Wayne Rooney ist bei weitem nicht der einzige prominente Fußball-Star, der fremd gegangen ist. Doch es gibt auch Gegenbeispiele.

Hallo Fußball-Freunde,

wir Fußballfans stellen uns das Leben der Superstars ja immer zu einfach vor.

Angebote satt von superhübschen Frauen, je nach Lebensplan ergeben sich dann zwei Möglichkeiten: a) Charakterstärke oder b) eine diskret gelegene Zweitwohnung.

Doch oft sind die Dinge komplizierter, zumindest wenn man aus dem Liverpooler Stadtteil Croxteth stammt. Wie Wayne Rooney.

Dort wird einem von kleinauf eingetrichtert, dass man im Leben nichts umsonst bekommt, dass man für alles bezahlen muss und oft sogar doppelt. Und das bleibt drin im Hirn.

Egal wie man einen Kater mit Dosenfutter auch vollstopft, der schleppt morgens immer noch Mäuse mit nach Hause. Gelernt ist gelernt. Und für Jungs aus Croxteth ist Genuss immer mit Geldscheinen verbunden.

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Sonst hätte Wayne Rooney doch nie bei der Heirat mit Coleen McLoughlin eine Million Euro springen lassen - erst dieser Batzen machte die Durchschnitts-Mamsell halbwegs ansehnlich.

Und Seitensprünge ohne Folgen gibt's halt nur gegen Bares, weil quasi Geschäftsabschluss. Nun ist die Sache aufgeflogen, ganz England entrüstet sich über Schmuddel-Wayne.

Trainer Ferguson ließ Rooney beim Unentschieden in Everton außen vor, denn da hocken ja die Jungs aus Croxteth auf der Tribüne.

Und Sir Alex weiß als ehemaliger Hafenarbeiter genau: Für manches bezahlt man sogar dreimal im Leben: den schnellen Sex, die happigen Allimente und mit Hohn und Spott.

Da loben wir uns doch José Antonio Reyes. Der hat nie vergessen, wo er herkommt. Manche behaupten, er besitze immer noch die Nabelschnur. Mutterbezogen wie nur was.

Als er einst zu Arsenal wechselte, holte er nach einer Woche zum Schrecken seiner Freundin Remedios Rivas die gesamte Sippe nach.

Und Mutter Maria kommandierte: Fenster zu, Heizung rauf auf 32 Grad wie in Andalusien, und dann wurde stundenlang Fischsuppe gekocht - in London!

Nach einiger Zeit gab Remedios auf und erzählte öffentlich Erschütterndes: Gut 2 Jahre lang habe es keinen Beischlaf gegeben, José konnte einfach nicht, mit Mama im Nebenzimmer.

Zurück in Madrid wurde das Thema sogar in der Kabine aktuell. Trainer Aguirre herrschte Reyes an, daß es ihn einen Kehricht interessiere, was seine Mutter über dies und das denke.

Reyes flüchtete vor dem groben Mann, ließ sich an Benfica ausleihen. Inzwischen hat er sein Glück gefunden: Aguirre weg, er spielt wieder bei Atletico und hat sogar eine Frau und Sohn.

Seine Ana Lopez hält die Zimmer warm, dem Süppchen fehlt nur ein Hauch Petersilie und der Sohnemann heißt Jose Antonio junior - weil Mama es so wollte.

Echte Kerle gibt es scheinbar nur noch in Italien. Il capitano Francesco Totti. Auch Vater und Ehemann. Seine Frau heißt Ilary Blasi. Sie sieht auch so aus. Kein Grund vorhanden, in Nachbars Garten Kirschen zu essen.

Doch dann geriet Totti in eine Episode von Italiens "Versteckter Kamera". Üblicher Plot: Verabredung im Restaurant, Freund kommt nicht, Totti bleibt allein. Plötzlich lösen sich bei der kurvigen Kellnerin zwei Blusenknöpfe.

Schnelles Handeln ist gefragt - noch bevor die Kamera-Crew eingreifen kann, ist Totti in Wallung, der Tisch blankgeräumt, die Frau darauf platziert. Als das Redaktionsteam dazwischen ging, war der Hosenlatz schon offen...

Die Sendung wurde übrigens ausgestrahlt - und was passierte? Tottis Ansehen im Lande sprang in die Höhe, denn der Italiener weiß: Genuss gibt es nur, wenn man dafür nicht bezahlt...

Bis nächste Woche,Euer Uwe Morawe

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