vergrößernverkleinern
Raul und Cristiano Ronaldo spielten letzte Saison gemeinsam für Real Madrid © getty

Der Portugiese will die Nummer des Real-Urgesteins. Anelka setzt sich gegen eine Zeitung zur Wehr. Die internationalen Splitter.

München - Cristiano Ronaldo verliert keine Zeit.

48 Stunden nach Rauls Abschied aus Madrid hat der Portugiese sein Interesse an der Nummer der Real-Legende angemeldet.

"Ich hätte gerne die 7", sagte Ronaldo bei einer Pressekonferenz in Los Angeles, wo sich der spanische Rekordmeister auf die neue Saison in der spanischen Liga vorbereitet.

Vor seinem Wechsel zu den Königlichen hatte Ronaldo beim englischen Premier-League-Klub Manchester United mit der Nummer 7 gespielt und in dieser Zeit sogar Modeboutiquen unter seinem Label "CR7" eröffnet.

In Madrid war die Lieblingsnummer jedoch durch Raul besetzt, Ronaldo musste auf die 9 ausweichen.

"Raul wäre glücklich"

Jetzt könnte das korrigiert werden. Nach Rauls Abgang zum Bundesligisten Schalke 04 will Cristiano Ronaldo zu seiner "richtigen" Nummer zurückkehren.

Den Segen dafür hat er - zumindest nach eigener Einschätzung. "Ich bin mir sicher, dass Raul glücklich wäre, wenn ich die Nummer bekäme. Er weiß, was ich für ein Mensch bin und wie ich denke", sagte der Weltfußballer des Jahres 2008.

SPORT1 fasst weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammen.

Anelka verklagt "L'Equipe"

"Va te faire enculer, sale fils de pute!" soll Nicolas Anelka Nationaltrainer Raymond Domenech nach Angaben der "L'Equipe" während der Halbzeitpause des WM-Gruppenspiels gegen Mexiko beschimpft haben.

Der Stürmer vom FC Chelsea bestreitet die Wortwahl und hat nun gegen die französische Sporttageszeitung Klage wegen Verleumdung eingereicht, auf deren Titelseite diese Worten zu lesen waren.

Für den im Oktober beginnenden Prozess will die "L'Equipe" mehrere Augenzeugen des Zwischenfalls benennen.

Hughes übernimmt in Fulham

Der frühere Bundesliga-Profi Mark Hughes ist neuer Trainer des englischen Europa-League-Finalisten FC Fulham.

Der Londoner Premier-League-Klub bestätigte die Verpflichtung des ehemaligen Nationaltrainers von Wales und Ex-Trainers des Ligarivalen Manchester City.

Hughes, der in seiner aktiven Laufbahn beim deutschen Rekordmeister Bayern München und in England bei Manchester United spielte, tritt in Fulham die Nachfolge des zu Liverpool abgewanderten Roy Hodgson an.

Huggel erklärt Rücktritt

Der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld muss künftig ohne Benjamin Huggel auskommen.

Der Mittelfeldspieler des FC Basel, zwischen 2005 und 2007 beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt unter Vertrag, erklärte am Freitag seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. "Ich muss auf meinen Körper hören", sagte der 33-Jährige.

Hitzfeld bedauerte die Entscheidung des 41-maligen Nationalspielers.

"Ich hätte sehr gern auch in der EM-Qualifikation auf die Klasse und Erfahrung Huggels zurückgegriffen. Er war in den letzten zwei Jahren nicht umsonst absolut unumstritten in unserem Mittelfeld", sagte der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Bayern München.

FNB oder National Stadium?

Um die Namensrechte des bei der WM in Südafrika als "Soccer City" bekannt gewordenen Finalstadions gibt es Streit. Ein Gericht in Johannesburg soll in der kommenden Woche klären, wie die mit rund 90.000 Plätzen größte Arena Afrikas künftig heißen soll.

Das 1987 gebaute Stadion hieß zunächst "FNB Stadium", hatte für die WM auf Wunsch der FIFA aber die neutrale Bezeichnung "Soccer City" erhalten.

Nach der WM hat die Stadt Johannesburg die Nutzungsrechte an die Firma Stadium Management SA übertragen, die die Arena bereits in "National Stadium" umgetauft hat. Nun aber macht die FNB-Bank ihr Namensrecht geltend, über das sie laut Medienberichten bis 2014 verfügen soll.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel