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Michael Skibbe ist seit Sommer Trainer bei Galatasaray Istanbul © getty

Der Istanbuler Klubpräsident hat dem deutschen Trainer den Rücken gestärkt. Frohe Botschaften gibt es bei zwei spanischen Klubs.

München - Aufatmen bei Michael Skibbe: Präsident Adnan Polat vom türkischen Meister Galatasaray Istanbul hat seinem deutschen Trainer am Mittwoch öffentlich den Rücken gestärkt und eine Entlassung vorerst ausgeschlossen.

"Wir als Vorstand haben kein Problem mit dem deutschen Trainer", sagte Polat: "Ich möchte alle Spekulationen um Skibbe beenden. Wir werden weiter mit ihm arbeiten."

In der Liga belegt der Titelverteidiger nach sechs Spieltagen mit elf Punkten nur den fünften Rang. Zudem hatte der Gruppengegner von Bundesligist Hertha BSC Berlin im UEFA-Cup die Qualifikation für die Champions League verpasst.

Entlassungen wegen "Beamten-Mentalität"

Die Entlassung des Co-Trainers und Skibbe-Vertrauten Edwin Boekamp sowie des früheren Bremer Bundesliga-Profis Ümit Davala führte Polat auf die "Beamten-Mentalität" der beiden zurück:

"Sie sind erst zehn Minuten vor dem Training erschienen und zehn Minuten nach dem Training wieder weg gewesen. Das war nicht unser Fehler, da müssen sie sich an die eigene Nase fassen", meinte der Klub-Boss.

Sport1.de hat weitere internationale News zusammengestellt.

Barcelona will nach Amerika expandieren

Der FC Barcelona will nach Amerika expandieren. Die Katalanen kündigten am Mittwoch auf ihrer Internetseite an, dass sie sich bei der US-Profiliga MLS als Miteigentümer eines neuen Klubs in Miami bewerben.

"Die Idee ist, zusammen mit dem bolivianischen Unternehmer Marcelo Claure eine Investitionsfirma zu gründen. Claure ist Besitzer des bolivianischen Erstligisten FC Bolivar, der bereits mit dem FC Barcelona zusammenarbeit", hieß es in einem Statement der Spanier: "Die neue Firma soll eine Bewerbung für eine Franchise fertig machen und sie der MLS vorstellen."

Barca plant offenbar eine Zusammenarbeit mit der Florida-University. "Dies ist die wahrscheinlichste Lösung. Mit der Universität gibt es bereits fortgeschrittene Gespräche, um deren Einrichtungen zu benutzen", teilte der Klub mit.

Derzeit spielen in der MLS 14 Teams. Im Jahr 2009 kommt Seattle und ein Jahr später Philadelphia dazu. Für 2011 plant die Liga mit zwei weiteren Klubs. Die Bewerbungsfrist endete dafür am Mittwoch.

Brite darf Real Mallorca kaufen

Dem Verkauf des spanischen Erstligisten Real Mallorca an den britischen Investor Paul Davidson steht nichts mehr im Weg. Das gab ein spanisches Gericht bekannt.

Der frühere Klempner Davidson, Chef einer Rohrleitungsfirma, will Medienberichten zufolge 38 Million Euro für 91,24 Prozent der Anteile zahlen, die derzeit von Vincente Grande, dem Chef der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Grupo Drac gehalten werden.

Wegen der Insolvenz von Grande musste das Gericht dem Verkauf im Vorfeld zustimmen. Real Mallorca ist derzeit Elfter der Primera Division und belegte in der vergangenen Saison Rang sieben.

Pawljutschenko ist Abgeordneter

Der russische Nationalspieler Roman Pawljutschenko ist bei den Duma-Wahlen seiner Heimatstadt Stawropol zum Abgeordneten gewählt worden. Der Stürmer von Tottenham Hotspur stand auf Listenplatz sechs der Partei Einheitliches Russland, die am vergangenen Sonntag 66,33 Prozent der Stimmen erhielt.

In Stawropol soll zudem eine Fußballschule gegründet werden, die den Namen des 26-Jährigen trägt.

West Ham verpflichtet Tristan

Der englische Premier-League-Klub West Ham United hat den ehemaligen spanischen Nationalspieler Diego Tristan ablösefrei verpflichtet. Dies gaben die "Hammers" auf ihrer Internetseite bekannt.

Der 32-jährige Tristan war zuletzt arbeitslos und konnte deshalb sofort unter Vertrag genommen werden.

Zuletzt spielte er bei AS Livorno in Italien sowie bei Real Mallorca und Deportivo La Coruna.

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