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David Beckham bestritt bislang 107 Länderspiele für England © getty

Auch Portsmouth bekundet Interesse an dem von Milan umworbenen Mittelfeldstar. Atletico Madrid feuert einen "Trikot-Verräter".

München - Der AC Mailand hatte den Wechsel von David Beckham schon als annähernd perfekt gemeldet - nun bekommen die "Rossoneri" aber unerwartete Konkurrenz.

Der Trainer des englischen Erstligisten FC Portsmouth hat ebenfalls Interesse angemeldet, den Mittelfeldstar von den Los Angeles Galaxy auszuleihen.

"David ist ein Spieler an den ich denke und man kann mir nicht erzählen, dass er nicht ein paar tolle Flanken für Peter Crouch und Jermain Defoe schlagen würde", meinte Harry Redknapp.

"Ich würde ihn sicher nehmen", fügte Redknapp hinzu: "Ich habe keine Anfrage gestellt, aber vielleicht tue ich das noch."

"Verlockende" Einkaufsmöglichkeiten

Beckham sucht bis zum Saisonstart der Major League Soccer einen europäischen Klub, um für die Nationalmannschaft Wettkampfpraxis zu bewahren.

Trotz Portmouths Werben wird es aber wohl doch auf ein Leihgeschäft mit Milan hinauslaufen.

Da nützt es wohl nichts, dass Redknapp Beckham und dessen Ehefrau Victoria seinen Klub auch aus nicht-sportlichen Gründen ans Herz legt: "Ich glaube, seine Frau würde in Portsmouth lieber shoppen gehen als in Mailand."

Die Bemerkung verrät wohl genug über die Ernsthaftigkeit des Angebots.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Atletico feuert "Trikot-Verräter"

Atletico Madrid hat offenbar seinen Physiotherapeuten Sebastian Truyols wegen "Untreue" fristlos entlassen.

Truyols hatte sich nach dem 1:2 verlorenen Stadtduell gegen den Meister Real am Samstag nicht der allgemeinen Trauerstimmung angeschlossen, sondern sofort nach dem Schlusspfiff noch auf dem Spielfeld das Trikot von Real-Torwart Iker Casillas besorgt.

Wegen der allseits bekannten Rivalität der beiden Klubs fasste Atletico dies offenbar als Beleidigung auf.

Finanzkrise erschüttert WM-Planungen

Die globale Finanzkrise wirbelt Südafrikas Kalkulationen für die WM 2010 gehörig durcheinander.

Die Regierung billigte ein Hilfspaket für die weiteren Baumaßnahmen an den zehn WM-Stadien in Höhe von umgerechnet gut 96 Millionen Euro, um die im Zuge der Finanzmisere steigenden Kosten für Material und auch Kredite im Griff behalten zu können.

Ursprünglich hatten die WM-Organisatoren für den Bau und die Modernisierung der Arenen 1,18 Milliarden Euro veranschlagt.

"Die steigenden Kosten bereiten uns Sorgen. Die Arbeiten an den Stadien liegen zwar im Plan, aber die Bewältigung des Kostenanstiegs bleibt ein große Herausforderung", erklärte Kabinettssprecher Themba Maseko.

Türkei-Coach Terim verlängert

Fatih Termin wird die türkische Nationalmannschaft bis zur EURO 2012 in Polen und der Ukraine betreuen. Der 55-Jährige verlängerte seinen Vertrag vorzeitig um weitere zwei Jahre.

Unter Terim sorgte die Türkei bei der EM in der Schweiz für Furore, als sie das Halbfinale erreichte.

Zudem ist sie nach vier Qualifikationsspielen zur WM 2010 noch ungeschlagen und liegt in der Gruppe 5 mit vier Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Spanien auf Platz zwei.

"Die türkische Nationalmannschaft hat große Hoffnungen, die Endrunde der WM 2010 in Südafrika und der EM 2012 zu erreichen", sagte Verbands-Präsident Mahmut Özgener. "Wir denken, dass unser Trainer Fatih Terim die richtige Person ist, uns zu helfen, diese Ziele zu erreichen."

Aalborg feuert Trainer

Der dänische Champions-League-Teilnehmer Aalborg BK hat seinen Trainer Bruce Rioch entlassen.

"Wir haben uns für die Champions League qualifiziert, aber wir müssen zum Schluss kommen, dass unsere Resultate in der Liga nicht zufriedenstellend sind", erklärte Sportdirektor Lynge Jakobsen.

Der amtierende Meister ist in der SAS Ligaen nach zehn Spieltagen nur Elfter und damit Vorletzter und auf einem Abstiegsplatz. Für Rioch übernimmt übergangsweise dessen Assistent Allan Kuhn das Training.

In der Champions League hatten die Dänen zuletzt am Dienstag 3:6 beim FC Villarreal verloren.

Doping-Sperre in Bulgarien

Wegen Dopings ist Mittelfeldspieler Nikolai Pavlov vom bulgarischen Spitzenklub Lokomotive Sofia von der UEFA für zwei Jahre gesperrt worden.

Laut Lokomotive wiesen die A- und auch die B-Probe von Pavlovs Urinprobe nach dem UEFA-Cup-Qualifikationsspiel am 14. August gegen Borac Cacak Spuren des anabolen Steroids Testosteron auf.

Sofias Geschäftsführer Ivo Tonev kündigte allerdings an, dass der Spieler Einspruch gegen das Urteil einlegen wird. Tonev erklärte weiter, dass der Verein nicht bestraft worden sei.

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