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Cristiano Ronaldo war in der Königsklasse der Spieler des Jahres 2008 © getty

Cristiano Ronaldo bei den kommenden Ehrungen als klare Nummer eins. Nicht mehr erste Wahl bei QPR ist Trainer Dowie. Aus Eindhoven greift durch.

München - Superstar Cristiano Ronaldo vom englischen Champions-League-Sieger Manchester United hat selbstbewusst die Ehrungen "Europas Fußballer des Jahres" und "Weltfußballer des Jahres" für sich eingefordert.

"Ich bin zuversichtlich. Wenn man sich anschaut, was ich über die gesamte Saison geleistet habe, dann habe ich mehr als alle anderen erreicht", sagte der Portugiese der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport".

Der Offensivspieler hatte in der vergangenen Saison mit Manchester die englische Meisterschaft und die europäische Königsklasse gewonnen.

42 Pflichtspiel-Tore

Dabei erzielte der 23-Jährige in allen Pflichtspielen insgesamt 42 Tore für ManU. "Was soll ich noch alles tun, um die Ehrungen zu gewinnen?", fragte Ronaldo.

Bei der EM war der Nationalstürmer mit Portugal im Viertelfinale am deutschen Team (2:3) gescheitert.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Queens Park Rangers entlassen Trainer

Der englische Zweitligist Queens Park Rangers hat seinen Teammanager Iain Dowie wegen Erfolglosigkeit entlassen. Der millionschwere Klub von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Renault-Teamchef Flavio Briatore liegt nach zwölf Spieltagen in der zweitklassigen Championship nur auf Platz neun.

Der 43-jährige Dowie hatte seinen Job erst im Mai beim Traditionsverein angetreten. Im Auswärtsspiel am Samstag beim FC Reading wird der Flügelspieler Gareth Ainsworth als Interimstrainer fungieren.

Als möglicher Nachfolger Dowies wurde bereits über Inter Mailands Ex-Coach Roberto Mancini spekuliert. Die Rangers galten vor der Saison als Aufstiegsfavorit. Doch von den vergangenen sechs Spielen gewann QPR nur eine Partie.

Ecclestone und Briatore hatten den Klub im September 2007 für rund 21 Millionen Euro übernommen.

Eindhoven sperrt Ajax-Fans aus

Der niederländische Meister PSV Eindhoven sperrt in dieser Saison bei Spielen gegen Ajax Amsterdam Fans des Erzrivalen aus dem heimischen Stadion aus.

Gemeinsam mit der Polizei, dem Bürgermeister von Eindhoven, Rob van Gijzel und Ajax sei dieser Beschluss gefallen, erklärte der Klub des ehemaligen Hamburger Trainers Huub Stevens auf seine Website.

Beim letzten Gastspiel der Hauptstädter in Eindhoven am 19. Mai hatten Ajax-Anhänger im Stadion die Trennwand der Gästetribüne zerstört, mit Gegenständen geworfen und PSV-Fans tätlich angegriffen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.

Das nächste Duell der beiden erfolgreichsten niederländischen Klubs ist das Meisterschaftsspiel am 19. April 2009 in Eindhoven.

Bestechungsskandal in der Ukraine

Rund dreieinhalb Jahre vor der EM-Endrunde 2012 wird Gastgeber Ukraine von einem Bestechungsskandal in der Zweiten Liga erschüttert.

Präsident Alexej Sawtschenko von Defna-Partner gab nach Angaben der Zeitung "Futbol" an, in der vergangenen Saison durch mehrfache Zahlungen an Schiedsrichter dafür gesorgt zu haben, dass sein Team auf einem überraschenden vierten Tabellenplatz landete.

"Jedes Spiel hat mich zwischen 5000 und 15.000 Dollar gekostet", sagte Sawtschenko demnach, ohne genau anzugeben, auf wie viele Partien er Einfluss genommen haben will. "Ich kann die Schiedsrichter namentlich nennen, die Geld genommen haben, und auch die Personen, die es übergeben haben", so der Klub-Chef weiter.

Verbands-Präsident Grigori Surkis forderte Sawtschenko umgehend auf, alle Namen offenzulegen. Desweiteren erklärte Surkis die Thematik zur Chefsache und sagte, er werde persönlich die Kontrolle bei den Untersuchungen übernehmen und dafür sorgen, die Geschehnisse aufzuklären.

FIFA suspendiert Kuwait und Samoa

Der Weltverband FIFA hat die Verbände Kuwaits und Samoas mit sofortiger Wirkung suspendiert. Das teilte Präsident Joseph S. Blatter in Zürich im Rahmen einer Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees mit.

Der FIFA-Aufnahmeantrag des Kosovo wurde abgelehnt, Peru steht wegen "politischer Einmischung" in sportliche Belange unter verschärfter Beobachtung.

Kuwait hatte eine anberaumte Verbandssitzung im September verschoben, um dem Fastenmonat Ramadan auszuweichen. Da bis dato keine Sitzung erfolgt ist, ist Kuwait laut Blatter "definitiv von internationalen Matches suspendiert".

Als Begründung für den Ausschluss des samoanischen Verbandes gab FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke "wiederholte Probleme mit dem Management" an. Peru wurde eine Frist gesetzt: Der Verband hat vier Wochen Zeit, um die Einmischung politischer Kreise einzudämmen.

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