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Der FC Santos will für Youngster Neymar mindestens 35 Millionen Euro © getty

Der Pele-Klub erregt sich über die Abwerbeversuche bei Neymar. Riquelme bleibt bei den Boca Juniors. Internationale Splitter.

München - Der brasilianische Traditionsklub FC Santos hat das Werben des FC Chelsea um Youngster Neymar als "inakzeptabel" bezeichnet und eine Beschwerde bei der FIFA angekündigt.

"Wir haben das Angebot offiziell abgelehnt, aber der Klub belagert den Spieler weiter. Das entspricht nicht den ethischen Grundsätzen", sagte Klubpräsident Luis Alvaro Ribeiro.

Ein Schreiben an die FIFA werde derzeit von den Anwälten vorbereitet.

Chelsea hatte 20 Millionen Euro für den 18 Jahre alten Neymar geboten, der am Mittwoch bei seinem Debüt für die brasilianische Nationalmannschaft gleich sein erstes Tor erzielte hatte.

Santos verlangt nach eigenen Angaben mindestens 35 Millionen Euro.

Der Spieler selbst hat dem Wechsel angeblich schon zugestimmt.

SPORT1 hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst. (Alle internationalen News)

Riquelme bleibt bei den Boca Juniors

Der Vertragspoker zwischen den Boca Juniors Buenos Aires und Spielmacher Juan Roman Riquelme ist beendet. Nach zähen Verhandlungen einigte sich der argentinische Klub mit seinem Mittelfeldspieler auf einen neuen Kontrakt bis 2014.

"Ich freue mich, die Farben dieses Klubs auch in Zukunft tragen zu können", sagte der 32-Jährige.

Riquelme hatte seine Profikarriere 1996 bei Boca begonnen und war im Februar 2007 nach fünf Jahren beim FC Barcelona und dem FC Villarreal zu dem Hauptstadtverein zurückgekehrt.

Sieben Jahre Gefängnis für peruanischen Fußballer

Wegen der Beteiligung an einem Raubzug gegen seinen eigenen Klub muss Cesar Ccahuantico für sieben Jahre ins Gefängnis.

Dieses Urteil verkündete am Donnerstag ein Gericht in der Anden-Stadt Cusco.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 30-Jährige im März 2008 vier maskierten Männern geholfen habe, aus den Klubräumen des Erstligisten Cienciano 84.500 Dollar zu stehlen.

Anrufe auf Ccahuanticos Handy

Nach dem Raubzug hatte die Polizei ermittelt, dass Ccahuantico von und nach dem Überfall von einem der Diebe insgesamt achtmal auf seinem Handy angerufen worden war.

Der Mittelfeldspieler hatte von 2001 bis 2008 für Cienciano gespielt und war am größten Erfolg der Vereinsgeschichte, dem Gewinn der Copa Sudamericana, vergleichbar dem UEFA-Cup, im Jahr 2003 beteiligt.

Inzwischen ist der Klub aber sportlich abgerutscht und hat auch finanzielle Probleme. So konnte er teilweise seine Spieler nicht bezahlen.

Ultimatum für Serbien-Coach Antic

Gehaltskürzung oder Arbeitslosigkeit: Der serbische Fußball-Verband FSS hat Nationaltrainer Radomir Antic ein Ultimatum gestellt.

Entweder akzeptiert der Coach des deutschen Gruppengegners bei der WM-Endrunde in Südafrika eine signifikante Kürzung seines Einkommens, oder der Verband löst den Vertrag auf.

"Wenn wir keine Einigung mit Antic erzielen, werden wir am Mittwoch mit der Suche nach einem neuen Trainer beginnen", sagte FSS-Boss Tomislav Karadzic auf einer Pressekonferenz.

Clemente soll Kameruns Nationaltrainer werden

Javier Clemente wird laut spanischen Medienberichten neuer Trainer Kameruns. Der ehemalige Coach der spanischen "Seleccion" einigte sich mit dem Verband offenbar auf einen Zweijahresvertrag.

Clemente tritt die Nachfolge des Franzosen Paul Le Guen an, der nach dem Ausscheiden Kameruns in der Gruppenphase der WM in Südafrika seinen Rücktritt erklärte.

Rekordgehalt für Ibrahimovic?

Manchester City will erneut einen Super-Star verpflichten und langt dafür tief in die Gehaltstasche.

Dem Schweden Zlatan Ibrahimovic soll der Premier-League-Klub angeblich 117 Millionen Euro Gehalt für vier Jahre angeboten haben, berichtet die britische Zeitung "The Sun".

Dies entspricht einem Jahresgehalt von 31,5 Millionen oder auch 600.000 Euro pro Woche.

Aber der Stürmer sagte erst kürzlich: "Es ehrt mich, dass Interesse da ist. Aber ich habe noch vier Jahre Vertrag beim FC Barcelona und spiele beim besten Klub der Welt."

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