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Sir Alex Ferguson ist seit 1986 Trainer von Manchester United © getty

Der ManU-Coach wirft dem FIFA-Boss "lächerliche Kommentare" vor. Ein Portugiese wird zum besten Spieler gewählt.

München - Manchester-United-Coach Alex Ferguson hat FIFA-Präsident Sepp Blatter scharf attackiert.

"Ich weiß nicht, ob er vielleicht zu alt ist. Aber er hat in der Vergangenheit so viele lächerliche Kommentare abgegeben, dass er ernsthaft Gefahr läuft, seine Glaubwürdigkeit und Seriösität zu verlieren", sagte der Schotte im Interview mit dem Magazin "GQ".

"Manche Dinge passieren halt mit mächtigen Menschen. Man schaue sich nur manche Gewaltherrscher in Afrika an", ergänzte Ferguson. Auf die Frage, ob er damit den 72-jährigen Blatter mit Simbabwes Staatspräsident Robert Mugabe vergleiche, antwortete der Erfolgscoach nur: "Das wäre lächerlich."

Sport1.de hat weitere News aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Cristiano Ronaldo ist der Beste

ManUnited-Star Cristiano Ronaldo ist von seinen Spielerkollegen weltweit souverän zum FIFPro-Weltfußballer der Saison 2007/08 gewählt worden. Der portugiesische Nationalspieler erhielt 57,5 Prozent aller Stimmen.

"Von über 50.000 Profi-Kollegen weltweit so eine Anerkennung zu bekommen, ist unglaublich", sagte der 23-Jährige: "Wenn man gut sein will, muss man das nicht nur im Training, sondern auch in den Spielen zeigen. Das ist meine Art von Fußball."

Ronaldo erzielte für Manchester 31 Tore in 34 Spielen der Premier League und holte mit dem Klub die englische Meisterschaft und den Gewinn der Champions League.

Ronaldos Vorgänger als Spieler des Jahres war der Brasilianer Kaka von AC Mailand.

Mourinho sortiert Adriano aus

"Enfant terrible" Adriano ist beim italienischen Inter Mailand wieder einmal unangenehm aufgefallen. Nachdem der Brasilianer zu spät zum Training erschienen war, wurde er von Trainer Jose Mourinho aus dem Kader für das Spiel beim AC Florenz am Mittwoch gestrichen.

Zuvor hatte Adriano seinen Coach mit taktischen Undiszipliniertheiten im Spiel gegen den FC Genua (0:0) verärgert. Anschließend soll er noch bis tief in die Nacht in einem Nachtclub gefeiert haben.

Adriano war erst zu Saisonbeginn aus Brasilien zu Inter zurückgekehrt und hatte Besserung gelobt. Ende 2007 hatten die Italiener den Torjäger an den FC Sao Paulo ausgeliehen, nachdem er mit Party-Exzessen und zahlreichen Skandalen für reichlich Negativ-Schlagzeilen gesorgt hatte.

Zudem hatte Adriano große Probleme mit Alkohol und Depressionen.

Ronaldo hofft auf Comeback

Der zweimalige Weltmeister Ronaldo hat eine Rückkehr in den Profi-Fußball nicht ausgeschlossen. "Ich bin ein verletzter, kein toter Soldat", sagte der 32-Jährige im brasilianischen Fernsehen.

Nach einem Patellasehnenanriss im Februar hat der einstige Stürmer vom AC Mailand kein Spiel mehr bestritten und ist seit September in seiner Heimat.

Dort hält sich Ronaldo bei Flamengo Rio de Janeiro fit und möchte nächstes Jahr bei dem Traditionsverein spielen. Er schließt nicht aus, zu alter Form zurückzufinden und in die brasilianische Nationalmannschaft berufen zu werden.

"Wenn ich mich nicht fit genug fühle, um guten Leistungssport zu betreiben, schließe ich mein Karriereende 2009 nicht aus", sagte der dreimalige Welt-Fußballer des Jahres, der auch Angst vor Pfiffen der Fans im Maracana-Stadion habe.

Ljungberg unterschreibt in Seattle

Der frühere schwedische Nationalspieler Freddie Ljungberg hat einen Zwei-Jahres-Vertrag beim amerikanischen MLS-Klub Seattle Sounders unterzeichnet. Der 31-Jährige wurde bei einer Pressekonferenz im Stadion von Seattle vorgestellt

Ljungberg spielte einige Jahre in der Premier League beim FC Arsenal und West Ham. Im August 2008 löste United den Vertrag mit dem 31 Jahre alten Mittelfeldspieler auf.

In Seattle würde der Schwede auf den ehemaligen Bundesliga-Keeper Kasey Keller (Borussia Mönchengladbach) treffen.

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