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Paul Gascoigne spielte von 1988 bis 1998 für die englische Nationalelf © getty

Das "Enfant Terrible" des englischen Fußballs, Paul Gascoigne, steht vor dem finanziellen Bankrott. Internationale Splitter.

München/London - Der frühere englische Star-Spieler Paul Gascoigne steht vor dem finanziellen Ruin.

Nach Berichten britischer Medien muss der 41-Jährige, dessen Vermögen einst etwa 20 Millionen Euro betragen haben soll, Schulden gegenüber der Steuerbehörde haben.

Ein für Donnerstag vorgesehener Gerichtstermin wurde auf den 9. Januar vertagt.

Schon Gascoignes Karriere bei Vereinen wie Tottenham Hotspur, Lazio Rom und Glasgow Rangers war von Problemen überschattet.

Seit dem Ende seiner Laufbahn war "Gazza" mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Zudem hatte er immer wieder gesundheitliche Probleme.

Zur Rehabilitation hatte er zuletzt mehrfach Psychiatrien aufgesucht.

Sport1.de hat weitere Splitter aus dem internationalen Fußball zusammengestellt:

Robben fällt sechs Wochen aus

Der spanische Meister Real Madrid muss rund sechs Wochen auf Stürmer Arjen Robben verzichten.

Der niederländische Nationalspieler erlitt beim Aufwärmen vor dem Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin (0:2) einen Muskelfaserriss in der rechten Wade.

Die Personallage bei den Madrilenen vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC Malaga ist auch deswegen sehr angespannt, weil der Einsatz der angeschlagenen Profis Pepe und Sergio Ramos gefährdet ist.

Hickersberger nach China?

Der ehemalige österreichische Teamchef Josef Hickersberger steht offenbar vor einem Engagement in China.

Nach eigenen Angaben liegt dem 60-Jährigen ein Angebot des Erstligisten Shandong Luneng vor.

"Shandong Luneng hätte mich gerne als Nachfolger des Serben Ljubisa Tumbakovic, der früher mit Partizan Belgrad erfolgreich war und dessen Vertrag in China nach vier Jahren ausläuft", sagte Hickersberger der "Kleinen Zeitung".

Der frühere Bundesliga-Trainer von Fortuna Düsseldorf, der nach der EM im Sommer sein Amt als Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft zur Verfügung gestellt hatte, erklärte grundsätzlich sein Interesse an dieser Aufgabe.

Falls Hickersberger das Angebot annimmt, würde er am 14. Januar die Arbeit in China aufnehmen.

Voronin attackiert Polen

Der ukrainische Nationalspieler Andrej Voronin hat heftige Angriffe gegen Polen in Bezug auf die EM 2012 gerichtet.

Nachdem der neue polnische Verbandspräsident Grzegorz Lato Deutschland anstatt der Ukraine als Partner ins Gespräch gebracht hat, erklärte Voronin der "Welt":

"Die Polen sind selbst nicht weiter als wir. Ich verstehe nicht, was hinter solchen Aussagen steckt, wenn man sich vor fünf Jahren gemeinsam beworben hat. Vielleicht wollen sich die Polen, die anders als wir zur EU gehören, mit solchen Worten bei Deutschland einschmeicheln."

In inoffiziellen Gedankenspielen sind Leipzig und Berlin als Spielorte statt der Ukraine vorgesehen.

EM-Entzug "wäre eine Blamage"

Gleichwohl räumt der Berliner Probleme ein und meint bezüglich eines Verlustes des Ausrichter-Status: "Dieser schlimmste Fall wäre eine Blamage, aber auch ein Riesenrückschritt für unser Land. Die UEFA hat uns ja schon einen Tritt in den Hintern verpasst - nur vielleicht noch nicht für alle spürbar genug."

Der 29-Jährige warnt sein Land davor, diese große Chance, die Ukraine zu entwickeln, nicht zu verspielen.

"Es geht um Infrastruktur, um Autobahnen, um Arbeitsplätze, ja, einfach um die Lebensqualität eines jeden Einzelnen. Wenn wir das jetzt nicht schaffen, schaffen wir es nie. Eine solche Chance wie die EM bekommen wir nie wieder; jedenfalls nicht in den nächsten 50 oder 100 Jahren - dessen müssen wir uns alle bewusst sein."

Ehemaliger Florenz-Besitzer droht Gefängnisstrafe

Die Staatsanwaltschaft von Florenz hat im Berufungsverfahren fünf Jahre Haft für den ehemaligen Besitzer des AC Florenz, Vittorio Cecchi Gori, gefordert.

Der Filmunternehmer wird beschuldigt, im Jahr 2002 betrugsmäßig den Verein in den Ruin getrieben zu haben, um die Gläubiger zu prellen.

Erstinstanzlich war Cecchi Gori zu drei Jahren Haft verurteilt worden, hatte jedoch Einspruch gegen das Urteil eingereicht.

Wegen Finanzbetrugs war Cecchi Gori im vergangenen Juni zum zweiten Mal verhaftet worden. Er musste mehrere Wochen in Untersuchungshaft verbringen.

Wegen des Bankrotts seines damaligen Klubs war er bereits im Jahr 2002 verhaftet worden.

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