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Carles Puyol köpfte das Siegtor Spaniens im WM-Halbfinale gegen Deutschland © imago

Spaniens Abwehrrecke setzt seine Karriere für sein Heimatland fort. Ein United-Ass überlebt einen Horror-Crash mit seinem Wagen.

München - Rolle rückwärts von Carles Puyol. Der Weltmeister und "Deutschlandschreck" hat seinen Rücktritt aus der spanischen Nationalmannschaft rückgängig gemacht und wird bis zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine spielen.

"Nach vielem Hin und Her habe ich mich entschlossen, noch zwei weitere Jahre für die Nationalmannschaft zu spielen", sagte Puyol in einer offiziellen Erklärung.

In vielen Gesprächen, unter anderem mit Real Madrids Ikone Fernando Hierro, hat sich der 32-Jährige überzeugen lassen, seinen bisher 90 Länderspielen weitere folgen zu lassen.

SPORT1 hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst. (Alle internationalen News)

United-Ass überlebt Horror-Crash

Der Brasilianer Anderson von Manchester United hat einen schweren Unfall mit seinem Sportwagen nahezu unverletzt überstanden.

"Ich dachte er wäre tot. Mein Bruder hat ihn aus dem brennenden Auto gezogen", sagte ein Augenzeuge des Crashs am frühen Sonntagmorgen der portugiesischen Tageszeitung "Jornal de Noticias".

Der Mittelfeldspieler war den Berichten zufolge mit seinem rund 150.000 Euro teuren Sportwagen in der Nähe von Braga gegen eine Mauer geprallt. Das Fahrzeug fing sofort Feuer.

Rückweg aus dem Nachtklub

Neben Anderson haben sich in dem Zweisitzer aber noch zwei weitere Personen befunden.

Wer am Steuer saß, ist nicht klar. Die Verletzungen sollen geringfügig gewesen sein, es handelte sich unter anderem um Gehirnerschütterungen.

Das Trio soll auf dem Rückweg von einem Nachtklub in Braga gewesen sein.

Chinese will Liverpool kaufen

Wird beim FC Liverpool bald chinesisch gesprochen?

Der "Guardian" berichtet, dass der Chinese Kenny Huang derzeit mit der Royal Bank of Scotland über einen Kauf des englischen Traditionsvereins verhandelt.

Die aktuellen Besitzer Tom Hicks und George Gillet haben den Verein nach Informationen des Blattes bereits im April zum Verkauf freigegeben.

Italiens Neuanfang mit Baggio

Mit einem Altstar-Team aus glorreichen Zeiten soll der italienische Fußball nach dem WM-Debakel der "Squadra Azzurra" gerettet werden.

Der italienische Verband (FIGC) will eine Expertenkommission ins Leben rufen, die Strategien für einen Neubeginn erarbeiten soll.

Laut eines Berichts der römischen Tageszeitung "La Repubblica" soll Roberto Baggio dem neuen Nationaltrainer Cesare Prandelli als Technischer Direktor zur Seite gestellt werden.

Außerdem sollen Weltmeister von 1982 ins Boot geholt werden, darunter Giuseppe Bergomi und Antonio Cabrini.

Ex-Nationaltrainer Arrigo Sacchi und der einstige Superstar Gianni Rivera, der mit Italien 1970 durch das 4:3 im sogenannten Jahrhundertspiel gegen Deutschland das Finale erreicht hatte, wurden ebenfalls genannt.

Sacchi soll Koordinator für den Nachwuchs werden. Italien scheiterte mit einer 2:3-Blamage gegen die Slowakei bei der WM in Südafrika bereits in der Vorrunde.

Klasnic löst Vertrag auf

Der frühere Bremer Stürmer Ivan Klasnic ist vereinslos.

Wie sein letzter Arbeitgeber, der FC Nantes, auf seiner Internetseite mitteilt, haben die Franzosen und der kroatische Nationalspieler den Vertrag aufgelöst.

Klasnic, der mit Werder Bremen 2004 das Double gewonnen hatte, war zuletzt an die Bolton Wanderers ausgeliehen. Der Premier-League-Klub gilt als Favorit auf eine Verpflichtung des 30-Jährigen.

Griechen-Coach Santos sortiert aus

Otto Rehhagels Nachfolger Fernando Santos schneidet in seinem neuen Amt als griechischer Nationaltrainer alte Zöpfe ab.

Aus Rehhagels Kader des Ex-Europameisters für die WM in Südafrika strich der Portugiese für sein Debüt am 11. August in Serbien gleich acht Spieler.

Zu den aussortierten Akteuren gehört auch Stürmer Angelos Charisteas von Bundesligist 1. FC Nürnberg, der den Hellenen unter Rehhagel bei der EM 2004 in Portugal im Finale gegen die Gastgeber mit seinem Siegtreffer den Titel bescherte.

Im Gegenzug nominierte Santos, der Rehhagel im Anschluss an Griechenlands WM-Aus in der Vorrunde nach neunjähriger Amtszeit abgelöste hatte, Debütant Georgias Tzavellas von Bundesligist Eintracht Frankfurt und sieben weitere Akteure ohne bisherige Länderspiel-Erfahrung.

Aus der Bundesliga zählt neben Tzavellas lediglich Frankfurts zweiter Griechen-Einkauf Theofanis Gekas zum Aufgebot.

Sein neuer Klubkollege Ioannis Amanatidis hingegen fehlt zumindest gegen Serbien noch, nachdem der Eintracht-Profi wegen einer Verletzung schon für die WM passen musste.

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