinho zusammen spielen. David Beckham wurde von Hausangestellten bestohlen.

München - Roque Santa Cruz ist nach seinem Wechsel von Bayern München zu den Blackburn Rovers geradezu aufgeblüht.

Bei den Bayern als ewiges Talent verschrien, entwickelte sich der Stürmer bei den Rovers zu einem echten Torjäger.

Seine neuesten Äußerungen dürften in Blackburn allerdings auf wenig Gegenliebe stoßen.

Denn Santa Cruz flirtet heftig mit dem neureichen Klub Manchester City: "ManCity ist eine Mannschaft, die sehr wichtige finanzielle Unterstützung erhält und darauf vorbereitet wird, den Titel zu gewinnen."

"Ich bin sehr glücklich in Blackburn, aber ich mag die Idee für ein Team zu spielen, das um große Ziele kämpft."

"Würde gerne neben Robinho spielen"

Schon im Sommer war Santa Cruz sowohl mit Manchester City wie auch mit Manchester United in Verbindung gebracht worden. Damals hatte er aber einen neuen Vierjahresvertrag bei den Rovers unterschrieben.

Nun scheint es ihm besonders das mögliche Zusammenspiel mit Robinho angetan zu haben.

"Ich werde hier weiter meine Leistung in Blackburn bringen. Aber wenn der Trainer von ManCity an mir Interesse hätte, würde ich sehr gerne mit Robinho zusammen spielen", erklärte der 27-Jährige: "Er ist ein wunderbarer Spieler und ich würde gerne neben ihm spielen."

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengestellt.

Beckham von Hausangestellten bestohlen

David Beckham und seine Ehefrau Victoria sind offensichtlich von zwei Hausangestellten bestohlen worden.

Britische Medien berichteten am Dienstag, dass zwei Mitarbeiter einer Beckham-Villa wegen Diebstahl-Verdachts festgenommen worden seien. Zuvor waren bei einem Internet-Auktionsportal offenbar private Gegenstände des 33-Jährigen vom US-Klub L.A. Galaxy und der Popsängerin aufgetaucht.

Die Polizei bestätigte Untersuchungen in einem Diebstahl-Fall in der englischen Grafschaft Hertfordshire, wo die Beckhams ein Anwesen besitzen.

Zudem wurden eine 56-jährige Frau und ein 55-jähriger Mann aus der Nachbargrafschaft Essex festgenommen. Beide befinden sich nach Zahlung einer Kaution aber wieder auf freiem Fuß.

Stuttgart-Gegner Sevilla ohne Kanoute

Ohne Torjäger Frederic Kanoute muss der spanische Erstligist FC Sevilla im UEFA-Cup-Duell am 23. Oktober gegen den Bundesligisten VfB Stuttgart auskommen.

Der Angreifer aus Mali laboriert an einer Achillessehnenverletzung und fällt mindestens drei Wochen aus.

Dies gab der Klub nach weiteren Untersuchungen bekannt. Die Blessur hatte Kanoute im WM-Qualifikationsspiel gegen den Tschad (2:1) am vergangenen Wochenende erlitten.

Rom will gegen faschistische Hooligans vorgehen

Nachdem italienische Hooligans am Samstag am Rande des WM-Qualifikationsspiels der Squadra Azzurra in Bulgarien (0:0) mit faschistischen Gesängen provoziert hatten, laufen die Ermittlungen rund um rechtsextremistische Ultras in Italien auf Hochtouren.

Untersuchungen sind rund um eine in Norditalien verankerte Hooligangruppe im Gange, die angeblich schon seit Monaten die Krawalle in Sofia organisiert hatte.

Die Polizei nahm eine Webseite unter die Lupe, die Hooligans hielten offenbar über die Homepage Kontakt untereinander. Das italienische Innenministerium kündigte sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung extremistischer Ultras an.

144 Tifosi hatten die Tickets für das Spiel in Sofia gekauft. Ermittlungen sind um rund 60 mutmaßliche Rechtsextremisten im Gange, die Mitglieder der Gruppe Ultras Italia sind.

Keine Tifosi in Griechenland

In Italien droht ihnen eine Anzeige wegen Verherrlichung des Faschismus und einen bis zu fünfjährigen Ausschluss von sportlichen Events in Italien. Drei italienische Ultras wurden in Sofia wegen der Krawalle festgenommen. Einer von ihnen hatte Verbindungen zur rechtsextremen Partei Forza Nuova.

Keine italienischen Tifosi werden dem Länderspiel der Squadra Azzurra gegen Griechenland am 19. November in Athen beiwohnen. Auch bei dem am 10. Februar 2009 geplanten Match gegen Brasilien in London wird die italienische Nationalmannschaft auf ihre Tifosi verzichten müssen.

Diese Maßnahme wurde vom Präsidenten des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC), Giancarlo Abete, beschlossen. "Wir werden keine Tickets mehr für Auswärtspiele der Nationalmannschaft anfordern. Wir müssen die Hooligans mit allen Mitteln bekämpfen", berichtete Abete.

Neue Bologna-Chefin verlangt gute Manieren

Obwohl der FC Bologna in den letzten fünf Meisterschaftsspielen fünf Niederlagen erlitten hat, dürfen die Spieler des italienischen Erstligisten ihrem Frust keinen freien Lauf lassen.

Die neue Präsidentin des Serie-A-Klubs FC Bologna, Francesca Menarini, appellierte an die Spieler, auf Schimpfwörter und Flüche zu verzichten.

"Ich finde, diese Ausdrücke sind ungerechtfertigt und sollten vermieden werden. Die Mannschaft hat versprochen, darauf zu verzichten", sagte Francesca Menarini, Tochter des Vereinsbesitzers Renzo Menarini.

Sie war kürzlich zur neuen Präsidentin des Vereins ernannt worden.

Die 44-Jährige hatte den Posten als Präsidentin übernommen, nachdem ihr Vater, Chef der Baufirma Cogei, einen 63-prozentigen Anteil am FC Bologna gekauft hat.

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