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Die Ex-Gladbacher Bonhof (l.) und Stielike müssen sich neue Jobs suchen © getty

Aus für zwei Ex-Gladbacher: Sowohl Rainer Bonhof als auch Uli Stielike sind entlassen worden. Die internationalen Splitter.

München - Aus für zwei ehemalige Nationalspieler aus Mönchengladbach: Sowohl Rainer Bonhof als auch Uli Stielike sind entlassen worden.

Bonhofs Arbeitgeber FC Chelsea muss plötzlich sparen und hat 15 der 25 Talentspäher freigestellt.

"Eine richtige Begründung habe ich nicht bekommen", sagte der frühere DFB-Coach, der seit 2006 für Chelsea in Deutschland, der Schweiz und Österreich unterwegs war.

"Mir wurde lediglich mitgeteilt, dass aus Kostengründen Länder wie Deutschland und Italien nicht mehr systematisch, sondern allenfalls punktuell beobachtet werden."

Keine Chelsea-Einkäufe in der Winterpause

Die englische Tageszeitung "Daily Mail" berichtet zudem, dass Chelsea-Eigner Roman Abramowitsch seinem Trainer Luis Felipe Scolari Zukäufe in der Winterpause untersagt habe.

Derzeit schiebt Chelsea einen Schuldenberg von umgerechnet rund 1,1 Milliarde Euro vor sich her. Bei rund 870 Millionen Euro handelt es sich um Kredite, die der Klub an Abramowitsch zurückzahlen muss. Das Ziel, 2010 zumindest ohne zusätzlichen Schulden auszukommen, ist in weite Ferne gerückt.

Nur 13 Punkte aus 13 Spielen in Sion

Bonhofs ehemaliger Gladbacher Teamkollege Stielike wurde derweil als Trainer des Schweizer Erstligisten FC Sion gefeuert.

Präsident Christian Constantin zog einen Tag nach der 0:3 Niederlage am Sonntag beim FC Basel und sportlich bescheidenen Bilanz von nur 13 Punkten aus den bisherigen 13 Saisonspielen die Konsequenzen und beschloss, sich selbst zumindest bis zur Winterpause auf die Bank zu setzen.

Das am Montagmorgen geplante Training fand bereits ohne Stielike statt.

Der Europameister von 1980 hatte erst im Sommer das Amt beim Tabellensiebten der vergangenen Spielzeit von Alberto Bigon übernommen und einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus dem internationalen Fußball zusammengefasst.

Ramos und Puyol mit Millionen-Verlusten

Die spanischen Nationalspieler Sergio Ramos (Real Madrid) und Carlos Puyol (FC Barcelona) haben nach einem Bericht der Tageszeitung "El Mundo" aufgrund von Anlagen bei der im September pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers jeweils mehr als eine Millionen Euro verloren.

Offenbar wollte die für einen Großteil der Finanzen von Ramos und Puyol zuständige Anwaltskanzlei Garrigoes Sports mit Anlagen bei Lehman großes Geld verdienen.

Durch die Pleite der Investment-Bank fuhren die beiden Profis jedoch große Verluste ein.Zu den Geschädigten zählen nach dem Bericht zudem der frühere Real-Profi Santiago Solari sowie Spaniens König Juan Carlos.

Rubin Kasan Russischer Meister

Rubin Kasan ist erstmals Russischer Meister. Das Team aus der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan kann nach dem 2:1 bei Saturn Ramenskoje drei Spieltage vor Saisonende bei zehn Punkten Vorsprung nicht mehr eingeholt werden.

Pünktlich zum 50-jährigen Vereinsjubiläum entthronte Kasan UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg und beendete die Jahrzehnte lange Vorherrschaft der Mannschaften aus Moskau und St. Petersburg.

Ajax-Fans dürfen doch nach Eindhoven

Der niederländische Meister PSV Eindhoven hat die Aussperrung der Fans vom Erzrivalen Ajax Amsterdam für das nächste Duell am 19. April aufgehoben.

Noch vor zehn Tagen hatte der Klubvorstand gemeinsam mit dem Amsterdamer Konkurrenten, der Polizei und Eindhovens Bürgermeister Rob van Gijzel beschlossen, vorläufig keine Amsterdamer Fans mehr in Eindhoven zuzulassen.

Beim letzten Spiel in Eindhoven am 19. Mai hatten Ajax-Fans bei gewalttäigen Ausschreitungen mehrere Personen verletzt und großen Sachschaden angerichtet.

Nach einem gemeinsamen Gespräch beschlossen nunmehr die Vorstände der beiden Klubs, dass 800 Ajax-Anhänger unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen auf der 1600 Sitze zählenden Gästetribüne des Stadions Platz nehmen dürfen.

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